Nach „Wer wird Millionär“-Fail: Bundesligist meldet sich bei Kandidat
Ein falscher Trainername kostet Noah Petrik bei „Wer wird Millionär?“ 1500 Euro. Doch sein Patzer bleibt beim betroffenen Bundesligisten nicht unbemerkt.

Eigentlich hätte die 2000-Euro-Frage bei „Wer wird Millionär?“ für Noah Petrik nur der nächste Schritt auf dem Weg zu einem höheren Gewinn werden sollen. Günther Jauch wollte von dem 26-Jährigen wissen, wer im Juli neuer Cheftrainer des 1. FC Union Berlin wurde.
Zur Auswahl standen Igor Spassikowski, Mauro Lustrinelli, Erling Gaudigaard und Jimmy Sexyhexi. Da Petrik mit keinem der Namen etwas anfangen konnte, setzte er auf seinen Telefonjoker – doch ausgerechnet der brachte ihn auf die falsche Spur.
„Wer wird Millionär?“: Telefonjoker kostet Kandidat 1500 Euro
Der Joker tendierte zu Igor Spassikowski und Petrik vertraute ihm. Das Problem: Den vermeintlichen Union-Trainer gibt es gar nicht, richtig wäre Mauro Lustrinelli gewesen.
Damit war das Spiel für Petrik bereits bei 2000 Euro vorbei. Statt die nächste Gewinnstufe zu erreichen, fiel er auf 500 Euro zurück und verlor durch die falsche Antwort 1500 Euro.
Der kuriose Fehler verbreitete sich anschließend auch außerhalb der RTL-Show – und erreichte ausgerechnet die Menschen, um die es in der Frage ging. Der 1. FC Union Berlin reagierte mit Humor auf den Patzer.
Union Berlin lädt „Wer wird Millionär?“-Kandidat ein

Union-Trainer Mauro Lustrinelli kündigte wenig später bei Sky an, Petrik persönlich kennenlernen zu wollen. „Wir haben ihn eingeladen zu einem Union-Spiel gegen Köln. Ich glaube, er hat zugesagt, so können wir uns mal kennenlernen“, erklärte der Coach.
Und Union hielt Wort. Beim Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln am 1. November tauchte Noah Petrik tatsächlich an der Alten Försterei auf.
Dabei beließ es der Verein allerdings nicht bei einer einfachen Eintrittskarte. Für den „Wer wird Millionär?“-Kandidaten wartete noch eine ganz besondere Erinnerung an seinen teuren Fehler.
Union verewigt den falschen Trainer auf einem Trikot
Petrik bekam ein Union-Trikot mit der Rückennummer 26 überreicht – passend zu seinem Alter. Beim Namen erlaubten sich die Berliner jedoch einen kleinen Seitenhieb.
Auf dem Rücken stand in großen Buchstaben: „SPASSIKOWSKI“. Damit schaffte es der ausgedachte Trainername, der Petrik bei Günther Jauch 1500 Euro gekostet hatte, am Ende doch noch auf ein echtes Bundesliga-Trikot.
Auch auf Social Media nahm Union die Situation mit Humor. Sinngemäß erklärte der Verein, die Million sei es für Noah zwar nicht geworden, dafür habe es eine Einladung von „Igor Spassikowski“ – beziehungsweise natürlich Mauro Lustrinelli – gegeben.
Finanziell bleibt der falsche Tipp für Noah Petrik natürlich ärgerlich. Die verlorenen 1500 Euro brachte ihm auch sein Besuch beim Bundesligisten nicht zurück. Dafür dürfte das personalisierte „Spassikowski“-Trikot deutlich seltener sein als so mancher „Wer wird Millionär?“-Gewinn. Und sollte Petrik noch einmal bei Günther Jauch nach dem Trainer von Union Berlin gefragt werden, dürfte ihm Mauro Lustrinelli dieses Mal ziemlich sicher einfallen.







