Schaurig und schrecklich: Das ist der gruseligste „Tatort“ aller Zeiten
Auch wenn der „Tatort“ meist eher mysteriös und spannend sein will, gibt es doch einige Episoden, die etwas gruseligerer Natur sind – doch welche ist am schaurigsten?

Für manche ist der „Tatort“ selbst schon Horror genug, für andere ist die Reihe eher die Belohnung einer langen Woche. Doch selbst all jene, bei denen die Reihe Glücksgefühle auslöst, können sich der ein oder anderen schaurigen Episode nicht entziehen. Und während es doch einige Episoden gibt, die aus verschiedensten Gründen für Angst und Schrecken sorgen, ist kaum ein Fall gruseliger als der folgende …
Was ist der gruseligste „Tatort“?
Wenn man dem allgemeinen Presseecho Glauben schenken darf, dann sorgte kaum ein anderer Fall für mehr Unwohlsein als die Dresdner Episode „Parasomnia“ aus dem Jahr 2020. Dort dreht sich alles um die 16-jährige Talia, die mit ihrem Vater in einem alten Haus wohnt. Nachdem sich in dem Domizil ein Mord ereignet, dreht Talia, die ohnehin schon an Schlafstörungen leidet, vollends am Rad. Die Teenagerin, die behauptet, Geister zu sehen, wird von den ermittelnden Personen als unzurechnungsfähig eingestuft – lediglich Ermittlerin Winkler (Cornelia Gröschel) glaubt ihr. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit, doch müssen schnell merken, dass manche Geister vielleicht realer sind als gedacht.
Warum ist „Parasomnia“ der gruseligste „Tatort“?
Was viele an „Parasomnia“ beeindruckt hat, ist vor allem die Kulisse. So wurde die Episode im Schloss Pinnewitz gedreht, welches im Ketzerbachtal liegt und schaurig sowie gruselig anmutet. Noch gruseliger fanden aber viele die Interpretationsfreiheit des Falls. Man ließ bei der Gestaltung der Episode nämlich ganz bewusst offen, ob die geisterhaften Erscheinungen Hirngespinste oder reale Phänomene sein sollen.
In diesem Jahr wird es übrigens auch geisterhaft im „Tatort“. So trifft der Ermittler Murot aus Wiesbaden im Fall „Murot und das Gespenst“ nämlich auf den Geist der Frau, deren Mord er auflösen soll … vielleicht hat ebenjener Fall ja die Chance, „Parasomnia“ als vermeintlich gruseligsten „Tatort“ abzulösen.






