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Fernsehen

„Made in Germany – zurück an die Weltspitze?“: Neue Linda-Zervakis-Reportage heute im TV & Stream

Kernfusion, KI, Recycling: Linda Zervakis zeigt heute auf ProSieben, welche Innovationen Deutschlands Wirtschaft wieder an die Spitze bringen könnten.

Linda Zervakis moderiert „Made in Germany – zurück an die Weltspitze?“.
Linda Zervakis moderiert „Made in Germany – zurück an die Weltspitze?“. Foto: Joyn

Kommt der erste Kernfusionsreaktor aus Deutschland? Dieser Frage geht Linda Zervakis in ihrer neuen ProSieben-Reportage „LINDA ZERVAKIS. Made in Germany – zurück an die Weltspitze?“ nach. Die Sendung läuft heute, am Montag, 16. März 2026, um 20:15 Uhr auf ProSieben und ist parallel im Stream auf Joyn verfügbar.

Die Journalistin nimmt darin den Wirtschaftsstandort Deutschland unter die Lupe – zwischen Innovationskraft, Strukturwandel und der Suche nach den nächsten großen Zukunftsideen.

Darum geht es in der neuen Linda-Zervakis-Reportage

In der neuesten Ausgabe der Linda-Zervakis-Reportage heißt es: „Deutschland. Das Ingenieurs-Büro der Welt. Exportweltmeister. Eine der größten Volkswirtschaften der Welt.“ Doch seit einigen Jahren, so der Tenor der Reportage, stottert der Wachstumsmotor.

Linda Zervakis stellt zentrale Fragen:

  • Warum muss Wirtschaft eigentlich immer wachsen?

  • Wie reagiert unsere Wohlstandsgesellschaft auf tiefgreifende Veränderungen?

  • Und woran arbeiten Deutschlands Erfinder:innen und Entwickler:innen gerade?

Die Reportage beleuchtet, warum der einstige Vorzeigestandort unter Druck geraten ist – und wo neue Dynamik entsteht.

Zukunftsideen „Made in Germany“: Diese Projekte zeigt die Reportage

Auf ihrer Recherche trifft Zervakis Unternehmen und Visionär:innen, die an Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit arbeiten.

  • Recycling von Autobatterien – Rohstoffe zurückgewinnen: Ein Unternehmen zeigt, wie sich wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan aus alten Autobatterien zurückgewinnen lassen – Materialien, die bislang häufig importiert werden müssen. Ein möglicher Baustein für mehr Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit.

  • Die Express-Brücke von Herne: Am Autobahnkreuz Herne wurde in nur sieben Wochen eine alte Brücke abgerissen und eine neue in Betrieb genommen. Möglich machte das ein innovatives Baukonzept. Effizientere Infrastrukturprojekte könnten ein Schlüssel sein, um Deutschlands Modernisierungsstau zu lösen.

  • Lasergetriebene Fusionsenergie: Besonders ambitioniert: der Besuch in einem Forschungslabor für lasergetriebene Kernfusion. Dort arbeitet man an einer Technologie, die das Energieproblem grundlegend verändern könnte.

Wirtschaftsingenieurin Heike Freund erklärt: „Wir könnten die so dringend benötigte Energie und Strom für die Industrie herstellen. Zu bezahlbaren Preisen. Lokal, wo wir sie brauchen. CO2-frei, sauber, sicher.“ Und sie ergänzt optimistisch: „Ich bin optimistisch, dass wir in zehn Jahren Kraftwerke sehen werden.“ Die große Frage bleibt: Wird der erste Kernfusionsreaktor „Made in Germany“ sein?

Linda Zervakis im Schutzanzug in „Made in Germany – zurück an die Weltspitze?“.
Linda Zervakis im Schutzanzug in „Made in Germany – zurück an die Weltspitze?“. Foto: Joyn

Mehr Innovation als Schlagzeilen vermuten lassen?

Zervakis zieht ein differenziertes Fazit ihrer Recherchen: „Was mir bei meinen Recherchen besonders aufgefallen ist: Viele Betriebe treiben gerade einen echten Umbau voran. Fabriken werden automatisierter, Unternehmen investieren in KI, neue Materialien, Energie- und Klimatechnologien. Es passiert also mehr, als man in den Medien mitbekommt.“

Und weiter: „Das nächste große ‚Made in Germany‘-Thema könnte eine Gesamtindustrie sein, die eine Vorreiterstellung innehat, insbesondere was die neuen Bereiche KI und Klimatechnologie angeht. Die Geschichte von ‚Made in Germany‘ wurde nie in ruhigen Zeiten geschrieben, sondern immer in Momenten des Umbruchs. Vielleicht entsteht ja gerade das nächste Kapitel.“

Warum sich das Einschalten lohnt

Die Reportage liefert keine bloße Krisenanalyse, sondern zeigt konkrete Projekte, die Deutschlands Rolle im globalen Wettbewerb neu definieren könnten – von Kreislaufwirtschaft über Infrastrukturinnovation bis hin zur potenziell revolutionären Energiegewinnung.

Wer wissen will, ob „Made in Germany“ vor einem neuen Kapitel steht, bekommt hier fundierte Einblicke, starke O-Töne und Zukunftsszenarien mit realem Potenzial.

Quellen
  • Joyn

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