Sonntag im ZDF: „Inga Lindström: Klang der Sehnsucht“ mit Stephanie Stumph
Liebe, Musik und ein lang gehütetes Familiengeheimnis: Das passiert im Inga-Lindström-Film zur Primetime.

Große Gefühle, schwedische Sommerkulissen und ein Geheimnis, das lange genug verschwiegen wurde: In „Inga Lindström: Klang der Sehnsucht“ wird es am Sonntagabend im ZDF emotional. Im Mittelpunkt steht die erfolgreiche Dirigentin Stine Sunström, die in ihre Heimat zurückkehrt – und dort nicht nur ihrer großen Jugendliebe begegnet, sondern endlich reinen Tisch machen will.
Denn Stine trägt eine Wahrheit mit sich, die ihr Leben und das ihrer Familie für immer verändern könnte. Der Film aus dem Jahr 2019 ist der 81. Teil der beliebten Inga-Lindström-Reihe und vereint alles, was Fans am ZDF-Herzkino lieben: Romantik, Familiendrama, Musik und ein Happy End zum Mitfühlen.
„Inga Lindström: Klang der Sehnsucht“: Worum geht es?
Dirigentin Stine Sunström lebt in Rom und steht kurz vor einem wichtigen Karriereschritt. Bevor sie dort eine Assistenzstelle bei einem berühmten Dirigenten antritt, kehrt sie für kurze Zeit nach Norrköping zurück. In ihrer Heimat soll sie das örtliche Orchester für ein Sommerkonzert dirigieren.
Doch Stine hat noch einen ganz anderen Grund für ihre Rückkehr: Sie will endlich die Wahrheit sagen. Lene, die bei Stines Mutter Birgit aufgewachsen ist und Stine für ihre große Schwester hält, ist in Wirklichkeit Stines Tochter.
Als Stine mit 16 Jahren schwanger wurde, übernahm Birgit die Mutterrolle, damit ihre Tochter ihre Zukunft nicht aufgeben musste. Nun möchte Stine Lene nach dem Sommer mit nach Rom nehmen. Doch Birgit ist alles andere als bereit, das Mädchen einfach gehen zu lassen.
Familiengeheimnis um Lene: Stine steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens
Für Stine wird die Rückkehr in die Heimat schnell zur emotionalen Zerreißprobe. Einerseits möchte sie endlich ehrlich zu Lene sein. Andererseits weiß sie, dass die Wahrheit alles verändern wird – auch das Verhältnis zu ihrer Mutter Birgit, die Lene über Jahre großgezogen hat.
Während Stine versucht, den richtigen Moment für ihr Geständnis zu finden, wächst der Druck. Denn Lene ahnt nichts von der Geschichte, die ihre Familie so lange vor ihr verborgen hat. Für sie ist Stine ihre Schwester – nicht ihre Mutter.
Der Konflikt macht „Inga Lindström: Klang der Sehnsucht“ zu einem klassischen Herzkino-Drama: Es geht um Liebe, Verantwortung und die Frage, ob eine späte Wahrheit mehr zerstört oder endlich heilen kann.
Mads bringt Stines Pläne durcheinander
Als wäre die Situation nicht kompliziert genug, trifft Stine kurz nach ihrer Ankunft ausgerechnet Mads Morgengrün wieder. Er war ihre große Jugendliebe – und ist, ohne es zu wissen, Lenes Vater.
Mads ist inzwischen verheiratet. Trotzdem wird schnell klar, dass die Gefühle zwischen ihm und Stine nie ganz verschwunden sind. Als sich die beiden wieder näherkommen, gerät Stines sorgfältig geplanter Neuanfang endgültig ins Wanken.
Plötzlich muss sie nicht nur Lene die Wahrheit sagen, sondern auch Mads mit einem Geheimnis konfrontieren, das sein Leben auf den Kopf stellt. Zwischen alter Liebe, neuer Verantwortung und familiären Verletzungen sucht Stine nach einem Weg, endlich zu sich selbst zu stehen.
Auch im Orchester muss Stine kämpfen
Neben dem privaten Gefühlschaos wartet auch beruflich eine Herausforderung auf Stine. Beim örtlichen Orchester stößt sie nicht überall auf Begeisterung. Besonders Konzertmeister Hugo macht ihr das Leben schwer und zweifelt offen an ihrer Autorität als Dirigentin.
Doch Stine lässt sich nicht einschüchtern. Die Musik wird für sie zum Ventil – und schließlich auch zur Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken. Statt sich von alten Konflikten lähmen zu lassen, findet sie über ihre eigene Symphonie zurück zu ihrer Stärke.
So verbindet der Film romantisches Drama mit einer Geschichte über Selbstbehauptung, Familie und den Mut, längst überfällige Entscheidungen zu treffen.
Besetzung von „Inga Lindström: Klang der Sehnsucht“
In der Hauptrolle ist Stephanie Stumph als Dirigentin Stine Sunström zu sehen. An ihrer Seite spielt Sebastian Achilles ihre Jugendliebe Mads Morgengrün. Regie führte Stefanie Sycholt.
Die Besetzung im Überblick:
Stephanie Stumph als Stine Sunström
Sebastian Achilles als Mads Morgengrün
Marion Mitterhammer als Birgit Borgholm
Tara Fischer als Lene
Rebecca Rudolph als Martha
Filip Peeters als Hugo Lagerloff
Anselm Bresgott als Oliver
Yannic Eilers als Freddy
Moa Enqvist Stefansdotter als Barbara
Die Geschichte basiert auf einer Erzählung von Christiane Sadlo, die hinter dem Pseudonym Inga Lindström steht.
Sendetermin und TV-Tipp: Lohnt sich „Inga Lindström: Klang der Sehnsucht“?
„Inga Lindström: Klang der Sehnsucht“ läuft am Sonntag um 20.15 Uhr im ZDF und ist bereits vorab in der ZDF-Mediathek verfügbar. Wer romantische Dramen, emotionale Familiengeschichten und idyllische Schweden-Bilder mag, ist bei dem Herzkino-Film genau richtig.
Der ZDF-Film setzt auf bewährte Inga-Lindström-Zutaten: ein großes Geheimnis, eine alte Liebe, familiäre Konflikte und eine Hauptfigur, die zwischen Karriere, Mutterrolle und Neuanfang ihren Weg finden muss. Für Fans der Reihe ist „Inga Lindström: Klang der Sehnsucht“ ein typischer Wohlfühlabend mit Drama, Herzschmerz und Hoffnung – perfekt für den Sonntagabend oder den vorgezogenen Streaming-Abend in der Mediathek.






