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Von Legendary und Hasbro

„Magic: The Gathering“-Verfilmung: Start, Darsteller, alle Infos

Eines der erfolgreichsten Sammelkartenspiele der Welt soll endlich den Sprung ins Kino schaffen: „Magic: The Gathering“. Mit „Stranger Things“-Star Maya Hawke steht nun auch der erste große Name fest.

Maya Hawke liegt schreiend auf einem blau beleuchteten Fliesenboden. Hinter ihr steht eine Gestalt im Skelettkostüm.
Ein Bild aus dem „Magic“-Film gibt es leider noch nicht, daher müssen wir uns mit diesem Bild von Maya Hawke aus „Fear Street: 1994“ begnügen. Foto: TMDB

Seit mehr als 30 Jahren lässt „Magic: The Gathering“ Spielerinnen und Spieler in einem riesigen Fantasy-Multiversum gegeneinander antreten. Bereits mehrfach gab es Versuche, daraus einen Film zu machen – nun wird es offenbar ernst.

Legendary Entertainment und Hasbro Entertainment hatten bereits Anfang 2025 angekündigt, gemeinsam ein ganzes Film- und TV-Universum zu „Magic: The Gathering“ aufzubauen. Den Anfang soll ein Realfilm machen, anschließend könnten weitere Filme, Serien und andere Produktionen folgen. Nun nimmt das Projekt deutlich konkretere Formen an.

„Magic: The Gathering“: Maya Hawke übernimmt wichtige Rolle

Als erster großer Star wurde Maya Hawke für die Verfilmung verpflichtet. Die 28-Jährige kennen Netflix-Fans vor allem als Robin aus „Stranger Things“, außerdem spielte sie unter anderem in „Maestro“ und „Asteroid City“.

Welche Figur Hawke in „Magic: The Gathering“ verkörpern wird, wurde bislang nicht bekannt gegeben. Laut US-Branchenmedien soll es sich allerdings um eine der zentralen Rollen innerhalb eines größeren Ensembles handeln. Die Produzenten sollen Hawke sogar gezielt als erste Schauspielerin für den Film angesprochen haben, während weitere Rollen über Castings besetzt werden.

Unter Fans dürfte damit schnell die Frage aufkommen, ob sie eine bereits bekannte Planeswalkerin aus dem „Magic“-Universum spielen könnte. Namen wie Chandra Nalaar werden bereits diskutiert, bestätigt ist davon allerdings nichts.

Wer macht den „Magic: The Gathering“-Film?

Regie übernimmt Matt Johnson, der unter anderem mit dem hochgelobten Film „BlackBerry“ auf sich aufmerksam machte. Für ihn ist das Projekt offenbar eine Herzensangelegenheit: Johnson spielt selbst seit vielen Jahren „Magic: The Gathering“ und erinnerte bei der Bekanntgabe augenzwinkernd daran, dass er während seiner Studienzeit zwischenzeitlich sogar mit dem Gedanken gespielt habe, professioneller „Magic“-Spieler zu werden.

Am Drehbuch arbeitet Johnson gemeinsam mit Noah Gardner und Aidan Fitzgerald. Gardner war unter anderem an „Super 8“ beteiligt, Gardner und Fitzgerald arbeiteten gemeinsam an der Mysteryserie „Calls“.

Produziert wird das Projekt von Legendary Entertainment und Hasbro Entertainment. Legendary kennt sich mit groß angelegten Franchise-Verfilmungen aus und steckt unter anderem hinter „Dune“, dem MonsterVerse mit Godzilla und Kong sowie „Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu“.

Worum geht es in „Magic: The Gathering“?

Eine konkrete Handlung wurde bislang nicht verraten. Das dürfte auch daran liegen, dass die Vorlage eine enorme Auswahl an möglichen Figuren und Welten bietet.

Das 1993 von Richard Garfield entwickelte Kartenspiel spielt in einem Multiversum aus zahlreichen unterschiedlichen Welten, den sogenannten Planes. Besonders mächtige Magier, die Planeswalker, können zwischen diesen Ebenen reisen und gehören zu den wichtigsten Figuren der jahrzehntelang gewachsenen Hintergrundgeschichte.

Legendary könnte deshalb sowohl bekannte Charaktere und Handlungsstränge aus dem Spiel adaptieren als auch eine komplett neue Geschichte innerhalb dieses Universums erzählen.

Hasbro spricht inzwischen von mehr als 50 Millionen Menschen, die „Magic: The Gathering“ weltweit gespielt haben. Damit verfügt die Verfilmung über eine ähnlich umfangreiche Mythologie wie große Fantasy-Franchises – allerdings auch über die Herausforderung, Neueinsteiger nicht mit mehr als drei Jahrzehnten Hintergrundgeschichte zu überfordern.

Wann startet der „Magic: The Gathering“-Film?

Einen Kinostart gibt es noch nicht. Ebenso wenig wurde bislang bekannt gegeben, wann die Dreharbeiten beginnen sollen.

Dass mit Maya Hawke nun die Besetzung anläuft, zeigt allerdings, dass das Projekt einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Produktion gemacht hat. Da zahlreiche weitere Rollen noch besetzt werden müssen und offenbar noch keine Kameras laufen, dürfte ein Kinostart vor 2028 eher unwahrscheinlich sein.

Zusätzlich kommt eine „Magic: The Gathering“-Serie zu Netflix

Der Kinofilm ist übrigens nicht die einzige geplante Verfilmung. Netflix arbeitet parallel an einer Animationsserie zu „Magic: The Gathering“.

Dieses Projekt hat bereits eine längere Vorgeschichte. Netflix kündigte die Serie ursprünglich 2019 mit den „Avengers: Endgame“-Regisseuren Joe und Anthony Russo an, die damalige Version kam jedoch nicht zustande.

2024 gab Netflix schließlich bekannt, das Projekt mit einer neuen kreativen Ausrichtung und Terry Matalas als Showrunner weiterzuentwickeln. Matalas ist unter anderem für „Star Trek: Picard“ bekannt. Die Animationsserie befindet sich laut Netflix in Produktion.

Mit dem neuen Realfilm hat sie nach bisherigem Stand allerdings nichts direkt zu tun. Legendary und Hasbro planen ihr eigenes zusammenhängendes Live-Action-Universum.

„Magic: The Gathering“ sollte schon früher verfilmt werden

Dass Fans skeptisch auf neue Ankündigungen reagieren könnten, hat einen guten Grund. Versuche, „Magic“ nach Hollywood zu bringen, gab es bereits mehrfach.

Unter anderem entwickelte 20th Century Fox ab 2014 einen Kinofilm, an dem „X-Men“-Produzent Simon Kinberg beteiligt war. Dieses Projekt verlief später im Sande und wurde endgültig aufgegeben.

Diesmal sieht es zumindest konkreter aus: Ein Regisseur und Drehbuchteam stehen fest, Maya Hawke ist als erster Star an Bord und Legendary betrachtet den Film offenbar nicht als Einzelprojekt, sondern als Startpunkt für ein wesentlich größeres Franchise.

Quelle
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KI-Hinweis: realistisch wirkendes Bild, das mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt oder wesentlich inhaltlich verändert wurde.
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