Zum Hauptinhalt springen
Alle Hintergründe

„Kommissar Dupin“ ist zurück – und dieser Fall verändert alles

Nach zwei Jahren Pause kehrt „Kommissar Dupin“ mit „Bretonische Sehnsucht“ zurück. Alle Infos zu Handlung, Drehort, Cast und warum der neue Fall besonders düster wird.

Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) wurde von einem Heckenschützen verwundet.
Pasquale Aleardi als Kommissar Dupin. Foto: MDR/ARD Degeto/Wolfgang Ennenbach

Zwei Jahre lang war es still um Georges Dupin – jetzt kehrt der eigensinnige Ermittler endlich ins Erste zurück. „Kommissar Dupin – Bretonische Sehnsucht“ ist der 13. Film der erfolgreichen ARD-Reihe nach den Romanen von Jean-Luc Bannalec, dem Pseudonym des deutschen Autors Jörg Bong. Diesmal verschlägt es Dupin nicht nur an einen neuen Tatort, sondern auf eine Insel, die selbst wie eine Figur wirkt: windumtost, abweisend und voller Geschichten, die weit in die keltische Vergangenheit reichen.

Worum geht es in „Bretonische Sehnsucht“?

Der neue Fall beginnt mit einem Fund, der sofort unter die Haut geht: In einer Höhle auf Ouessant, einer abgelegenen Insel vor der bretonischen Küste, liegt die Leiche eines Mannes. Ein Unfall? Für Dupin und seinen Kollegen Kadeg ist schnell klar, dass mehr dahintersteckt. Das Opfer, ein Antiquitätenhändler aus Brest, war auf der Insel unter falschem Namen unterwegs – und hatte offenbar ein besonderes Interesse an drei jungen Musikerinnen, die auf Ouessant wie Fremdkörper wirken: Céleste, Rayanne und Enora, die sogenannten „drei Schwestern“.

Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto stärker verdichtet sich das Gefühl, dass auf dieser Insel Regeln gelten, die Außenstehende nur schwer begreifen. Die bretonische Musik, alte Symbole, verschlossene Bewohner und die Warnungen einer als „Inselhexe“ bekannten Frau ergeben nach und nach ein Bild, das weit über einen gewöhnlichen Mordfall hinausgeht. Gerade für alle, die während des Schauens schnell verstehen wollen, worauf die Folge hinausläuft, ist das wichtig: Diesmal geht es nicht nur um Täter und Motiv, sondern auch um Schuld und weiblichen Zusammenhalt.

Warum die Insel Ouessant der eigentliche Star des Films ist

Wer bei „Kommissar Dupin“ einschaltet, erwartet nicht nur einen Kriminalfall, sondern auch Fernweh. Ouessant liefert genau das – allerdings nicht als sonnige Postkarten-Bretagne, sondern als raues, beinahe mystisches Eiland. Der Film zeichnet die Insel als windumtost und eigenwillig, und genau daraus zieht er seine besondere Stimmung.

Die Landschaft wirkt schön und bedrohlich zugleich, was perfekt zu einer Geschichte passt, in der Misstrauen und alte Erzählungen eine so große Rolle spielen. Dazu kommt der kulturelle Unterbau: Ouessant wird nicht bloß als Kulisse benutzt, sondern über Legenden, keltische Bezüge und lokale Geschichte mit Bedeutung aufgeladen.

Begriffe wie „Insel der Frauen“ oder Warnungen vor „Monstern“ geben der Handlung eine zweite Ebene. Das macht „Bretonische Sehnsucht“ gerade für Zuschauerinnen interessant, die bei Krimis nicht nur auf die Auflösung warten, sondern in Atmosphäre und Welt eintauchen wollen.

Pasquale Aleardi als Dupin: Darum funktioniert die Reihe noch immer

Ein großer Teil des Erfolgs hängt weiter an Pasquale Aleardi. Seine Figur ist kein lauter TV-Ermittler, sondern jemand, der Reibung erzeugt, beobachtet und unter der Oberfläche arbeitet. Dupin ist ein Mensch mit feinem Gespür, der sofort merkt, wenn etwas nicht stimmt – und genau das prägt auch diesen Film.

Gerade in „Bretonische Sehnsucht“ passt das besonders gut, weil sich der Film lange nicht komplett öffnet. Vieles bleibt angedeutet, Blicke sagen oft mehr als Worte, und Dupin muss sich durch eine Inselgesellschaft arbeiten, die Fremden nur zögerlich etwas preisgibt. Aleardi hält diese Spannung glaubwürdig zusammen. Für Fans der Reihe dürfte auch wichtig sein: Der Film fühlt sich trotz der langen Pause sofort wieder nach „Dupin“ an. Die vertraute Grundstimmung ist da, aber der Fall wirkt düsterer und emotionaler als manch früherer Teil.

Diese Schauspielerinnen und Schauspieler sind diesmal wichtig

Enora (Franziska von Harsdorf, 2. v. li.) und Céleste (Amal Keller, 3. v. li.) in großer Sorge um ihre „Schwester“: Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi, re.), Inspektor Kadeg (Jan Georg Schütte, 3. v. re.), Nevou (Gisa Flake, 2. v. re.) und Gendarm Roderic (Laurenz Lerch, li.) haben jedoch keine Zeit!
Enora (Franziska von Harsdorf, 2. v. li.) und Céleste (Amal Keller, 3. v. li.) in großer Sorge um ihre „Schwester“: Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi, re.), Inspektor Kadeg (Jan Georg Schütte, 3. v. re.), Nevou (Gisa Flake, 2. v. re.) und Gendarm Roderic (Laurenz Lerch, li.) haben jedoch keine Zeit! Foto: ARD Degeto Film/filmpool fiction/Wolfgang Ennenbach

Neben Aleardi rückt vor allem Jan Georg Schütte als Kadeg in den Fokus. Sein Kollege bringt sonst oft Leichtigkeit in die Reihe, diesmal schwingt jedoch deutlich mehr Melancholie mit. Ebenfalls dabei sind Gisa Flake als Léonie Nevou und Franziska Wulf als Nolwenn.

In den zentralen Gastrollen spielen Luise Aschenbrenner, Amal Keller und Franziska von Harsdorf die drei Frauen, um die sich auf der Insel schon früh Verdächtigungen ranken. Außerdem gehört Hildegard Schmahl als rätselhafte Sybil zu den Gesichtern, die der Folge ihren fast schon sagenhaften Ton geben.

Nach zwei Jahren Pause: Deshalb dürfte die Rückkehr viele freuen

Der vorige Film „Bretonischer Ruhm“ liegt bereits zwei Jahre zurück, entsprechend groß war die Pause für Fans der Reihe. Dass „Bretonische Sehnsucht“ nun am 2. April 2026 um 20:15 Uhr im Ersten läuft und bereits seit 30. März in der ARD-Mediathek verfügbar ist, dürfte deshalb viele freuen, die Dupins Rückkehr längst erwartet haben.

Und es gibt noch eine gute Nachricht für alle, die direkt wieder auf Nachschub hoffen: Der nächste Film, „Bretonische Versuchungen“, ist bereits abgedreht. Das spricht dafür, dass die Wartezeit bis zum 14. Fall diesmal wohl kürzer ausfallen könnte.

Quellen
Ed Sheeran Game of Thrones - Foto: HBO
Stars
Ed Sheerans Vermögen: So reich ist der Sänger!

Er zählt zu den erfolgreichsten Musikern seiner Zeit – und ist damit reich geworden. Wie hoch das Vermögen von Ed Sheeran ist, erfahrt ihr hier.

Gedeon Burkhard sitzt im Promi Big Brother-Garten vor einer grünen Holzwand, Christian Lell laht mit umgedrehter Kappe. - Foto: ProSiebenSat.1 Media SE
Zusammenfassung von Woche 1
„Promi Big Brother“ 2026: Wer ist raus? Diese fünf stehen auf der Nominierungsliste

Ein Spruch sorgt für Ärger, eine Teigtasche kostet den Luxus und alte Beziehungsgeschichten holen die Stars ein: Bei „Promi Big Brother“ ist schon in der ersten Woche einiges passiert.

Annemarie und Wayne Carpendale posieren in schwarzer Abendkleidung vor einer Logowand. Er legt den Arm um sie. - Foto: IMAGO / Spöttel Picture
Nähe trotz Liebes-Aus
Annemarie Carpendale überrascht mit Statement zu Wayne Carpendale

Wie viel Nähe bleibt nach dem Ehe-Aus? Annemarie Carpendale spricht offen über Intimität mit dem Ex – und verrät, worauf sie sich mit Wayne gerade freut.

Josh Hartnett steht mit dunklen Haaren auf einem regennassen Hafenpier neben einem Fischerboot, blickt aufmerksam zur Seite, während im Hintergrund mehrere Menschen zwischen Booten, einem kleinen Hafengebäude und grünen Hügeln umhergehen. - Foto: Netflix
Alle Infos
„Below“ auf Netflix: Ende erklärt! Diese Fragen bleiben offen – kommt Staffel 2?

„Below“ auf Netflix endet mit einem Cliffhanger. Was bedeuten die letzten Szenen, welche Fragen bleiben offen und kommt eine zweite Staffel?

Cal schaut in Sullivans Crossing nach vorne. - Foto: TMDB
Streaming-News
„Sullivan's Crossing“ Staffel 5: Fortsetzung bestätigt! So geht es auf Netflix weiter

Antrag, Überraschung, Cliffhanger – Staffel 4 von „Sullivan's Crossing" endete mit jeder Menge Gefühlschaos. Jetzt steht fest, wie es weitergeht.

Cast-Bild von Die Zweiflers - Foto: ARD Degeto/HR/Turbokultur/Elliott Kreyenberg,
Alle Infos
„Die Zweiflers“ Staffel 2: Starttermin steht fest – und ein Hollywood-Star ist dabei!

„Die Zweiflers“ Staffel 2 hat einen Starttermin! Mit „Die Nanny“-Star Fran Drescher bekommt die preisgekrönte ARD-Serie prominenten Zuwachs.