Rebecca Mir und Massimo Sinató: Als Eltern haben sie einen großen Wunsch
Seit fünf Jahren sind Rebecca Mir und Massimo Sinató selbst Eltern eines Sohnes. Jetzt haben die beiden von Schicksalen erfahren, die sie tief erschüttert haben.

Für Rebecca Mir und Massimo Sinató steht die Familie an erster Stelle. Seit 2021 sind die Moderatorin und der „Let’s Dance“-Profitänzer Eltern eines gemeinsamen Sohnes. Ihr Familienglück genießen die beiden weitgehend abseits der Öffentlichkeit. Umso wichtiger ist ihnen offenbar, dass auch andere Kinder die Möglichkeit bekommen, behütet aufzuwachsen.
Bei einem besonderen Projekt haben die beiden nun Kinder kennengelernt, deren Geschichten sie nicht mehr loslassen. Gemeinsam mit der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ setzen sie sich für einen Ort ein, an dem junge Menschen nach schwierigen Erfahrungen wieder Vertrauen fassen können.
Rebecca Mir und Massimo Sinató: Diese Begegnung hat sie tief berührt
Ein sonniger Tag, Kinder, die gemeinsam basteln, und viele Ideen für einen besonderen Ort: Auf den ersten Blick wirkt das Treffen von Rebecca Mir und Massimo Sinató mit einer Gruppe von Kindern unbeschwert. Gemeinsam überlegen sie, wie eine Farm aussehen könnte, auf der Kinder Zeit mit Tieren verbringen, in der Natur spielen und neue Erfahrungen sammeln können.
Doch hinter der fröhlichen Atmosphäre stehen bewegende Lebensgeschichten. Einige der Kinder haben Vernachlässigung, Gewalt oder große Unsicherheit erlebt. Auch der zwölfjährige Mel, den das Ehepaar bei dem Projekt kennenlernt, musste schon früh schwierige Erfahrungen machen.
Seine Mutter konnte sich in seinen ersten Lebensjahren nicht ausreichend um ihn kümmern. Mel lebte weitgehend isoliert und hatte kaum Kontakt zu anderen Menschen. Erst als er mit sechs Jahren in eine Pflegefamilie kam, fand er zunehmend Sicherheit und Vertrauen. Besonders der Kontakt zu Tieren half ihm dabei, sich langsam zu öffnen.
Heute verbringt Mel gerne Zeit in der Natur, bastelt und gärtnert. Seine Geschichte zeigt, wie viel ein verlässliches Umfeld für die Entwicklung eines Kindes verändern kann.
Rebecca Mir spricht über das Schicksal der Kinder
Für Rebecca Mir war die Begegnung besonders emotional. Die 34-Jährige macht deutlich, dass viele Menschen gar nicht wissen, wie viele Kinder in Deutschland auf Unterstützung angewiesen sind.„Vielen Menschen ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, wie viele Kinder unsere Hilfe brauchen. Es ist wahnsinnig traurig, was manche von ihnen schon in so jungen Jahren erleben mussten. Umso wichtiger sind Orte, an denen sie sich sicher fühlen, aufgefangen werden und einfach wieder Kind sein dürfen.“
Auch Massimo Sinató beschäftigt das Schicksal der Kinder. Der 45-Jährige betont, dass sich ihre Vergangenheit zwar nicht verändern lasse, ihre Zukunft aber sehr wohl. „Wir können nicht ungeschehen machen, was diese Kinder erlebt haben. Aber wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass ihre Zukunft anders aussieht.“
Genau dafür möchten sich die beiden jetzt einsetzen.
Als Eltern haben Rebecca Mir und Massimo Sinató einen besonderen Wunsch
Seit der Geburt ihres Sohnes wissen Rebecca Mir und Massimo Sinató aus eigener Erfahrung, wie wichtig Geborgenheit, Aufmerksamkeit und gemeinsame Erlebnisse für Kinder sind. Dabei spielt für die beiden auch die Zeit draußen eine große Rolle. Rebecca erklärt: „Wir sehen bei unserem eigenen Kind, wie wichtig es ist, draußen zu sein, sich zu bewegen, Natur zu erleben und Kontakt zu Tieren zu haben.“
Für Kinder, die bereits schwere Erfahrungen machen mussten, könne das noch einmal eine andere Bedeutung haben. Die Moderatorin ist überzeugt: „Tiere urteilen nicht. Natur gibt Ruhe. Und beides kann helfen, wieder Vertrauen zu finden.“ Ihr großer Wunsch ist deshalb, dass möglichst viele Kinder einen Ort bekommen, an dem sie sich sicher und angenommen fühlen können – unabhängig davon, was sie zuvor erlebt haben.
„Let’s Dance“-Paar unterstützt besondere Kinderfarm
Um diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen, engagieren sich Rebecca Mir und Massimo Sinató als Projektpaten für die geplante Kinderfarm „WURZELWERK“. Das Vorhaben wird von der „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ und der Dietmar Hopp Stiftung unterstützt. Hinter dem Projekt steht der gemeinnützige Kinder- und Jugendhilfeträger villa familia, der unter anderem Pflegefamilien begleitet und junge Menschen unterstützt, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können.
Auf der geplanten Farm sollen Kinder und Jugendliche durch den Kontakt mit Tieren, gemeinsames Gärtnern und andere Aufgaben neue Erfahrungen sammeln. Sie sollen erleben, dass sie etwas bewirken können, Verantwortung übernehmen und Teil einer Gemeinschaft sind.
Jährlich sollen rund 80 bis 100 Kinder, Jugendliche und Familien von dem Angebot profitieren. Die Farm ist als inklusiver Lern-, Lebens- und Therapieort geplant und soll auch jungen Menschen offenstehen, die bislang nicht von villa familia betreut werden.
Rebecca Mir und Massimo Sinató rufen beim RTL-Spendenmarathon zur Hilfe auf
Damit aus der Idee eine echte Kinderfarm werden kann, braucht das Projekt finanzielle Unterstützung. Deshalb werden Rebecca Mir und Massimo Sinató beim RTL-Spendenmarathon am 19. und 20. November 2026 als Projektpaten auftreten und um Spenden werben. Die beiden hoffen, dass möglichst viele Menschen helfen, Kindern nach schwierigen Erfahrungen neue Perspektiven zu eröffnen. „Uns hat es wirklich erschüttert zu erfahren, wie viele Kinder auch in Deutschland in einem Zuhause leben, in dem sie nicht sicher sind. Diese Kinder brauchen Menschen, die sie auffangen, ihnen Halt geben und ihnen zeigen: Du kannst trotz allem eine gute Zukunft haben. Genau dafür wird die Kinderfarm ein ganz wichtiger Ort. Bitte helfen Sie und spenden Sie!“
Der RTL-Spendenmarathon gehört seit vielen Jahren zu den festen Charity-Terminen im deutschen Fernsehen. Seit 1996 sammelt die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ Spenden für Hilfsprojekte in Deutschland und weltweit.
RTL/Pressemitteilung







