Zuschauer sind empört

Olympia Eröffnungsfeier 2026: Playback bei Mariah Carey?

Sie gehörte zu den Höhepunkten der Olympia-Eröffnungsfeier: Superstar Mariah Carey. Doch jetzt gibt es Gerüchte um ihren Auftritt. Sang sie gar nicht live?

Mariah Carey in einem weißen Kleid bei der Olympia Eröffnung
Im Glitzer-Kleid traf Mariah Ceray (56) bei der Olympia-Eröffnungsfeier auf - und kassiert viel Kritik Foto: IMAGO / ITAR-TASS

Es war ein riesiges Spektakel, das weltweit die Menschen begeisterte: Mit einer großen Feier wurden die Olympischen Winterspiele 2026 eröffnet – und das gleich in vier Städten. Zu den Gänsehaut-Momenten gehörte der Auftritt von Mariah Carey (56). Im schneeweißen Glitzer-Kleid sang die Pop-Diva den italienischen Klassiker „Volare“ – eine Hommage an das Gastgeber-Land.

„Sie hat die Zeremonie ruiniert“

Während die Zuschauer im Stadion die Sängerin begeistert feierten, wurde sie im Internet zerrissen. Ihr Auftritt war „schwach“, hieß es. Und viele waren überzeugt: Carey hat überhaupt nicht live gesunden, sondern ein Playback genutzt. Dafür hagelte es auf X Kritik. „Mariah Carey, so offensichtlich Lippensynchronisation“, schrieb ein User. Sie „hat eine bisher ordentliche Eröffnungszeremonie ruiniert.“

Für einige Fans wäre ein Playback keine Überraschung: „Wann hat Mariah Carey das letzte Mal keinen Lippen-Sync-Auftritt gemacht?“, fragt ein User. Und ist überzeugt: Es gibt viele Sänger, die etwas viel Authentischeres hätten geben können.“ Und ein anderer schrieb: „Mariah Carey bei der #Olympics2026 Eröffnungsfeier zu sehen... Sie sah genauso gelangweilt aus wie wir, als wir ihr beim schlechten Lippensynchronisieren zusahen. Oh mein Gott, las sie von einem Teleprompter ab? Einfach so schlimm." Und ein User hatte eine Idee, wie der Auftritt besser geworden wäre: „Mariah Carey sieht gelangweilt vom Lippen-Synchronisieren aus. Das könnte durch tatsächliches Singen behoben werden.“

Mariah Carey bei Wetten, dass...?
Immer wieder gibt es Gerüchte um Playbackback-Auftritte von Mariah Carey Foto: IMAGO / United Archives International

Auch Céline Dion wurde kritisiert

Die 56-Jährige ist nicht der erste Super-Star, der nach einem Olympia-Auftritt solche Vorwürfe hören muss. Bei den Olympischen Spielen in Frankreich trat Céline Dion (57) auf. Es war ein unvergesslicher Moment: Die schwer erkrankte Sängerin stand auf dem Eiffelturm, sang mit kräftiger Stimme „L’Hymne à l’Amour“ der Chanson-Ikone Édith Piaf († 47). Doch auch sie hatte technische Hilfe hieß es später.

Die französische Tageszeitung „Libération“ schrieb: Céline Dions Gesang sei „ohne den geringsten Zweifel“ vorab aufgezeichnet worden, so Experten. „Was wir im Fernsehen hörten, war eine korrigierte Wiedergabe“, sagte zum Beispiel der Komponist Etienne Guéreau. Und ein Ton-Ingenieur, der anonym bleiben will, bestätigte: „Es war zu hundert Prozent Playback, man kann es ab den ersten Tönen hören.“

Doch die Verantwortlichen stritten ein Playback damals ab. Victor Le Manse, einer der Organisatoren der Olympischen Spiele, sagte zu „Libération“: „Wir hatten mit dieser Möglichkeit gerechnet, aber sie hat tatsächlich gesungen.

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