„Practical Magic 2 – Zauberhafte Schwestern“: Mehr Magie, mehr Nostalgie & mehr Midnight Margaritas!
Fast 30 Jahre ist es her, dass die Owens-Hexen nicht nur Männer um ihre Finger wickelten, sondern eine ganze Generation an Frauen inspirierten. Nun sind sie zurück – besser denn je!

Die Owens-Schwestern sind zurück! „She put de lime in de coconut…“ – als „Practical Magic“-Fan weiß man gleich, welche Szene der Ohrwurm-Song untermalt. Und genau das macht sich die Fortsetzung des Klassikers zu eigen. Der Midnight-Margaritas-Song ist nämlich nur einer von vielen nostalgischen Verweisen auf das Original. Dass beinahe der gesamte Cast rund um Sandra Bullock, Nicole Kidman und Co. zurückkehrte, macht „Practical Magic 2 – Zauberhafte Schwestern“ außerdem zu einem Kinoerlebnis, das sich ab dem 10. September keine:r entgehen lassen sollte.
Einiges ist moderner, aber zum Glück nicht alles
Eine der größten Sorgen von Filmfans ist es meist, dass eine Fortsetzung das Original ruinieren könnte. Doch diese Sorge ist bei „Practical Magic“ unbegründet. Die Fortsetzung knüpft gelungen an die Handlung des ersten Films an und spinnt die Geschichte der Owens-Frauen gekonnt weiter. „Practical Magic 2“ behält Vertrautes bei, ergänzt aber hier und da zeitgeistige Updates, die den Klassiker aus 1998 in die Gegenwart befördern.

Kleine Details machen die Story moderner. Statt eines Lokalisierungszaubers sieht Sally beispielsweise anhand der Kreditkartenbenachrichtigung per Smartphone, wohin es ihre Tochter Kylie verschlägt.
Ein weiteres Beispiel ist, wie der Fluch, der auf den Owens-Frauen liegt, im zweiten Teil formuliert wird. Statt „jeder Mann, den wir lieben, stirbt“ („every man we love dies“) wird nun die Formulierung „jeder, den wir lieben, stirbt“ („everyone we love dies“) verwendet. Damit bleibt das Geschlecht der geliebten Person offen. Schließlich ist nicht jede Frau automatisch hetero, und so wird verdeutlicht, dass der Fluch sich nicht nur auf männliche Partner auswirkt, sondern potenziell jede:n Liebespartner:in einer Owens-Hexe treffen kann.
Andere Traditionen, wie die Midnight Margaritas, bleiben bewahrt. Auch wenn der alte Mixer der Tanten mittlerweile eher als Brandrisiko eingestuft wird, kommt es nicht in Frage, diesen durch ein moderneres Modell zu ersetzen. Die Magie regelt das schon.

Eine weitere Generation an Owens-Schwestern
In „Practical Magic 2 – Zauberhafte Schwestern“ bekommen neben Jet (Dianne Wiest) und Fran (Stockard Channing) sowie Sally und Gillian auch die jüngste Generation an Owens-Schwestern mehr vom Spotlight ab. Das sind Sallys Töchter Antonia (Maisie Williams) und Kylie (Joey King), die auch schon im ersten Teil auftauchten. Aus den Kindern sind aber mittlerweile erwachsene Frauen geworden, die erst noch erfahren müssen, was ihr Familienerbe tatsächlich bedeutet.

Alexandra Artrip (junge Antonia) und Evan Rachel Wood (junge Kylie), die im Original Sallys Töchter spielten, tauchen nicht wieder auf.
„A life without magic is no life at all“
Wie schon der erste Teil zeigt auch „Practical Magic 2“ im Kern wieder, wie Frauen nach (wiederholten) Verlusten und Trauer wieder zu sich selbst finden können, wie wichtig die einzigartige Verbindung zwischen Schwestern ist und wie wertvoll der familiäre Zusammenhalt sein kann – nicht nur unter Hexen.
Der Film wird Zuschauer:innen zu Tränen rühren, ihnen ein Gefühl von Nachhausekommen vermitteln und sie über neue, ikonische Gillian-Zitate lachen lassen. Und wie Sally Owens sagte, zeigen: „A life without magic is no life at all.“







