„Resident Evil“: Nach dem Erfolg von „Requiem“ – so könnte es für das Franchise weitergehen!
Wie geht es nach „Resident Evil Requiem“ weiter? Spielregisseur Hideki Kamiya bringt eine außergewöhnliche Idee für Leons Zukunft ins Spiel!

„Resident Evil Requiem“ hat sich für Capcom als absoluter Volltreffer erwiesen. Das Survival-Horror-Spiel verkaufte sich weltweit bereits 7,6 Millionen Mal und ist damit der bislang am schnellsten verkaufte Teil der gesamten Reihe. Nach dem Release am 27. Februar 2026 knackte Requiem bereits innerhalb von fünf Tagen die Marke von 5 Millionen verkauften Exemplaren.
Der enorme Erfolg dürfte auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein: Das gelungene Zusammenspiel aus klassischem Survival-Horror und moderner Action, die anhaltend hohe Nachfrage nach hochwertigen Singleplayer-Spielen sowie die Rückkehr von Leon S. Kennedy sorgten für einen regelrechten Hype.
Doch nach Requiem stellt sich unweigerlich die Frage: Wie könnte das nächste „Resident Evil“ aussehen – und welche Rolle spielt Leon dabei noch?
Die Geschichte von Leon S. Kennedy ist noch lange nicht auserzählt
Wer glaubt, Leon habe nach Requiem seinen letzten Einsatz hinter sich, dürfte sich täuschen. Im Gespräch mit Eurogamer machte Game Director Koshi Nakanishi deutlich, dass Capcom seine Kultfiguren keineswegs aus Altersgründen aussortieren möchte.
„Es ist keine eiserne Regel, dass wir, wenn wir ein neues Spiel entwickeln und beschließen, es hier zu veröffentlichen, alle Charaktere genau entsprechend älter machen müssen oder so etwas in der Art.“
Weiter erklärte Nakanishi, dass Capcom „keine Notwendigkeit sieht, seine bekanntesten Gesichter durch jüngere Charaktere zu ersetzen“. Das Studio denke bei der Entwicklung neuer Spiele nicht in solchen Kategorien.
Besonders deutlich wurde der Entwickler beim Thema Leon: „Ich meine, ich finde Leon in seiner aktuellen Form wirklich ansprechend. Und wer weiß, wir könnten ihn zurückbringen, wenn er 70 ist, und ich bin mir sicher, dass er immer noch ein großartiger Charakter sein wird.“

So könnte das nächste „Resident Evil“ aussehen
Eine besonders ungewöhnliche Idee stammt ausgerechnet von Spielregisseur Hideki Kamiya, der an Leons erstem Auftritt in „Resident Evil 2“ arbeite.
Zuletzt sorgte Kamiya bereits mit einem scherzhaften Vorschlag für Schlagzeilen, in „Resident Evil Requiem“ einen „Nicht-Gruselmodus“ einzubauen, damit er sich ausschließlich den Rätseln widmen könne. Nun ging er in den sozialen Medien sogar noch einen Schritt weiter.
Auf die Frage eines Fans, ob er eines Tages ein neues „Resident Evil“ entwickeln würde, das Leon und Claire Redfield erneut zusammenführt, entwarf Kamiya eine ungewöhnliche Vision:
„Wenn ich es entwickeln würde, wäre es ein Spiel, in dem der pensionierte Leon auf dem Land angelt, Wildgemüse sammelt, Brot backt, mit seinem Hund spazieren geht, einen Gemüsegarten hat, 50 Kilometer zum Einkaufen in einen Dorfladen fährt, alte Freunde zum Grillen einlädt, den Ofen für die Großmutter seines Nachbarn repariert und seine selbstgemachte Limonade auf dem Dorffest verkauft. Ist das in Ordnung...?“
Klingt im ersten Moment zwar ungewöhnlich, trotzdem hat die Idee durchaus ihren Charme. Nach Jahrzehnten voller Zombie-Ausbrüche, Biowaffen und Weltuntergangsszenarien hätte ein entspannter Blick auf Leons Leben nach seiner Karriere durchaus seinen Reiz – ob Capcom jemals einen so ungewöhnlichen Weg einschlagen würde, bleibt allerdings fraglich.
Zumal das Studio derzeit ohnehin alle Hände voll mit dem Remake von „Resident Evil Code: Veronica“ hat...
Quellen
X / @Clovers_en







