Neues Statement: Hayden Panettieres Mutter gibt Brian Hickerson Schuld für Kontaktabbruch
Nach heftiger Kritik an ihren ersten Aussagen über Hayden Panettiere legt ihre Mutter Lesley Vogel nun nach – und findet einen Schuldigen.

Der Tod von Hayden Panettiere sorgt weiter für emotionale Reaktionen. Nachdem ihre Mutter Lesley Vogel nach dem plötzlichen Tod der Schauspielerin selbst in die Kritik geraten war, meldet sie sich nun erneut zu Wort. Dabei erklärt sie, warum sie zuletzt keinen Kontakt zu ihrer Tochter hatte – und wen sie für die Entfremdung verantwortlich macht.
Lesley Vogel spricht erneut über ihre tote Tochter Hayden Panettiere
In ihrem neuen Statement betont Hayden Panettieres Mutter zunächst, dass die Distanz zwischen ihr und ihrer Tochter nichts mit fehlender Liebe zu tun gehabt hätte. Ihrer Darstellung zufolge sei vielmehr eine andere Person zwischen die beiden geraten. Diese Person beschreibt Vogel als ein „toxisches Individuum“, macht ihn für die tragische Entwicklung mitverantwortlich und erklärt sogar, dass er zum Tod ihrer Tochter geführt habe.
Auch wenn Vogel den Namen in ihrer aktuellen Stellungnahme nicht nennt, ist laut „Entertainment Weekly“ ziemlich klar, wen sie meint: Hayden Panettieres früheren On-off-Partner Brian Hickerson. Die beiden führten über Jahre eine turbulente Beziehung. Hickerson war 2021 vor Gericht. Ihm wurde Körperverletzung an seiner Partnerin vorgeworfen. Hickerson akzeptierte damals eine Gefängnisstrafe in zwei Fällen, ohne sich direkt als schuldig zu bekennen. Im US-amerikanischen Recht ist das möglich.
Familie soll versucht haben, Hayden zu helfen
Besonders hart fällt Vogels Beschreibung des Mannes aus, den sie für die problematische Situation verantwortlich macht. Ihre Familie habe versucht, ihn aus Haydens Leben zu bekommen – ohne Erfolg. „Hayden war eine schöne und talentierte junge Frau, die sich leider mit der falschen Person eingelassen hatte.“, schreibt die Mutter.
Gleichzeitig richtet sie den Fokus wieder auf ihre Tochter und bittet darum, nicht die letzten und schwierigsten Jahre, sondern Hayden als Menschen mit großem Talent in Erinnerung zu behalten. Ihr Abschied fällt dabei sehr persönlich aus: „Mein Herz ist bei dir, Hayden. Mama.“ Damit schlägt Vogel einen deutlich emotionaleren Ton an als in ihrem ersten öffentlichen Statement nach dem Tod der Schauspielerin.
Erste Aussagen hatten heftige Reaktionen ausgelöst
Genau diese ersten Aussagen waren zuvor zum Problem geworden. Einen Tag nach Haydens Tod hatte Vogel erklärt, ihre Tochter sei in ihrem Leben „den falschen Weg“ gegangen. Außerdem sprach sie von Umständen, die ihrer Meinung nach noch Fragen offenließen. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.
Schauspielerin Holly Robinson Peete kritisierte öffentlich, dass Vogels Worte nicht ausreichend die Liebe einer Mutter zu ihrer verstorbenen Tochter vermittelt hätten. Auch andere Reaktionen fielen scharf aus. Hinzu kommt, dass Hayden Panettiere in ihren Memoiren selbst ausführlich über das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter gesprochen hatte. Vogel widersprach ihrer Tochter daraufhin deutlich und erklärte, sie habe sich nach jahrelangen Belastungen bewusst für einen Kontaktabbruch entschieden.
Warum der Kontakt zwischen Mutter und Tochter abbrach
Vogel hatte bereits vor Haydens Tod erklärt, dass sie nach rund 20 Jahren familiärer Konflikte professionelle Hilfe in Anspruch genommen habe. Nun stellt sie die Geschichte allerdings noch einmal in einen anderen Zusammenhang. Nach ihrer aktuellen Darstellung war es nicht mangelnde Zuneigung, sondern der Einfluss eines ihrer Meinung nach toxischen Menschen, der die Beziehung zu ihrer Tochter belastete.
Gleichzeitig bleibt die genaue Rolle Brian Hickersons im Zusammenhang mit Haydens Tod ungeklärt. Laut seinem Anwalt gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, die Untersuchungen zur Todesursache dauern noch immer an. Trotzdem sorgt Vogels neue Aussage erneut für Diskussionen. Denn mit ihrem Statement macht sie deutlich: Für sie ist die Geschichte ihrer Tochter noch längst nicht erzählt – und die Frage, wer welchen Anteil an der tragischen Entwicklung hatte, dürfte die Familie noch lange beschäftigen.






