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„King of Queens“ auf Netflix: So sehen die Schauspieler fast 30 Jahre später aus

„King of Queens“ ist auf Netflix aufgeschlagen und wieder in aller Munde. Aber was wurde eigentlich aus Kevin James, Leah Remini, Victor Williams und Co.?

Jerry Stiller, Kevin James und Leah Remini schauen durch eine Durchreiche.
King of Sitcoms? Für viele ist „King of Queens“ bis heute der non plus ultra der Comedy-Serien. Foto: IMAGO / Capital Pictures

Von 1998 bis 2007 begeisterte „King of Queens“ Sitcom-Fans weltweit. Die Serie rund um den Kurierfahrer Doug (Kevin James), seine Ehefrau Carrie (Leah Remini) sowie Kellerbewohner und Schwiegervater Arthur (Jerry Stiller) erfreute sich großer Beliebtheit. Nun hat Netflix die Serie in den Katalog aufgenommen und zeigt alle 207 Folgen.

Wir haben uns das zum Anlass genommen, um herauszufinden, was die Schauspieler und Schauspielerinnen heute so treiben und wie sie heute aussehen. Wen das ebenso brennend interessiert, findet die Antworten auf alle Fragen in unserer Bildergalerie.

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Kevin James brüllt Leah Remini an.
Foto: IMAGO / Allstar

Kevin James als Doug Heffernan

Als „King of Queens“ Premiere feierte, war Kevin James gerade mal 33 Jahre alt und hatte noch volles Haar. Seine Rolle Doug Heffernan, ein Lieferant der fiktiven Firma IPS, ist er vor allem dafür bekannt, alles zu mögen, was inhärent amerikanisch ist (Football, Basketball und Bruce Springsteen), und bringt sich des Häufigeren in unvorteilhafte Situationen mit seiner Frau Carrie, da sein Harmoniebedürfnis ihn zum Lügen verleitet.

Trotz seines eher einfachen Jobs ist er in der Serie stets mit seinem Leben zufrieden und zeigt keinerlei Ambitionen, sich akademisch weiterzuentwickeln oder gar einen anderen Job auszuführen.

Kevin James lächelt vor einer Fotowand.
Foto: IMAGO / UPI Photo

Kevin James heute

Nach dem Ende von „King of Queens“ im Jahr 2007 kam Kevin James' Karriere regelrecht ins Rollen. Bereits 2005 gab er sein Kinodebüt in „Hitch – Der Date Doktor“ und konnte darauf aufbauen. Zu seinen größten Erfolgen gehören wohl Komödien wie „Der Kaufhaus Cop“ (2009) oder „Kindsköpfe“ (2010) mit Adam Sandler.

Mittlerweile hat der Schauspieler die reinen Comedy-Rollen abgelegt und probiert sich auch an dramatischen Parts. In „Becky“ aus dem Jahr 2020 spielte er beispielsweise einen Neonazi. Dennoch muss man sagen, dass James mittlerweile eher ein Darsteller aus der zweiten Reihe ist, der in kleineren Filmen auftritt. Zuletzt konnte man ihn im Liebesfilm „Solo Mio“ sehen, der gemessen am Budget ein moderater finanzieller Erfolg ist.

Leah Remini lächelt Kevin James an, der vor ihr kniet.
Foto: IMAGO / Everett Collection

Leah Remini als Carrie Heffernan

Leah Remini spielte in allen Folgen von „King of Queens“ Doug Heffernans Ehefrau Carrie, die das absolute Gegenteil von ihm ist. Ihren Namen trägt sie, weil ihr Vater Arthur ihren eigentlichen Namen Simone bei einem Pokerspiel als Einsatz in den Pott geworfen hat. Beruflich verdingt sie sich als Anwaltsgehilfin und ist generell weitaus ehrgeiziger und sportlicher als ihr Ehemann.

Während der Dreharbeiten der sechsten Staffel war Leah Remini schwanger, was man als Anlass nutzte, um ihre körperlichen Veränderungen in die Show einzuweben.

Leah Remini steht vor einer Fotowand und hält einen Emmy.
Foto: IMAGO / Dreamstime

Leah Remini heute

Nach dem Ende von „King of Queens“ ist Leah Reminis Karriere verhältnismäßig eingeschlafen. Sie spielte zwar in einigen Fernsehsendungen mit und moderierte verschiedene Shows, aber viele dieser Formate wurden schnell wieder abgesetzt. Ihre größte Rolle in einer fiktionalen TV-Produktion war die zweite Staffel der Sitcom „Kevin Can Wait“, in der sie ebenfalls an der Seite von Kevin James spielte. Zuletzt konnte man sie 2025 in Mel Gibsons „Flight Risk“ sehen.

Was Reminis schauspielerische Laufbahn heutzutage fast überschattet, ist die Tatsache, dass sie 35 Jahre lang Teil von Scientology war und 2013 schließlich ausstieg. Ihre Zeit innerhalb der umstrittenen Organisation arbeitete sie später in Büchern, aber auch in einer 37-teiligen Dokureihe namens „Leah Remini: Ein Leben nach Scientology“ auf.

Jerry Stiller überrascht Leah Remini mit Blumen.
Foto: RTL

Jerry Stiller als Arthur Spooner

Ben Stillers Vater Jerry Stiller, der bereits Sitcom-Erfahrung in „Seinfeld“ sammeln durfte, bildet die dritte Hauptfigur in „King of Queens“. Er spielt Carries Vater Arthur, der, nachdem sein Haus abgebrannt ist, in den Keller seiner Tochter und von Doug einziehen muss. Fortan ist er für die beiden eine eigenwillige, sture Plage, die stets auf den eigenen Vorteil bedacht ist.

Abgesehen davon ist Arthur gelegentlicher Kiffer und liebt es, in seiner Vergangenheit zu schwelgen. So hat er im Zweiten Weltkrieg gedient und ist darüber hinaus der festen Ansicht, dass „Die Peanuts“, insbesondere der Name Snoopy, an ihn angelehnt wären.

Jerry Stiller und Anne Meara lachen vor einem Busch.
Foto: IMAGO / MediaPunch

Jerry Stiller bis zu seinem Tod

Zeit seines Lebens war Jerry Stiller mit Anne Meara verheiratet, die in „Alf“ hin und wieder die Mutter von Kate spielte. Gemeinsam waren sie die Eltern von Schauspieler und Regisseur Ben Stiller, der die Popularität seiner Eltern schließlich übertraf.

Nach „King of Queens“ ließ Stiller es eher ruhig angehen und tauchte vor allem nur noch in Synchronrollen oder kleinen Gastauftritten auf. So spielte er beispielsweise in „Zoolander 2“ an der Seite seines Sohnes und lieh in „Planes 2“ dem Wohnmobil Harvey seine Stimme.

Am 11. Mai 2020 starb Jerry Stiller in Manhattan. Er wurde 92 Jahre alt. Laut Angaben von Ben Stiller soll er friedlich eingeschlafen sein.

Jerry Stiller schüttelt Victor Williams die Hand. Dieser ist deutlich größer als Stiller.
Foto: IMAGO / Capital Pictures

Victor Williams als Deacon Palmer

Deacon Palmer ist Dougs bester Freund in „King of Queens“ und mit seiner sportlichen Figur das absolute Gegenteil. Beide arbeiten gemeinsam bei IPS und verbringen auch außerhalb der Arbeit viel Zeit miteinander.

Deacon durchläuft in der Serie einen temporären Schicksalsschlag, als ihn seine Frau Kelly verlässt. Grund hierfür ist ein vermeintlicher Seitensprung. Danach macht er es sich vor allem zur Aufgabe, seinem Sohn männliche Werte zu vermitteln, da er Angst hat, dass dieser sie ohne seine Anwesenheit vergisst.

Victor Williams lacht vor einer Fotowand.
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Victor Williams heute

Wie bei vielen Sitcom-Darstellern befindet sich auch Victor Williams' Karriere nicht mehr auf dem Hoch, auf dem sie sich noch zu „King of Queens“-Zeiten befand. Seit dem Ende der Serie ist er zwar weiterhin als Schauspieler aktiv, tritt aber überwiegend in Filmen auf, die unter dem Radar fliegen, oder übernimmt Episodenrollen in Serien. Sein letzter Serienauftritt war dabei in der Dramedy „Elsbeth“.

Patton Oswalt sitzt neben dem lachenden Kevin James. Sie spielen Poker.
Foto: IMAGO / Avalon.red

Patton Oswalt als Spence Olchin

Ein weiterer Teil von Dougs Freundeskreis ist Spence, der deutlich klüger ist als seine Freunde. Er kennt Doug bereits seit seiner Schulzeit und wurde dort stets wegen seiner kleinen Statur sowie seiner Hüften gemobbt. Anfänglich wohnt er noch bei seiner Mutter, später zieht er jedoch in eine Wohnung der Heffernans.

Darüber hinaus umgeben Spence stets Gerüchte über eine vermeintliche Homosexualität. Der Fahrkartenschaltermitarbeiter steht zwar eigentlich auf Frauen, wird in der Serie aber immer wieder in Situationen gebracht, die ihn als homosexuell darstellen.

Patton Oswalt steht mit seiner Partnerin auf dem blauen Teppich der „Goat“-Premiere.
Foto: IMAGO / AFF-USA

Patton Oswalt heute

Seit seiner „King of Queens“-Zeit ist Patton Oswalt ein regelrechter Kultdarsteller geworden. Er arbeitet vor allem viel als Synchronsprecher und vertonte unter anderem Remy in „Ratatouille“ oder hatte eine Episodenrolle in „Rick and Morty“.

Abgesehen von zahlreichen Episodenrollen tauchte Oswalt auch in unzähligen Filmen wie „22 Jump Street“ oder „Ghostbusters: Frozen Empire“ auf. Darüber hinaus sollte er auch dem MCU beitreten und war in einer Post-Credits-Szene von „Eternals“ als Pip zu sehen. Ob es mit dieser Rolle aber weitergeht, ist bis heute unklar. Seine letzte größere Rolle war in diesem Jahr als Synchronsprecher im Animationsfilm „Goat“.

Gary Valentine steht vor der Fotowand des „King of Queens“–Finale
Foto: IMAGO / PicturePerfect

Gary Valentine als Danny Heffernan

Kevin James fand einen Weg, seinem Bruder Gary Valentine eine Rolle in „King of Queens“ zu geben, und band ihn als Dougs Cousin Danny ein. Zu Beginn ist Dannys Rolle noch nicht allzu groß und nimmt erst Fahrt auf, nachdem der Charakter Richie aus der Serie herausgeschrieben wurde.

Während Doug seinen Cousin eher weniger leiden kann, wird Danny stets von Carrie unterstützt, vor allem beruflich, da er des Häufigeren auf Jobsuche ist. Im späteren Verlauf der Serie wohnt Danny gemeinsam mit Spence in einer WG, die schlussendlich wegen eines Fernsehers in einer Ehe zwischen den beiden mündet.

Gary Valentine macht vor einer Fotowand ein albernes Gesicht.
Foto: IMAGO / Newscom World

Gary Valentine heute

Böse Zungen mögen behaupten, dass Gary Valentine ein Nepo-Baby ist, aber viel richtiger wäre die Bezeichnung Nepo-Bruder, denn die Nähe zu seinem Bruder Kevin James zieht sich wie ein roter Faden durch seine Karriere. So spielte er an dessen Seite in älteren James-Filmen wie „Chuck und Larry“ oder „Der Zoowärter“, war zuletzt aber auch in neueren James-Streifen wie der Netflix-Komödie „Home Team“ zu sehen.

Nicole Sullivan lächelt vor einer Fotowand.
Foto: IMAGO / Allstar

Nicole Sullivan als Holly Humpert

Ein späterer Zugang in der Serie ist Holly Humpert, die vor allem in Geschichten rund um Arthur Platz findet. Da sie als attraktiv wahrgenommen wird, ist sie aber auch häufig im Fokus von Danny und Spence, die beide gerne mit ihr zusammen wären. Aufgrund der Tatsache, dass sie stets über einen finanziellen Engpass verfügt, ist sie prinzipiell für jegliches Unterfangen bereit und lässt sich dementsprechend in viele Pläne des Heffernan-Kosmos hineinziehen.

Nicole Sullivan protestiert mit anderen Schauspielern und Schauspielerinnen.
Foto: IMAGO / ABACAPRESS

Nicole Sullivan heute

Wenn man sich ihre Karriere anschaut, dann ist Nicole Sullivan dem Fernsehen überwiegend treu geblieben. Selbstverständlich ist sie gelegentlich in dem einen oder anderen Film zu sehen, wie etwa dem Zac-Efron-Teenie-Film „17 Again“, aber ihr Repertoire an Serienrollen ist deutlich umfangreicher. Hierbei bekleidet sie, wie Patton Oswalt, überwiegend Episodenrollen und war seit dem Ende von „King of Queens“ in über zwanzig weiteren Serien involviert.

Apropos involviert: Beinahe hätte Sullivan in einer ganz anderen Serie die Hauptrolle gesprochen. So war die Schauspielerin nämlich als Leela in „Futurama“ vorgesehen, verlor den Job letztendlich aber an Katey Sagal.

Larry Romano sitzt neben Kevin James auf einem Sofa.
Foto: RTL II

Larry Romano als Richie Iannucci

Auch Richie gehört zu Dougs Freundeskreis und ist schon seit längerer Zeit mit dem Paketzusteller befreundet. Im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern von Dougs Freundeskreis genießt er jedoch Erfolg bei Frauen, was vor allem mit seinem Job als Feuerwehrmann zusammenhängen dürfte.

Später wird Richie allerdings aus der Serie herausgeschrieben und spielt, abgesehen von einem letzten Auftritt in der dritten Staffel, nie wieder in der Serie mit. Seine Rolle wird fortan durch Spence ersetzt.

Larry Romano guckt nachdenklich.
Foto: HBO Films

Larry Romano heute

Auch wenn viele bis heute glauben, dass Larry Romano mit dem Sitcom- und „Ice Age“-Star Ray Romano verwandt ist, besteht zwischen den beiden tatsächlich kein Verwandtschaftsverhältnis.

Seine Karriere stockte ebenfalls nach „King of Queens“. Er spielt zwar immer wieder in renommierten Filmen wie „The Irishman“ von Martin Scorsese mit, seine Rollen sind dabei jedoch eher kleinerer Natur. Seit 2019 ist er in keinem weiteren Film oder keiner weiteren Serie mehr aufgetreten.

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