„Rosins Restaurants“ heute: Unangenehme Szenen in neuer Folge - „Sind hier Leichen drin?“
Frank Rosin wird beim Besuch im Ratskeller in Wildeshausen auf eine harte Probe gestellt. Übler Geruch, Chaos in der Küche und Streit im Team sorgen für reichlich Frust.

Bei „Rosins Restaurants“ soll Frank Rosin angeschlagene Gastronomiebetriebe wieder auf Kurs bringen. Doch im Ratskeller in Wildeshausen wartet auf den TV-Koch nicht nur eine schwierige wirtschaftliche Lage. Bereits beim Blick hinter die Kulissen wird deutlich, dass es an vielen Stellen hapert. Besonders ein Vorfall in der Küche bringt den Sternekoch an seine Grenzen.
„Sind hier Leichen drin?“ – Frank Rosin hält es kaum aus
Beim ersten Rundgang durch die Küche fällt Rosin vor allem der Zustand des Spülbereichs auf. Das Wasser verströmt einen derart unangenehmen Geruch, dass der Koch angewidert reagiert. Mit der Frage „Sind hier Leichen drin?“ macht er seinem Entsetzen Luft. In der Vergangenheit musste Frank Rosin bei „Rosins Restaurants“ wegen eines sogar schon mal die Dreharbeiten abbrechen.
So weit soll es in Wildeshausen aber nicht kommen. Die Erklärung für das stinkende Problem ist schnell gefunden: Die Spülmaschine funktioniert bereits seit Wochen nicht mehr richtig und pumpt das Wasser nicht ordnungsgemäß ab. Für Rosin ist das ein alarmierendes Zeichen. Schließlich steht der Betrieb ohnehin unter Druck.
Zu wenige Gäste und hohe Ausgaben machen dem Ratskeller zu schaffen – solche Probleme im laufenden Küchenbetrieb verschärfen die Lage zusätzlich. Auch beim anschließenden Testessen zeigt sich, dass es nicht allein an der Technik liegt. Die Abläufe funktionieren nicht reibungslos, Informationen kommen beim Personal offenbar nicht zuverlässig an.
Während der Service von den Testgästen durchaus gelobt wird, fällt die Bewertung der Speisen deutlich verhaltener aus. Rosin sieht erheblichen Verbesserungsbedarf und macht dem Team klar, wie ernst die Lage ist.
Zu viele Gerichte und zu wenig Überblick
Bei der Besprechung am nächsten Tag geht es deshalb nicht nur um einzelne Fehler, sondern um die grundsätzliche Organisation des Restaurants. Aus den Reihen der Belegschaft kommen deutliche Zweifel daran, ob Holger Munke und seine Frau Sandra den Betrieb richtig führen. Küchenhilfe Lili kritisiert beispielsweise, wie großzügig der Chef mit Geld umgeht.
Küchenchef Kilian wiederum hält die umfangreiche Speisekarte für ein Problem: Rund 50 Gerichte machen die Arbeit unnötig kompliziert. Rosin hört sich die Kritik an, erkennt aber auch, dass das Team selbst seinen Anteil an der Situation hat.
Besonders die Qualität der Gerichte überzeugt ihn nicht. Die Küche biete aus seiner Sicht zu wenig Eigenständigkeit – selbst bei einer Sauce hollandaise werde auf ein Fertigprodukt zurückgegriffen.
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Rosin greift durch – doch das Chaos bleibt
Beim Blick in die Kühltruhe wird deutlich, dass auch bei der Ordnung dringend etwas passieren muss. Rosin fordert die Küchencrew auf, den gesamten Inhalt herauszunehmen, statt den Zustand einfach hinzunehmen. Gleichzeitig stellt er klar, dass gute Arbeitsbedingungen nicht allein von der Geschäftsführung abhängen: Wer etwas vom Betrieb erwarte, müsse selbst Verantwortung übernehmen.
Beim abschließenden Testessen soll sich zeigen, ob die Maßnahmen greifen. Doch obwohl das Team sich vorbereitet hat, gerät der Ablauf erneut ins Stocken. Gerade im Service entstehen Probleme, und Rosin verliert zunehmend die Geduld. Er bemängelt, dass seine Hinweise nicht konsequent umgesetzt werden, und wirft den Mitarbeiter:innen vor, sich nicht richtig ins Zeug zu legen.
Überraschung beim letzten Testessen
Trotz der Schwierigkeiten fällt das abschließende Urteil aber besser aus als zunächst erwartet. Während die erste Verkostung nur drei Sterne eingebracht hatte, bewerten die Testesser den Ratskeller beim finalen Essen mit vier Sternen.
Ob der Betrieb die Kritik langfristig in Verbesserungen umsetzen kann, bleibt allerdings die entscheidende Frage. Ob Frank Rosin das Lokal retten kann, ist heute abend um 20:15 Uhr auf Kabel Eins und ab sofort bei Joyn zu sehen.






