Sean Combs: P. Diddys Fehden mit 50 Cent und Tupac – SO kam es wirklich dazu!
Die neue Netflix-Doku zeigt den Aufstieg und Fall von Sean Combs, besser bekannt als P. Diddy. Im Mittelpunkt steht dabei auch sein Verhältnis zu Rappern wie Tupac, Biggie und 50 Cent.

Die neue Netflix-Doku „Sean Combs: The Reckoning“, die es direkt auf Platz 1 der Netflix-Charts geschafft und „Stranger Things“ vom Thron gestoßen hat, beschäftigt sich nicht nur mit den schweren Vorwürfen gegen den Rapper, sondern gibt auch Einblicke in sein Leben und seinen Aufstieg als Rapper. Natürlich werden dabei auch Beziehungen zu anderen Größen des Rap-Business beleuchtet. Drei Namen stechen dabei besonders hervor: Tupac, Notorious B.I.G. und 50 Cent.
Netflix-Doku „Sean Combs: The Reckoning“ thematisiert Beef mit Tupac
Eine enge Beziehung hatte Sean Combs zu Christopher Wallace, besser bekannt als The Notorious B.I.G. oder Biggie. 1994 nahm P. Diddy den Rapper bei seinem Label Bad Body Records unter Vertrag und machte ihn zu einem der wichtigsten Künstler des Unternehmens. In der Doku sind alte Aufnahmen von Diddy zu sehen, in denen er erklärt, dass Christopher Wallace einer der wenigen Menschen sei, denen er vertrauen könne. Doch die Freundschaft der beiden erhielt im Laufe der Zeit immer Risse und war nicht ohne Probleme. In der Anfangszeit war es vor allem Biggies Verhältnis zum Rapper Tupac, die Diddy ein Dorn im Auge gewesen sein soll. „Sean war sehr eifersüchtig auf die Freundschaft von Biggie und Pac“, betonte Kirk Burrowes, der mit Sean Combs Bad Body Entertainment gründete.
Zudem sei er neidisch auf Menschen gewesen, die es ohne Manipulation zu Erfolg gebracht hätten und Tupac sei einer davon gewesen. Auch Tupacs Cousin William Lesane spricht in der Doku davon, dass sich Diddy von dem Rapper bedroht gefühlt habe. Am 7. September 1996 wurde Tupac Shakur in Las Vegas getötet, als er gemeinsam mit Suge Knight auf dem Weg zu einem Nachtclub war. An einer Kreuzung schoss ein Unbekannter auf den Wagen und traf Tupac viermal. Im Krankenhaus wurde er ins Koma versetzt und starb am 13. September. Bis heute ist nicht geklärt, wer den Ausnahmemusiker getötet hat. Immer wieder gibt es aber Gerüchte, dass Diddy in den Tod involviert war, auch wenn er dies stets verneinte. Er wurde auch nie im Zusammenhang mit dessen Ableben angeklagt.

Dazu muss man wissen: Die Freundschaft zwischen Biggie und Tupac bestand zum Ende hin nicht mehr, durch den Konkurrenzdruck der Labels und Diss-Tracks wie „Hit 'Em Up“ von Tupac gegen seinen früheren Freund war das Verhältnis der beiden Mitte der 90er stark belastet. Auch er wurde immer wieder mit Tupacs Tod in Verbindung gebracht, nachgewiesen werden konnte ihm aber nichts.
Gerüchte um Diddys Beteiligung halten sich
Dennoch äußert sich Kirk Burrowes in Bezug auf Diddy in der Doku wie folgt: „Heute, wo ich reifer bin, denke ich, dass Sean in Tupacs Tod verwickelt ist.“ Und nicht nur das: Auch bei dem wenig später verstorbenen The Notorious B.I.G. werden immer wieder Stimmen laut, die eine Verbindung zu Diddy sehen.
Am 9. März 1997 wurde Christopher Wallace in Los Angeles erschossen, als er mit seinen Kollegen D-Roc, Lil’ Cease und Gregory Young auf dem Weg zu einer Aftershow-Party war. Sean Combs war in einem anderen Wagen ebenfalls unterwegs zu der Party. Auch diese Tat bleibt bis heute ungeklärt. Aufgepasst, jetzt wird es verzwickt: 2006 behauptete 50 Cent in seinem Song „The Bomb“, dass P. Diddy in den Tod von Biggie involviert gewesen zu sein. Auch Eminem stellt im Song „Fuel“ P. Diddy in einen Zusammenhang mit dem Ableben von The Notorious B.I.G. und Tupac. Beweise gab es aber nie.
Das steckt hinter der Fehde zwischen P. Diddy und 50 Cent
Doch warum haben nun auch noch 50 Cent, der als Produzent hinter der Netflix-Doku steckt, und Sean Combs Stress? Curtis Jackson, wie 50 Cent mit bürgerlichen Namen heißt, hat eine Jahrzehnte andauernde Fehde mit dem Rapper, der mit dem erwähnten Diss-Track „The Bomb“ begann. Doch in den folgenden Jahren kam es immer wieder zu Sticheleien von beiden Seiten. 50 Cent warf seinem Kollegen vor, sich öffentlich inszenieren zu wollen und, dass er mehr von seinem Image als von seinem Talent lebe.
Auch nachdem die Vorwürfe gegen Diddy und Details zu seinen „Freak-off“-Partys öffentlich wurden, distanzierte sich Jackson weiter von dem Rapper. „Wenn du Spaß daran hast, ist das für mich in Ordnung. [...] Ich sage nur, dass es nicht die Art von Party ist, auf der ich mich wohlfühle“, stellte der Musiker laut LADbible klar.
Mittlerweile hat sich auch P. Diddy zu der Doku geäußert. Über seinen Sprecher Juda Engelmayer ließ er gegenüber TMZ verlauten, dass die Sendung für ihn ein „schändliches Rufmordstück“ sei.
Quellen
LADbible
TMZ
Netflix-Doku „Sean Combs: The Reckoning“








