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Die offiziell beste Anime-Serie ist jetzt bei Netflix – aber nicht alle werden sie gut finden!

Netflix baut weiter auf Anime und hat inzwischen ein absolutes Highlight ins Programm. Allerdings gibt es dabei ein Problem.

Die offiziell beste Anime-Serie aller Zeiten kommt schon bald zu Netflix – deswegen werden aber nicht alle sie gut finden
Diese Anime-Serie müsst ihr schauen. Foto: Kanehiro Yamada, Tsukasa Abe/Shogakukan/"Frieren" Project

In letzter Zeit hat Netflix erkannt, wie viel Potenzial im Anime-Bereich liegt. Mit Serien wie „Cyberpunk: Edgerunners“, „Delicious in Dungeon“ oder aktuell „Sakamoto Days“ konnten große Erfolge verzeichnet werden, sowohl bei Fans als auch den Kritiker:innen. Da ist es logisch, dass die Sparte weiter ausgebaut wird. Nun kommt ein absolutes Highlight in das Programm des Streaming-Anbieters, welches jedoch nicht allen Zuschauer:innen gefallen wird. Denn ab dem 01. März 2025 kann die erste Staffel des Fantasy-Anime „Frieren – Nach dem Ende der Reise“ hier abgerufen werden.

Wer wissen möchte, welche anderen Anime-Serien bei Netflix empfehlenswert sind, findet hier unsere Auswahl: Die besten Anime-Serien auf Netflix!

Worum geht es in „Frieren“?

In der Serie geht es um die Elfenmagierin Frieren. Statt den normalen Weg zu gehen und zu zeigen, wie sie mit ihrer Truppe es schafft, einen bösen Dämonenkönig zu bezwingen, setzt die Geschichte direkt danach an. Denn natürlich altert Frieren anders als ihre menschlichen Freunde. Einige Zeit nach ihrem Sieg macht sie sich mit einer neuen Gruppe auf, um neue Magie zu finden und die Menschen besser zu verstehen.

Schon kurz nach dem Start der Adaption in 2023 war der Hype enorm, da klassische Fantasy im Anime-Bereich fast ausschließlich von Sub-Genre Isekai verdrängt wurde (hier werden ahnungslose Protagonist:innen aus der realen in eine magische Welt gezogen, ein prominentes Beispiel wäre „The Rising of the Shield Hero“). Die Liebe für die Serie hielt auch weiterhin an. Dadurch konnte sie überraschenderweise auf der enorm bekannten Fan-Seite „My Anime List“ die Spitzenposition der am besten bewerteten Anime aller Zeiten einnehmen und „Fullmetal Alchemist: Brotherhood“ nach Jahren vom Thron stieß. Damit ist „Frieren“ von Fans besser bewertet als zum Beispiel „Attack on Titan“, „One Piece“ oder „Die Tagebücher der Apothekerin“. Es wird aber spannend zu sehen sein, ob sich das nach der Veröffentlichung auf Netflix auch hält.

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Warum nicht alle etwas mit der Serie anfangen können

Denn „Frieren“ ist keine klassische Fantasy-Kost. Natürlich gibt es auch einige Kämpfe, die vom Studio Madhouse spektakulär in Szene gesetzt werden. Aber die kommen zum großen Teil in der zweiten Hälfte der ersten Staffel vor. Davor passiert, rein erzählerisch, verhältnismäßig wenig. Die erste Folge setzt hervorragend den melancholischen Grundton, der sich von da an durch die Serie zieht. Danach geht es viel mehr darum, wie Frieren, zusammen mit ihren neuen Begleitern Fern und Stark, mit ihrer Welt und den darin lebenden Wesen interagiert. Über Rückblenden bekommen wir Einblicke in ihre Vergangenheit als Abenteurerin, aber auch, wie sie einst die Magiekunst erlernte.

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Frieren macht sich auf die Reise Foto: Kanehito Yamada, Tsukasa Abe/Shogakukan/"Frieren"Project

Das klingt wenig aufregend und das ist es auch selten. Hier wird viel mehr auf Atmosphäre und gemächliches World Building gesetzt. Das ist ungewohnt für manche aktuellen Sehgewohnheiten, weswegen wohl nicht wenige die erste Staffel abbrechen werden, was durchaus verständlich ist. Wer sich allerdings auf das ruhigere Tempo einlassen kann, bekommt eine absolute Ausnahmeserie zu sehen. Denn die Beziehung von Frieren zu ihrem Kameraden ist wundervoll inszeniert und die Figuren allesamt spannend geschrieben, dass man im späteren Verlauf unbedingt wissen will, wie es weiter geht.

Dazu ist „Frieren“ gerade für hiesige Zuschauer:innen ein besonderes Fest. Denn alle Orte und Figuren haben deutsche, vielsagende Namen. Die erste Abenteurergruppe bestand aus Frieren, Himmel, Heiter und Eisen, sie bezwangen den Oberschurken in der Region Ende. Und will der Dämon Lügner wirklich Frieden mit den Menschen schließen? Abseits dessen sorgt die Serie aber auch mit gewolltem Humor für eine Menge Lacher.

Wenn der Anime ab dem 01. März auf Netflix erscheint, sollte jeder, der Fantasy-Geschichten etwas anfangen kann, unbedingt einen Blick riskieren. Die deutsche Synchronisation existiert bereits, wird also vermutlich dabei sein. Und ich hoffe, dass genügend Leute sich die gesamte erste Staffel anschauen, um zu erkennen, wie toll die Geschichte rund um die Elfe und ihre Verbundenheit zu den Menschen ist. Und wer vorher bereits in die Anime-Welt eintauchen will, bekommt bereits im Februar einige spannende Neustarts spendiert: Netflix Anime: Diese Filme und Serien starten im Februar 2025

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