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Gaming

„Mario Kart World“: Wie viel Spaß macht der neue Modus „Knockout Tour“? | Preview

„Mario Kart World“ wird ein Starttitel für die Nintendo Switch 2. Wir durften den Titel schon anspielen und verraten, was sich alles verändert hat.

Mario Kart World
Wir konnten einen ersten Blick auf „Mario Kart World“ werfen. Foto: Nintendo

Schon beim ersten Ankündigungsvideo der Nintendo Switch 2 war klar, dass ein neues „Mario Kart“ erscheint. Doch nur die wenigsten hätten wohl vermutet, wie sich „World“, so der Titel des neunten Teils der Kult-Reihe, abheben will. Dies wurde dann bei der großen Direct zur neuen Konsole enthüllt. In diesem Rahmen durften wir auch schon Hand an den neuen Flagship-Titel legen – und sind überrascht, dass mit einem einfachen und bekannten Kniff der bekannten Formel doch noch einiges entlockt werden kann.

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Darum fühlt sich „Mario Kart World“ anders an

In den klassischen Rennen von A nach B scheint auf den ersten Blick alles normal zu sein. Es gibt eine Menge Figuren, aus denen man auswählen kann, unterschiedliche Karts und alles was dazugehört. Während sich das Handling der Fahrzeuge kaum anders anfühlt als in „Mario Kart 8 Deluxe“, sind es vor allem die Strecken, die für Aufsehen sorgen. Denn noch mehr als beim vorherigen Teil wundert man sich manchmal, wie die Gegner überhaupt an manche Stellen gekommen sind.

„Mario Kart World“ ist nämlich deutlich offener als die anderen Spiele des Franchises. An jeder Ecke und an jedem Ende warten alternative Routen und eventuelle Abkürzungen, die entdeckt werden wollen und durch die ihr euren Kontrahenten ein Schnippchen schlagen könnt. Dadurch dass es in unserer Preview-Version keine Rundkurse zu geben schien, erhöht sich der Wiederspielwert enorm – die perfekte Streckenführung zu finden wird so anspruchsvoller.

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Das sind die neuen Spielmodi

Diese Freiheit ist zum Großteil auf einen der beiden neuen Spielmodi zurückzuführen: Im „Free Roam“ dürft ihr die komplette Karte, auf der „World“ spielt, erkunden. So könnt ihr bereits im Vorfeld schauen, an welchen Stellen sich etwaige Schleichwege befinden. Zwar ist der Nintendo-Titel scheinbar noch weit von einem klassischen Open World-Rennspiel im Stile von „Forza Horizon“ entfernt, aber die Änderung des Spieldesigns bringt eine Menge frischen Schwung in das Game.

Genau dafür sorgt auch die „Knockout Tour“. Hierbei handelt es sich um ein Ausdauerrennen: Wer bei einem Checkpoint unter einer bestimmten Platzierung ist, fliegt raus. Dieser Ansatz, der in seinen Grundzügen an „Battle Royale“-Spiele wie „PUBG“ erinnert, entwickelt innerhalb kürzester Zeit eine ganz eigene Dynamik. Gerade vor den Checkpoints geht die wilde Jagd los, die Spieler versuchen mit allen aufgesparten Tricks noch Plätze wettzumachen. Das ist chaotisch, teils unübersichtlich – aber genau deswegen auch enorm spannend und spaßig. Ob sich dies auch hält, wenn man nur mit zufälligen Leuten aus dem Internet spielt, muss die Zeit zeigen. Aber dieser neue Modus hat das Potenzial, das neue Aushängeschild von „Mario Kart“ zu werden.

Die restlichen Artikel, die im Zuge des Preview-Events entstanden sind, findet ihr hier:

Viel Zeit konnten wir mit dem neuen Titel nicht verbringen, der „Free Roaming“-Modus wurde beispielsweise nicht vorgestellt. Trotzdem ist zu spüren, dass hier das Rad zumindest in einigen Facetten neu erfunden werden sollte, nachdem „Mario Kart 8“ immerhin samt der Deluxe-Variante seit 2014 bzw. 2017 der letzte Eintrag in der Vita war. Aber das Warten hat sich scheinbar gelohnt. Ob diese neue Design-Philosophie Früchte trägt, erfahren wir ab dem 05. Juni, wenn „Mario Kart World“ als Launchtitel zusammen mit der Switch 2 erscheint.

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