Sarah-Jane Wollny wehrt sich gegen Vorwürfe – es geht um viel Geld
Lang war es still um Sarah-Jane Wollny, die sich eigentlich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. Doch neueste Ereignisse und Vorwürfe haben dafür gesorgt, dass der Wollny-Nachwuchs sich äußern muss …
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Während bei Silvia und Calantha Wollny wegen einer vermeintlichen Anzeige der Haussegen schief hängt, kämpft Sarah-Jane Wollny ihren eigenen Kampf. Nach einem jahrelangen Leidensweg mit Lipödem, einer schmerzhaften sowie chronischen Fettverteilungsstörung, hat sich die 27-Jährige ein Herz gefasst und sich entschlossen, operativ dagegen vorzugehen. Sie hat ihre Follower und Followerinnen auf Instagram sogar in den OP-Prozess mit eingebunden – zum Unmut mancher, denn nun kommen starke Vorwürfe gegen Sarah-Jane Wollny auf.
„Kostenlose Fettabsaugung“: Sarah-Jane Wollny verrät, ob ihre OP etwas gekostet hat
Sarah-Jane Wollny hat ihre Lipödem-Operation beim S-thetic Lipödemzentrum in Düsseldorf durchführen lassen – und musste laut eigenen Aussagen wie jede andere Person auch für diese Behandlung zahlen. Denn wie sie nun in einer Instagram-Story offenbarte, werfen ihr viele Personen, vor allem Männer und ältere Frauen, vor, dass es sich hierbei um eine „kostenlose Fettabsaugung“ handeln würde.
Sarah-Jane macht aber klar, dass auch ihre Behandlung Geld kostet und medizinisch notwendig sei. „Das sieht man meinem Körper an“, so die 27-Jährige.
Was man wissen sollte, ist, dass Lipödem-Behandlungen ein sehr kostspieliges Unterfangen sein können. Die Preise können hierbei von 2500 Euro bis hin zu 10.000 Euro variieren und sind von der jeweiligen Körperregion abhängig. Dazu kommt, dass die Operationen zwar von der Krankenkasse bezuschusst werden, aber zumindest bei gesetzlichen Krankenkassen strikte Regularien gelten. So muss nachgewiesen werden, dass die Erkrankung chronisch ist und dass konservative Behandlungsmethoden nicht angeschlagen haben.
Ob Sarah-Jane Wollnys Behandlung bezuschusst wurde, ist unklar, da man auch nicht weiß, ob sie gesetzlich oder privat versichert ist. Private Krankenkassen sind bei der Kostenübernahme übrigens etwas kulanter.
Dennoch könnten in einer Hinsicht die Kosten reduziert worden sein. So schreibt Sarah-Jane in ihrem Instagram-Beitrag zu der OP ganz unten in die Bildbeschreibung, dass es sich bei dem Post um eine Anzeige handeln würde. Bei ebenjenem Anzeigen-Post kann man demnach nicht ausschließen, dass dieser eventuell mit den OP-Kosten verrechnet wurde.
Sarah-Jane Wollny ist es leid, sich zu rechtfertigen
Man sieht dem Wollny-Sprössling an, dass sie die negativen Kommentare definitiv agitiert beziehungsweise verletzt haben: „Dass ich mich in meinem Körper wohlfühle … dass ich mich dafür überhaupt rechtfertigen muss.“ Sie führt fort: „Bevor ihr solche Kommentare schreibt, denkt darüber nach, dass ihr nicht im Körper von anderen steckt.“
Darüber hinaus führt sie einen Punkt an, mit dem sie voraussichtlich mehr als richtig liegt: „Wenn ich das heimlich gemacht hätte, wäre das total das Drama gewesen. Aber wenn ich euch mitnehme, ist das auch falsch.“
Es bleibt abzuwarten, ob sich die negativen Stimmen online nun ausdünnen werden, denn Sarah-Jane Wollny stehen noch drei weitere Lipödem-Operationen bevor. Zurzeit übernachtet sie übrigens bei ihrer Mutter Silvia – was überraschend ist, da man sich zuletzt unsicher war, ob die beiden noch eine gute Beziehung zueinander pflegen.
Quellen
Instagram: @sarah_jane_wollny









