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„One Piece“ Staffel 2: So nervig war Chopper am Set – Interview mit Emily Rudd, Mackenyu & Jacob Romero

Die 2. Staffel von „One Piece“ bietet neue Schauplätze, Figuren und Teufelsfrüchte. Über all das konnten wir uns im Interview mit Emily Rudd, Mackenyu und Jacob Romero unterhalten.

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Video: Netflix / TV Movie

One Piece“ ist auch in Staffel 2 ein Highlight, sowohl für Strohhut-Neulinge als auch für langjährige Fans.

Denn während die Vorlage bereits eine klare Vorstellung davon vermittelt, wie die Reise der Piraten weitergeht, bringt die Live-Action-Version eine neue Dimension ins Spiel: aufwendig gebaute Sets, praktische Effekte und spektakuläre Technik am Set.

Im Gespräch mit TV Movie gaben Emily Rudd, Mackenyu und Jacob Romero Gibson spannende Einblicke in die Dreharbeiten – und machten deutlich, wie groß der Aufwand hinter Staffel 2 wirklich ist.

Der Reverse Mountain wird zur Achterbahnfahrt

Die Flying Lamb auf dem Reverse Mountain.
Für „One Piece“ hat Netflix keine Kosten und Mühen gescheut. Foto: Netflix

Schon im Manga und Anime ist die Grand Line einer der faszinierendsten Orte im „One Piece“-Universum. Doch für die Live-Action-Serie bedeutet sie eine völlig neue Herausforderung.

Jacob Romero berichtet, dass viele Szenen nicht nur digital umgesetzt, sondern tatsächlich mit realen Sets gedreht wurden. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel ist die legendäre Passage über Reverse Mountain, bei der das Schiff der Strohhüte scheinbar einen Berg hinauffährt.

Um diesen Effekt glaubwürdig zu machen, wurde das komplette Set tatsächlich mechanisch gekippt. Das Schiff stand während der Dreharbeiten also schräg – eine ungewöhnliche Erfahrung für das gesamte Team.

Auch andere ikonische Momente aus dem Manga wurden erstaunlich detailreich umgesetzt. So wurde etwa das Innere des riesigen Wals La Boum als begehbares Set gebaut, inklusive Nebel, Flüssigkeiten und dampfender Atmosphäre. Für die Darsteller bedeutet das: Sie konnten tatsächlich durch den Bauch des Wals laufen und spielen, statt nur vor einem Greenscreen zu stehen.

Wachs-Intrigen auf Little Garden

Mr. 3 vor seinem Wachs-Leuchter.
Mr. 3 lässt sich bei seiner Kunst nicht hetzen. Foto: Netflix

Ein weiterer spannender Punkt aus dem Interview betrifft die Umsetzung von Little Garden, einem beliebten Storyabschnitt aus der Vorlage.

Dort treffen die Strohhüte unter anderem auf Mr. 3 – und dessen besondere Fähigkeit sorgt für einige der visuell ungewöhnlichsten Momente der Staffel. Laut den Darstellern wurde dabei viel mit realem Wachs und physischen Requisiten gearbeitet.

Das zeigt, dass die Produktion weiterhin stark auf praktische Effekte und echte Kulissen setzt. Gerade in einer Welt voller fantastischer Fähigkeiten und Monster ist das ein wichtiger Faktor, um die Geschichte glaubwürdig wirken zu lassen.

Chopper: Süß genug, um nervig zu sein

Chopper trägt seinen roten Hut.
Bis heute streiten sich Fans darüber, ob Chopper zu nervig für die Strohhutbande ist. Foto: Netflix

Während Staffel 1 und große Teile von Staffel 2 noch ohne ihn auskommen, verändert ein Charakter die Dynamik der Serie deutlich: Tony Tony Chopper.

Der kleine Rentier-Arzt der Strohhut-Piraten wird in der Serie größtenteils per CGI animiert. Für das Team bedeutet das eine ganz andere Art der Zusammenarbeit am Set. Szenen müssen teilweise mit Platzhaltern oder speziellen Markierungen gedreht werden, damit die Figur später digital ergänzt werden kann.

Trotzdem sehen die Darsteller darin kein Problem. Im Gegenteil: Chopper bringt laut ihnen eine ganz neue Energie in die Crew – und vor allem jede Menge Niedlichkeit.

Köstliche neue Teufelsfrüchte

NIco Robin mit weiteren Agenten der Baroque-Firma.
Sie bleibt auch in Staffel 3 eine wichtige Figur: Miss All Sunday alias Nico Robin. Foto: Netflix

Ein weiterer Fokus der neuen Staffel liegt auf den Teufelsfrucht-Kräften, die in der Welt von Monkey D. Ruffy und seinen Gefährten eine zentrale Rolle spielen.

In Staffel 2 tauchen deutlich mehr dieser Fähigkeiten auf als zuvor – darunter besonders spektakuläre Kräfte wie die von Smoker oder Miss All Sunday (Nico Robin). Laut den Darstellern wurden diese Fähigkeiten visuell so umgesetzt, dass sie sich erstmals wirklich „lebendig“ anfühlen.

Gerade Figuren wie Smoker, dessen Körper sich in Rauch verwandeln kann, stellen dabei eine enorme technische Herausforderung dar. Doch genau diese Momente könnten zu den visuellen Highlights der neuen Staffel gehören.

Der Blick geht schon weit in die Zukunft

Interessant ist auch, wie weit die Schauspieler bereits über Staffel 2 hinausdenken. Viele ihrer Lieblingsmomente aus dem Manga liegen nämlich noch Jahre entfernt.

Zu den am meisten erwarteten Handlungssträngen gehören etwa die beliebten Story-Arcs Water 7 und Enies Lobby, die zu den emotionalsten Kapiteln der gesamten Reihe zählen. Auch der legendäre Abschied von der Flying Lamb gehört für viele Fans zu den bewegendsten Szenen der Vorlage.

Sollte die Serie lange genug laufen, könnten sogar spätere Mega-Arcs wie Wano irgendwann umgesetzt werden – ein Ziel, das allerdings noch weit in der Zukunft liegt.

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