„Rosenheim Cops“: Nerven liegen wegen Marisa-Burger-Nachfolge blank
Bei den „Rosenheim Cops“ steht im Herbst 2026 eine der größten Veränderungen der Seriengeschichte an: Nach rund 25 Jahren verlässt Publikumsliebling Marisa Burger das Polizeisekretariat – und mit Sarah Thonig übernimmt eine neue Kollegin den ikonischen Schreibtisch. Entsprechend groß ist die Spannung bei Fans und Team.

Seit fast einem Vierteljahrhundert gehört „Die Rosenheim-Cops“ zu den verlässlichen Quotenbringern im ZDF-Vorabendprogramm. Kaum eine andere deutsche Krimiserie hat sich so konstant im TV behauptet. Umso sensibler reagieren Zuschauer:innen auf personelle Veränderungen – vor allem, wenn es um eine Figur geht, die das Herz der Serie verkörpert.
Abschied nach 25 Jahren: Marisa Burger geht neue Wege
Marisa Burger prägte als Polizeisekretärin Miriam Stockl über Jahrzehnte das Gesicht der Serie. Ihr legendärer Satz „Es gabat a Leich!“ ist längst Kult und untrennbar mit dem Erfolg der „Rosenheim-Cops“ verbunden. 2025 machte die Schauspielerin ihren Ausstieg offiziell. Als Grund nannte sie den Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang. Sie wolle bewusst ihre „Komfortzone verlassen“ und sich neuen kreativen Herausforderungen stellen. Ein Schritt, der nachvollziehbar ist – aber bei vielen Fans für Wehmut sorgt. Denn mit Burger verliert die Serie eine Identifikationsfigur, die das Zusammenspiel im Kommissariat entscheidend mitprägte.
Sarah Thonig übernimmt – und zeigt großen Respekt
Ab Herbst 2026 sendet das ZDF neue Folgen der beliebten Krimireihe. In der inzwischen 26. Staffel wird Sarah Thonig als neue Polizeisekretärin zu sehen sein. Für die Schauspielerin ist es kein kompletter Neuanfang: Als Christin Lange gehört sie bereits seit Jahren zum Ensemble. Nun rückt sie stärker ins Zentrum des Geschehens – und tritt in große Fußstapfen.
Im Gespräch mit der „Abendzeitung“ beschreibt Thonig ihre Gefühlslage offen: „Für mich, wie auch für die Figur, ist das total aufregend. Das ist ja eine Seltenheit, dass man mit einer Figur so was Neues erleben darf.“ Die Dreharbeiten ohne Marisa Burger laufen bereits – eine Umstellung für das gesamte Team. Dass eine Umbesetzung nach so langer Zeit auch kritisch beäugt werden könnte, ist der 34-Jährigen bewusst. Auf die Frage, ob sie Respekt vor möglichen Fan-Reaktionen habe, antwortet sie ehrlich: „Oh ja, habe ich definitiv.“ Mit einem Augenzwinkern ergänzt sie: „Am besten reden wir da im Herbst noch mal.“
Sensibler Umbruch bei den „Rosenheim-Cops“
Gerade bei langjährigen Erfolgsserien sind Veränderungen heikel. Das Publikum hat feste Erwartungen, vertraute Dynamiken und liebgewonnene Rituale. Eine neue Polizeisekretärin bedeutet nicht nur einen personellen Wechsel, sondern auch eine veränderte Atmosphäre im Kommissariat. Gleichzeitig bietet der Umbruch Chancen: Neue Konstellationen, frische Dialoge und andere Reibungspunkte können der Serie zusätzliche Impulse geben. Dass Thonig die Produktion und ihre Kolleg:innen bereits kennt, dürfte den Übergang erleichtern.
Fest steht: Wenn die neuen Folgen im Herbst 2026 im ZDF anlaufen, werden die Augen besonders kritisch auf das Polizeisekretariat gerichtet sein. Kann Sarah Thonig an die Popularität von Miriam Stockl anknüpfen? Wie reagieren die treuen Fans auf die neue Besetzung? Die „Rosenheim-Cops“ stehen vor einer Bewährungsprobe – doch gerade solche Momente haben Seriengeschichte schon oft neu belebt. Ob der Wechsel frischen Wind bringt oder für Diskussionen sorgt, zeigt sich spätestens mit dem Start der 26. Staffel.










