Mit 53 Papa: „Praxis mit Meerblick“-Star Dirk Borchardt gesteht – „Mit mir wollte keine“
Mit 53 wurde „Praxis mit Meerblick“-Star Dirk Borchardt erstmals Vater. Jetzt spricht der Schauspieler offen über sein spätes Familienglück, seine Ehefrau Katja und warum er sich selbst als „Popa“ bezeichnet.

Der Weg zum Familienglück verlief für Dirk Borchardt anders als bei vielen seiner Kolleginnen und Kollegen. Während die meisten Männer in Deutschland deutlich früher Vater werden, erlebte der beliebte Schauspieler dieses besondere Kapitel erst mit 53 Jahren. Heute spricht der „Praxis mit Meerblick“-Star offen über seine späte Vaterschaft – und überrascht dabei mit viel Humor und bemerkenswerter Ehrlichkeit.
Dirk Borchardt wurde mit 53 Jahren erstmals Vater
Für viele TV-Zuschauerinnen und Zuschauer gehört Dirk Borchardt längst zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Fernsehen. Ob in „Praxis mit Meerblick“, „Friesland“, „Tatort“ oder früher bei „Danni Lowinski“ – der Schauspieler ist seit Jahren ein fester Bestandteil der deutschen TV-Landschaft. Privat ließ sich das Familienglück allerdings Zeit. Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises sprach der heute 57-Jährige nun ungewöhnlich offen über seinen Weg zur späten Vaterschaft.
Mit einem Augenzwinkern erklärte Borchardt im Interview mit „Bunte.de“: „Mit mir wollte keine. Dann habe ich doch noch eine gefunden.“ Hinter dem scherzhaften Satz steckt eine bewegte Lebensgeschichte. Nach dem Ende seiner Ehe mit Schauspielerin Caroline Frier im Jahr 2020 fand Borchardt erneut sein Glück. Kurz darauf lernte er seine heutige Ehefrau Katja kennen, die bewusst nicht in der Öffentlichkeit steht.
Nach der Scheidung änderte sich plötzlich alles
Die Beziehung entwickelte sich schnell. Bereits 2021 heiratete das Paar. Im Sommer 2022 kam die gemeinsame Tochter zur Welt. Drei Jahre später folgte Sohn Nummer zwei. Schon kurz nach der Geburt seines ersten Kindes hatte Borchardt erklärt, wie sehr ihn das Vatersein verändert habe. Die Geburt seiner Tochter habe das Leben der Familie „wunderschön gemacht“, sagte der Schauspieler damals.
Gemeinsam entschied sich das Paar zudem für einen Neuanfang fernab des Großstadttrubels. Nach der Geburt zog die Familie von Berlin nach Rügen und genießt dort das Leben am Meer – passend zu Borchardts Rolle in der erfolgreichen ARD-Reihe „Praxis mit Meerblick“.
„Popa“ statt Opa? Dirk Borchardt nimmt sein Alter mit Humor
Dass er deutlich später Vater geworden ist als die meisten Männer, sieht Borchardt inzwischen gelassen. Im Gegenteil. Mit Humor erzählt er von einem Begriff, den er kürzlich entdeckt hat: „Ich habe neulich einen schönen Artikel gelesen, in der ,Zeit‘, glaube ich. Es gibt den Begriff Popa. Das ist der Papa, der aussieht wie ein Opa. Ich finde es total richtig, wie es gerade ist.“
Der Schauspieler scheint mit seiner Lebenssituation vollkommen im Reinen zu sein. Auch wenn die späte Vaterschaft ihre Herausforderungen mit sich bringt, überwiegen für ihn die positiven Seiten deutlich.
„Es macht auf alle Fälle Spaß“
Natürlich seien kleine Kinder mit Ende 50 körperlich anstrengender als mit Anfang 30. Dennoch möchte Borchardt diese Erfahrung nicht missen. „Es macht auf alle Fälle Spaß. Ist vielleicht ein bisschen anstrengender in dem Alter“, räumt der Schauspieler ein. Besonders schätzt er jedoch die persönliche Entwicklung, die Kinder mit sich bringen. „Was das Tolle ist: du lernst unglaublich viel, du kriegst den Spiegel vorgehalten – immer wieder.“
Für Borchardt gehört genau das inzwischen zu den größten Geschenken seines Familienlebens.







