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Die Höhen und Tiefen ihrer Liebe

Kim Porter: Die bewegte Geschichte von P. Diddys Ex-Freundin

Kim Porter stand viele Jahre an der Seite von P. Diddy und führte dennoch ein beeindruckend eigenständiges Leben ...

Kim Porter lächelt breit. Neben ihr steht P. Diddy. Er trägt eine Sonnenbrille und eine umgedrehte Kappe.
Ein Foto aus alten Tagen. Kim Porter und P. Diddy führten eine turbulente Beziehung. Foto: IMAGO / Avalon.red

Während der Prozess gegen Sean „P. Diddy“ Combs und die Netflix-Doku „Sean Combs: The Reckoning“ das Interesse an dem gefallenen Musikmogul neu entfacht haben, rückt eine Frau erneut ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Kim Porter. Das Model starb 2018 überraschend mit nur 47 Jahren und bis heute bewegt ihr Schicksal Millionen. Doch wer war die Frau, die über ein Jahrzehnt hinweg die wohl turbulenteste Beziehung der Hip-Hop-Welt erlebte? Und warum sorgt ihr Name auch Jahre nach ihrem Tod für Spekulationen?

Von der Südstaaten-Teenagerin zum gefragten Model

Geboren am 15. Dezember 1970 in Columbus, Georgia, begann Kimberly Antwinette Porter früh an einer großen Karriere zu arbeiten. Schon als Teenager modelte sie für regionale Kampagnen. Nach dem Schulabschluss zog sie nach Atlanta, wo sie Vollzeit ins Modebusiness einstieg.

Ihr Talent fiel schnell auf: Porter stand nicht nur für renommierte Marken vor der Kamera, sondern war auch in Musikvideos und Filmen zu sehen. Rollen in „The Brothers“ und in der Serie „Wicked Wicked Games“ erweiterten ihr Portfolio und machten sie im Entertainment-Bereich zu einer bekannten Größe.

Doch Kim hatte weit mehr Ambitionen als das Rampenlicht: Gemeinsam mit ihren College-Freundinnen gründete sie das Kreativ- und Lifestyle-Unternehmen „Three Brown Girls“. Dort arbeitete sie hinter den Kulissen und unterstützte Nachwuchstalente, unter anderem die heute international erfolgreiche Sängerin Janelle Monáe, der durch die Kontakte der jungen Unternehmerinnen erste Türen geöffnet wurden.

Liebe, Drama, Familie: Die On-Off-Beziehung zu P. Diddy

Als Kim Porter 1994 eine Beziehung mit Sean Combs einging, war sie bereits Mutter ihres Sohnes Quincy Brown. Diddy adoptierte Quincy später offiziell.

Gemeinsam bekamen Porter und Combs drei Kinder:

  • Christian (1998)

  • Zwillingstöchter Jessie und D’Lila (2006)

Doch es ging nicht immer harmonisch zu. Während der Beziehung begann Diddy eine viel diskutierte Liaison mit Jennifer Lopez, was zu einer Trennung führte. Zwar fanden er und Kim erneut zueinander, doch 2007 kam das endgültige Aus.

Besonders schmerzhaft für Porter war, dass sie während ihrer Zwillingsschwangerschaft erfuhr, dass Combs gleichzeitig ein weiteres Kind mit Sarah Chapman erwartete. In ihrem offiziellen Statement erklärte sie damals: „Mit der Beendigung dieser Beziehung habe ich eine Entscheidung getroffen, die im besten Interesse von mir, Sean und unserer Familie lag.“

Und weiter: „Wir werden Freunde bleiben und uns weiterhin gemeinsam um unsere Kinder kümmern.“ Ein bemerkenswert gefasster Ton ...

P. Diddy, Kim Porter und die gemeinsamen Kinder posieren vor seinem Hollywood-Stern.
P. Diddy, Kim Porter und ihre Kinder. Foto: IMAGO / UPI Photo

Ihr tragischer Tod im November 2018

Am 15. November 2018 starb Kim Porter in ihrem Haus in Kalifornien. Zuvor hatte sie tagelang grippeähnliche Symptome. Die Autopsie stellte später eindeutig fest: Lobärpneumonie, eine schwere Form der Lungenentzündung.

Hunderte Menschen verabschiedeten sich bei ihrer Beerdigung in Columbus, Georgia. Unter ihnen auch ein sichtlich gebrochener P. Diddy, der kurz nach Porters Tod öffentlich schrieb: „Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun soll, Baby. Ich vermisse dich so sehr.“ Ihr Tod löste internationale Bestürzung aus ... und leider auch zahllose Spekulationen.

Gerüchte, Falschbehauptungen und der Appell ihrer Kinder

Immer wieder tauchten in den Jahren nach ihrem Tod Verschwörungstheorien auf, bis ihre vier Kinder Ende 2024 ein klares, geschlossenes Statement veröffentlichten. Darin machten Quincy, Christian, Jessie und D’Lila deutlich:

„Unsere Mutter sollte als die schöne, starke, gütige und liebevolle Frau in Erinnerung bleiben, die sie war.“ Für die Kinder steht fest: Der Tod ihrer Mutter ist aufgeklärt und er soll nicht weiter von Spekulationen überschattet werden. „Da gab es kein falsches Spiel“, sind sie sich sicher.

Der letzte Anruf und ein Verlust, der bleibt

Besonders emotional sind die Worte ihrer besten Freundin Lawanda „La La“ Lane, mit der Porter rund 30 Jahre befreundet war. Lane berichtete nach Kims Tod über das letzte Telefonat:

„Niemand hat das erwartet. Unser Gespräch … ich habe aufgelegt, alles war in Ordnung. Wir haben uns gesagt, dass wir uns lieben … und dann rief mich ein paar Stunden später meine Tochter an, und leider ist uns das Schlimmste passiert.“ Die beiden hatten über 20 Jahre lang zusammengelebt. Heute bleiben Lane nur Erinnerungen an die Frau, die für sie weit mehr als nur eine Freundin war.

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