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Debatte um Abschiebungen

„Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“: Trifft die Migrationswende die Falschen?

Abschiebe-Dilemma in Deutschland: Warum gehen Integrierte und Kriminelle dürfen bleiben, wo die provokante Frage. „Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“ heute um 20:15 Uhr in SAT.1.

Paul Ronzheimer steht in einem TV-Studio vor beleuchtetem „Ronzheimer“-Schriftzug.
Paul Ronzheimer über aktuelle Themen in Deutschland. Foto: SAT.1 / Joyn / Christoph Köstlin

Die Bundesregierung hat für 2025 eine klare Richtung vorgegeben: mehr Zurückweisungen, mehr Abschiebungen – die sogenannte Migrations-Wende. Doch was bedeutet das konkret für die Menschen im Land? Und wer ist tatsächlich betroffen?

In der SAT.1-Reportage „Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“ geht Journalist Paul Ronzheimer diesen Fragen nach und stößt auf einen Fall, der seiner Meinung nach exemplarisch für das Dilemma der deutschen Migrationspolitik steht: den 19-jährigen Sidad aus dem Irak. Er ist ein Paradebeispiel gelungener Integration – und dennoch stand er bereits kurz davor, abgeschoben zu werden.

Zwischen Abschiebe-Druck und Integrations-Erfolg: Trifft es die Falschen?

Sidad kam als Jugendlicher nach Deutschland. Heute ist er angekommen, und das auf allen Ebenen: sprachlich, beruflich, gesellschaftlich. Sein Alltag unterscheidet sich kaum von dem Gleichaltriger in Hessen – und doch sollte er das Land verlassen.

Ronzheimer fragt: Warum trifft es jemanden wie ihn – während andere, teils schwerkriminelle Personen, jahrelang nicht abgeschoben werden? Die Antwort ist für den Journalisten eindeutig. Gut integrierte Migrant:innensind meist vollständig registriert, haben feste Adressen, geregelte Tagesabläufe. „Sie machen die Tür auf, wenn die Polizei klingelt“, erklärt Ronzheimer im „SAT.1-Frühstücksfernsehen“.

Migrations-Wende 2026: Zahlen sinken, Unruhe bleibt

In der Sendung geht Paul Ronzheimer genau diesem Spannungsfeld nach. Zwar sind die Zuwanderungszahlen zwischen 2024 und 2025 um rund 25 Prozent gesunken, doch ob das bereits als politischer Erfolg gelten kann, stellt er infrage. Denn trotz rückläufiger Zahlen bleibt die Stimmung im Land aufgeheizt.

Der Journalist zeigt in seiner Reportage, wie sehr Deutschland in einem Grundkonflikt steckt: Auf der einen Seite der Ruf nach strengeren Regeln und konsequenteren Abschiebungen, auf der anderen Seite der dringende Bedarf an Arbeitskräften. Der Fall des 19-jährigen Sidad wird dabei zum Sinnbild dieses Widerspruchs – und steht exemplarisch für die Fragen, die Ronzheimer in „Wie geht’s, Deutschland?“ stellt.

Wann läuft die „Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“ im TV?

Im Anschluss an die Reportage stellt sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt den Fragen von Paul Ronzheimer, um die zentrale Frage zu beantworten: Wo steht Deutschland wirklich bei der Migrations-Wende?

„Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“ zum Thema Migration läuft am Dienstag, 17. März 2026, um 20:15 Uhr in SAT.1 und ist parallel auf Joyn abrufbar.

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