Nach Polizeieinsatz: Edith Stehfest erhebt schwere Vorwürfe – Ex-Freund weist diese zurück
Nach einem Polizeieinsatz erhebt Edith Stehfest schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Freund. Er widerspricht den Anschuldigungen. Die Kölner Kripo ermittelt.

Kurz nach einem gemeinsamen Auftritt mit ihrem neuen Partner Damian bei der Premiere von „Promis unter Palmen“ meldet sich Edith Stehfest mit schwerwiegenden Vorwürfen zu Wort. Die Schauspielerin und Autorin berichtet von massiven Grenzverletzungen, Angst um ihre Sicherheit und einem Polizeieinsatz. Inzwischen ermittelt die Kölner Kriminalpolizei.
Öffentlicher Auftritt bei „Promis unter Palmen“
Bei der Premiere der neuen Staffel von „Promis unter Palmen“ präsentierten sich Eric und Edith Stehfest erstmals getrennt, jedoch jeweils in neuen Beziehungen. Eric Stehfest (36) erschien mit Franziska Temme, während Edith Stehfest (31) an der Seite ihres neuen Partners Damian zu sehen war. Sie erklärte vor Ort, dass die Beziehung seit Dezember bestehe.
Nur kurze Zeit später folgte jedoch eine abrupte Wende.
Edith Stehfest meldet sich auf Instagram zu Wort
In mehreren Beiträgen auf Instagram beschreibt Edith Stehfest die vergangenen Wochen als stark belastend. „Es ist so schlimm, was ich erfahren musste“, schreibt sie. „In einem Moment bricht die Welt zusammen.“
Weiter heißt es: „In den letzten Wochen sind Dinge passiert, die mein Vertrauen, meine Privatsphäre und mein Gefühl von Sicherheit tief erschüttert haben. Situationen, in denen Grenzen überschritten wurden, die für mich absolut nicht verhandelbar sind.“
In einem Instagram-Reel ist zudem eine Männerstimme zu hören, die wütend schimpft: „Ich hab die grad‘ so dumm angeschrien. Ich halt das nicht aus. Diese behinderte kleine...“
„Er ist nicht der, für den er sich ausgegeben hat“
Laut den Schilderungen der 31-Jährigen habe sich die Situation zuletzt deutlich zugespitzt. „Er ist nicht der, für den er sich ausgegeben hat“, schreibt Stehfest. „Die Belege für seine mit Komplizen geplante Vorgehensweise machen mir Angst um mein Leben.“
Sie berichtet weiter: „Die Lage ist so eskaliert, dass ich gestern in Angst aus dem Hotelzimmer gerannt bin und es zu einem Polizeieinsatz kam.“ In diesem Zusammenhang seien „juristische Themen und laufende Verfahren“ bekannt geworden sowie „massenhaft Beweismaterial für sein Doppelleben und seiner Perversion gegenüber Frauen“.
Kriminalpolizei Köln eingeschaltet
Nach Informationen der „Bild“ sei die Polizei in den frühen Morgenstunden in das Hotel gerufen worden. Dabei sei mutmaßlich das Mobiltelefon von Damian sichergestellt worden. Inzwischen ermittelt die Kölner Kriminalpolizei.
In einer weiteren Instagram-Story erhebt Edith Stehfest konkrete Vorwürfe. Sie erklärt, ihr Ex-Partner habe sie „heimlich nackt fotografiert“ und „diese Bilder herumschickt“, angeblich mit dem Ziel der Erpressung. „Ich habe die ganze Wahrheit erst vor knapp 24 Stunden erfahren“, sagt sie. „Es ist ein Albtraum.“
Frühere Warnungen blieben unbeachtet
Rückblickend berichtet Edith Stehfest, dass es offenbar bereits früh Hinweise gegeben habe. Auch ihr Ex-Mann Eric Stehfest sei informiert worden. „Auch mein Ex-Mann hat sehr zu Beginn der Beziehung erfahren, dass D. mich anscheinend nackt fotografiert und diese Bilder herumschickt. Ich konnte das damals nicht glauben und habe es ignoriert“, schreibt sie.
Zudem habe ein Familienmitglied ihres damaligen Partners versucht, sie zu warnen. „Die Person hat wahrscheinlich etwas mitbekommen und wollte mich schützen.“
In den sozialen Netzwerken reagieren viele Nutzerinnen und Nutzer mit Bestürzung und Anteilnahme. „Das tut mir so leid für dich. Bleib stark bitte“, schreibt eine Followerin. Edith Stehfest selbst fasst ihre Situation mit den Worten zusammen: „Das ist alles wie ein schlimmer Fiebertraum.“
Damian weist Vorwürfe zurück
Der beschuldigte Ex-Freund Damian weist die Anschuldigungen entschieden zurück. Gegenüber „Bild“ erklärte der 29-Jährige: „Es gab keine Fotos ohne ihre Zustimmung. Es gab lediglich Bilder, die im Spaß entstanden sind, von denen sie wusste. Und diese waren auch keine Nacktbilder.“ Auch den Vorwurf körperlicher Gewalt bestreitet er.
Er schildert, es sei in der Nacht zum Streit gekommen, nachdem Edith Stehfest versucht habe, ihm sein Mobiltelefon wegzunehmen. „Auf die Behauptung, ich wäre handgreiflich geworden, will ich feststellen, dass ich lediglich versuchte, mein Eigentum, nämlich mein Handy, wiederzuerlangen. Dazu hatte ich Edith lediglich am Arm festgehalten“, so Beyert. Weiter erklärt er, er habe das Hotelzimmer anschließend verlassen. Später sei es in der Lobby zu einer erneuten Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf die Polizei hinzugezogen worden sei. Er habe außerdem einem Alkohol- und Drogentest zugestimmt, der negativ ausgefallen sei. Eine unabhängige Bestätigung dafür liegt bislang nicht vor. Er prüfe nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen die Vorwürfe.







