Nach „Fall für Zwei"-Aus: Antoine Monot spricht offen über Konsequenzen
Nicht nur die Fans sind entsetzt: Das Aus der beliebten ZDF-Krimireihe „Ein Fall für Zwei“ hat auch für die Schauspieler drastische Folgen ...

Es war der Schock der Woche für Krimi-Fans: Das ZDF stellt die Serie „Ein Fall für Zwei“ ein. Damit endet eine Ära, die 45 Jahre lang die Zuschauer begeisterte. Doch im nächsten Jahr ist alles vorbei. Dann sollen die letzten vier Folgen laufen. Und ein 90-minütiger Spielfilm soll die Geschichte laut dem Sender „zu einem würdigen Abschluss führen“.
„Sichere Einnahmequelle, die nun wegfällt“
Auch für die Schauspieler war die Nachricht erst einmal ein Schock: „Das saß erstmal, muss ich ganz ehrlich sagen“, so Antoine Monot (51) auf Instagram. „Und ich bin total traurig, weil ich diese Rolle wahnsinnig gerne gespielt habe, weil ich vor Ort in Frankfurt gerne gedreht habe, weil ich gerne mit Wanja gedreht habe.“ Und es gab noch einen Grund, warum „Ein Fall für Zwei“ für ihn so wichtig war: „Es war mir eine Herzensangelegenheit mit Steffi, meiner Frau, die ich so liebe, zusammenzuarbeiten, auch bei dem Projekt. Das war toll – und ist es immer noch.“
Das Serien-Aus hat auch finanzielle Konsequenzen. „Natürlich war ,Ein Fall für zwei‘ seit 2013 auch immer eine sichere Einnahmequelle für mich, die nun wegfällt“, so Monot zu Bild. „Da macht man sich schon Gedanken, wie man das entstandene Loch füllt. Denn wir Schauspieler müssen ja, wie andere Menschen auch, unsere Rechnungen bezahlen.“ Und da hat ihm die Serie Sicherheit gegeben.
„Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass wir etwas so lange machen“
Eine Situation, die nicht selbstverständlich ist: „Ich mache den Beruf jetzt seit 34 Jahren und noch nie habe ich etwas 13 Jahre lang machen dürfen“, so Monot. „Also, es ist eher die Ausnahme, das heißt, wir dürfen gar nicht davon ausgehen, dass wir etwas so lange machen.“
Die Fans trauern schon jetzt um die Serie. „Das ist wirklich sehr, sehr schade. Eine meiner Lieblingsserien. Ich werde euch vermissen“, schreibt ein Fan auf Instagram. Und ein anderer Fan beschreibt, wie die Serie zur Familie gehört: „Der Freitagskrimi ist eine liebgewonnene Tradition, die von den Eltern übernommen mittlerweile an den eigenen Sohn quasi in dritter Generation weitergegeben wurde. Er im speziellen wird besonders das Hausboot vermissen.“ Auch Schauspielerin Bettina Zimmermann (51), die in der Serie die Staatsanwältin spielt, meldet sich: „Frau Strauß wird Herrn Hornberg vermissen“, schreibt sie mit einem Herz-Emoji.
Immerhin: Eine gute Nachrichtig hat Antoine Monot für die Fans. „Wer Wanja und mich live sehen will, der hat jetzt die Chance zu ‚Pater Brown - Das Live-Hörspiel‘ zu kommen. Wir sind bundesweit bis Frühjahr 2028 unterwegs.“
Quellen
Instagram/antoinemonot






