„Mord im Revier“: Warum die neue RTL-Krimi-Reihe plötzlich im Ersten startet
Drei Jahre nach den Dreharbeiten kommt „Mord im Revier“ ins Fernsehen – mit einer überraschenden Premiere. Alle Infos zu Senderwechsel, Sendeterminen und Handlung.

Eigentlich sollten Caro Cult und Eidin Jalali das Krimi-Angebot von RTL verstärken. Der Privatsender hatte „Mord im Revier – Ein Ruhrpott-Krimi“ bereits 2023 bei UFA Fiction in Auftrag gegeben. Noch im selben Jahr wurde gedreht. Doch wer das neue Ermittlungsduo aus dem Ruhrpott zuerst im Fernsehen sehen möchte, muss nun das Erste einschalten. Dort laufen die beiden produzierten Filme im Dezember direkt hintereinander.
Warum startet „Mord im Revier“ im Ersten statt bei RTL?
Hinter der ungewöhnlichen Reihenfolge steckt eine Lizenzvereinbarung zwischen RTL und der ARD Degeto. Das bestätigte ein RTL-Sprecher gegenüber „fernsehserien.de“. Die Vereinbarung ermöglicht dem Ersten, die beiden bislang nicht ausgestrahlten Filme als TV-Premiere zu zeigen.
RTL hat die Reihe allerdings weiterhin eingeplant: 2027 sollen die Krimis beim „Tödlichen Dienst-Tag“ laufen. Einen konkreten Sendetermin nannte der Sender dafür noch nicht. Warum RTL der ARD den Vortritt lässt und welche finanziellen Bedingungen vereinbart wurden, ist nicht bekannt.
„Mord im Revier“: Start, Sendetermine und ARD Mediathek
Das Erste zeigt die beiden 90-minütigen Filme am Samstag, 5. Dezember 2026, als Krimi-Doppel:
20:15 Uhr: „Mord im Revier – Ein Ruhrpott-Krimi: Die tote Braut“
21:45 Uhr: „Mord im Revier – Ein Ruhrpott-Krimi: Das Horrorhaus von Hünxe“
Wer die Fälle vor der TV-Ausstrahlung sehen möchte, kann sie bereits ab Donnerstag, 3. Dezember 2026, in der ARD Mediathek abrufen.
Handlung und Besetzung: Darum geht es in „Mord im Revier“
Schauplatz der Reihe ist das erfundene Ruhrgebietsörtchen Lipphafen. Dort landet die aus Berlin strafversetzte Lou Baum (Caro Cult) auf einer winzigen Polizeiwache. Ihre direkte Art trifft auf einen Kollegen mit ganz anderen Vorlieben: Kerem „Gianni“ Ergin (Eidin Jalali) schätzt maßgeschneiderte Kleidung, Espresso und italienische Popmusik. Im Polizeialltag müssen die beiden trotzdem zusammenfinden. Zum Team gehören außerdem Dienststellenleiterin Franziska Reusch (Andreja Schneider) und Polizeischülerin Fine Lobrecht (Gloria Odosi).
Im Auftaktfilm „Die tote Braut“ endet eine Hochzeit tödlich: Lena Dreyer (Sina Tkotsch) wird nach ihrer Hochzeitsnacht tot am Ufer gefunden, während ihr frisch angetrauter Ehemann verschwunden ist. Bei den Ermittlungen stößt das Duo auf ein Handyvideo, das auf ein weiteres Verbrechen hindeutet.
Der zweite Film „Das Horrorhaus von Hünxe“ bringt Lou persönlich an ihre Grenzen. Auf einer Müllhalde wird Daisy (Tijan Marei) tot entdeckt. Sie war die neue Partnerin von Lous Ex-Freundin Peri Günes (Sevda Polat) – und Peri ist ebenfalls verschwunden. Lou setzt bei der Suche nicht nur ihre berufliche Zukunft aufs Spiel, sondern gerät auch selbst in Gefahr.






