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Polit-Doku am Dienstagabend

„Machtbeben: CDU im Abstiegskampf“: Das zeigt die ZDF-Doku nach den Wahlen

Nur zwei Tage nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern blickt das ZDF auf die Lage der CDU. „Machtbeben: CDU im Abstiegskampf“ fragt, wie die Union auf veränderte politische Kräfteverhältnisse, sinkende Zustimmung und den Aufstieg der AfD reagiert.

Bundeskanzler Friedrich Merz vor dem Mikrofon nach dem Wahlabend in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
Der Fokus der neuen ZDF-Politdoku liegt auch auf Bundeskanzler Friedrich Merz! Foto: IMAGO / Jens Schicke

Die Landtagswahlen vom Sonntag, 20. September 2026, haben die politische Lage in Deutschland verändert. In der Bundeshauptstadt Berlin ging die Linke als stärkste Kraft aus der Wahl hervor, in Mecklenburg-Vorpommern wurde die AfD stärkste Partei. Bereits am Montag reagierte der Sender mit einem „ZDF spezial“ und einer Sonderausgabe von „maybrit illner“. Am Dienstag folgt nun der nächste Schwerpunkt.

Um 20.15 Uhr zeigt das ZDF im Fernsehprogramm „Machtbeben: CDU im Abstiegskampf“. Die rund 43-minütige Dokumentation von Nico Schmolke, Steffen Haug und Denise Jacobs beschäftigt sich mit der Frage, wie die CDU unter Bundeskanzler Friedrich Merz auf die veränderte Parteienlandschaft reagiert. Die Doku steht zudem im ZDF-Streamingangebot zur Verfügung.

Darum geht es in „Machtbeben: CDU im Abstiegskampf“

Im Mittelpunkt steht die Frage, warum es der CDU trotz Regierungsverantwortung und eigener Reformvorhaben nach Einschätzung der Filmemacher bislang nicht gelingt, neues Vertrauen aufzubauen. Das ZDF nimmt dabei unter anderem Lebenshaltungskosten, Energiepreise und wirtschaftliche Unsicherheit in den Blick und fragt, wie groß die Distanz zwischen Bundespolitik und gesellschaftlicher Stimmung mittlerweile ist.

Die Dokumentation konzentriert sich allerdings nicht nur auf die Bundes-CDU. Die Autoren schauen auch in die Länder – insbesondere nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. In Mecklenburg-Vorpommern begleitet die Doku unter anderem Philipp Amthor in seinem Wahlkreis. Amthor warnt darin laut ZDF vor einer Annäherung seiner Partei an die AfD.

Damit beschäftigt sich „Machtbeben“ auch mit einer zentralen strategischen Frage der Union: Wie positioniert sie sich gegenüber einer erstarkten AfD und welche Rolle kann sie künftig als klassische Volkspartei spielen?

Diese Politiker kommen in der ZDF-Doku zu Wort

Für die Dokumentation wurden Politiker aus unterschiedlichen Parteien befragt. Zu Wort kommen unter anderem der frühere CDU-Kanzlerkandidat und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, der frühere niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Gregor Gysi (Die Linke).

Sie sprechen über die Entwicklung der Volksparteien, deren nachlassende Bindungskraft und die Veränderungen im deutschen Parteiensystem. Die Doku will dabei der Frage nachgehen, wie viel Vertrauen die Union noch mobilisieren kann und wie sie sich in dieser veränderten politischen Landschaft positioniert.

ZDF legt nach den Wahlen großen CDU-Schwerpunkt

„Machtbeben: CDU im Abstiegskampf“ steht am Dienstag nicht allein. Das ZDF veröffentlicht gleichzeitig auch die zweite Staffel von „Inside CDU“. Vier neue Folgen sind ab 18 Uhr im Streamingportal abrufbar.

Dafür erhielten die Autoren nach Angaben des Senders erneut Einblicke in interne Entscheidungsprozesse der Partei. Die Dreharbeiten führten vom CDU-Parteitag in Stuttgart über verschiedene Landtagswahlkämpfe bis zu den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.

Begleitet werden unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU-Politiker Philipp Amthor sowie weitere Akteurinnen und Akteure aus Bundes- und Landespolitik. Die zweite Staffel soll damit zeigen, wie die CDU selbst mit dem politischen Druck des Jahres 2026 umgeht.

Mit „Machtbeben“ und „Inside CDU“ setzt das ZDF unmittelbar nach den jüngsten Landtagswahlen also einen umfangreichen Schwerpunkt zur Lage der Union. „Machtbeben: CDU im Abstiegskampf“ läuft am Dienstag, 22. September, um 20.15 Uhr im ZDF und ist bereits ab 18 Uhr im Stream verfügbar.

Quellen
  • ZDF