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Matthias Schweighöfer im TV Movie-Interview

Mit "Vaterfreuden" kommt der nächste Hit von Multitalent Matthias Schweighöfer ins Kino! Mit TV Movie sprach er über wilde Bettszenen und verriet, was ihm so richtig Angst einjagt.

Ein Frettchen in der Wohnung? Ob das so eine gute Idee von Junggeselle Felix (Matthias Schweighöfer) war?
Ein Frettchen in der Wohnung? Ob das so eine gute Idee von Junggeselle Felix (Matthias Schweighöfer) war?

Was wäre, wenn Matthias Schweighöfer keine Filme drehen würde? "Hmmm...", grübelt der 32-Jährige und lehnt sich auf der Couch zurück im Salon des Berliner "Hotel de Rome", wo wir ihn zum Interview treffen. "Dann wäre ich Pianist", verkündet er schließlich. Gut, dass es nicht so gekommen ist. Sonst hätten wir auf Kinohits wie "What a Man" (2011) und "Schlussmacher" (2012) verzichten müssen. In beiden Komödien spielt Schweighöfer  nicht  nur  die Hauptrolle, sondern ist auch Regisseur und Produzent. Über 4,2 Millionen Menschen lockt er damit  ins  Kino  –  und  macht  sogar Hollywood auf sich aufmerksam: Wie TV Movie berichtete, ist ein US-Remake  von "Schlussmacher" in Planung. Mit "Vaterfreuden" will Schweighöfer jetzt an diesen Erfolg anknüpfen. Im Interview verriet er, was für ihn die alltäglichen Freuden am Vatersein sind – und warum Pianist vielleicht doch nicht die allerbeste Berufswahl gewesen wäre. 
 
TV Movie: Herr Schweighöfer, im Film werden sie von einem Frettchen gebissen. Hatten sie selbst mal ein schlimmes Erlebnis mit einem Tier?
 
Matthias Schweighöfer: Ich war Haie angeln mit meinem Vater. Da wurde ich zwar nicht  gebissen,  aber  unangenehm  wars trotzdem: Wir hatten stürmische See, und alle auf dem Boot mussten kotzen!
 
TV Movie: Haben Sie auch schon mal etwas Verrücktes getan, um an eine Frau ranzukommen?
 
Matthias Schweighöfer: Ich habe angefangen, Klavier zu spielen. Um den hübschen Mädchen zu beweisen, dass ich ganz gewieft bin und einen Song nach dem anderen schmettern kann. Das hat aber nicht immer so gut funktioniert.
 
TV Movie: Warum? Hat es nicht gut geklungen?
 
Matthias Schweighöfer: Manchmal, wenn ich spiele, stell ich mir vor, dass es richtig gut ist (lacht).
 
TV Movie: Im Film geht‘s im Bett gut zur Sache. Wie fühlen sie sich bei solchen Szenen?
 
Matthias Schweighöfer: Das ist geil, da kann man endlich mal wieder richtig loslegen (lacht). Nein, natürlich nicht. Solche Szenen sind kompliziert. Es ist gut, wenn sie so lustig sind wie in "Vaterfreuden". Und dann hast du eine Kollegin wie Susan Hoecke – die kannte keine Gnade! Wir haben uns kaputt gelacht.
 
TV Movie: Wie lange hat‘s gedauert, bis die Szene im Kasten war?
 
Matthias Schweighöfer: Fast einen Tag! Und wir haben geschwitzt wie die Schweine. Es war Hochsommer... Ja, wir sind fast Amok gelaufen (lacht).
 
TV Movie: Was sind für Sie persönlich Vaterfreuden?
 
Matthias Schweighöfer: Hmm... Wenn ich so im Bad stehe, und dann kommt meine Kleene angeschlurft, ganz müde und am Blinzeln, und hockt sich einfach so neben mir aufs Klo, pinkelt, und schlurft wieder raus.
 
TV Movie: Ihr Charakter Felix hat Schiss davor, Papa zu werden. Ging es Ihnen auch so?
 
Matthias Schweighöfer: Klar, man hat total Schiss. Ich war sehr nervös, aber ich habe mich auch drauf gefreut. Zuerst weißt du nicht, wie du so ein kleines Ding anfasst, denkst, du brichst irgendwas ab. Aber das passiert nicht.
 
TV Movie:
Felix hat auch Angst vor dem Autofahren. Was macht ihnen im wahren leben Angst?
 
Matthias Schweighöfer: Flugzeuge. Höhe ist nicht meins. Nach "Friendship" hatten wir einen beschissenen Flug von den USA zurück. Seitdem fliege ich nicht mehr.
 
TV Movie:
Welchen US-Star würden Sie am liebsten mal für einen ihrer Filme "importieren"?
 
Matthias Schweighöfer: Johnny Depp. Weil ich den Kerl einfach liebe. Er ist so speziell. Einfach großartig!

 
Interview: Katharina Hofmann 

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