Stefan Raab mischt das Dschungelcamp auf: Kann das seine Show retten?
Mit einer eigenen Late-Night-Ausgabe im Umfeld des Dschungelcamps will Stefan Raab nicht nur den australischen Busch kommentieren, sondern offenbar auch seiner eigenen Show neuen Schwung verleihen.

Ab Freitag, 23. Januar, kämpfen wieder zwölf Kandidatinnen und Kandidaten im australischen Busch um die Dschungelkrone. Doch ab Dienstag, 27. Januar, bekommt das Reality-Format prominente Verstärkung: Stefan Raab mischt sich in den Dschungel-Kosmos ein – wenn auch nicht als Camper, sondern als satirischer Kommentator.
In sechs Live-Ausgaben von „Die Stefan Raab Show – Die halbe Stunde nach der Stunde danach“ zieht Raab jeweils um 23.30 Uhr sein persönliches Resümee des Dschungelcamps. Mit scharfzüngigen Kommentaren, pointierten Rückblicken und ausgewählten TV-Ausschnitten will er das Geschehen im Camp einordnen und zuspitzen, so RTL in der Pressemitteilung zu den Sondersendungen.
Sendezeiten: Wann Raabs Dschungel-Spezial läuft
Die Spezial-Ausgabe von Raabs Show wird live bei RTL und auf RTL+ ausgestrahlt – immer direkt im Anschluss an das Dschungelcamp. Geplant sind folgende Termine:
Dienstag, 27. Januar
Mittwoch, 28. Januar
Donnerstag, 29. Januar
Dienstag, 3. Februar
Mittwoch, 4. Februar
Donnerstag, 5. Februar
Damit begleitet Raab das Reality-Highlight über mehrere Tage hinweg und wird faktisch zum festen Bestandteil des Dschungelabends.
Hoffnungsträger für eine angeschlagene Show?
Die Rückkehr von „Die Stefan Raab Show“ zu RTL war zuletzt weniger von Euphorie als von Skepsis begleitet. Nach einem zunächst ordentlichen Start entwickelte sich das Format vor der Winterpause zunehmend zur Quoten-Enttäuschung. Zu Beginn hatte die Sendung noch von mehreren Kurz-Ausgaben um 20.15 Uhr profitiert, die das Publikum quasi „abholten“, bevor das reguläre RTL-Programm startete.
Mit der Dschungel-Spezialausgabe verfolgt RTL nun ein ähnliches Prinzip: Raabs Show soll direkt von der enormen Reichweite des Dschungelcamps profitieren. Wer ohnehin für „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ eingeschaltet hat, bleibt im besten Fall einfach dran.










