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Kein Kuss vor Folge 5?! So sollte „Heated Rivalry“ ursprünglich aussehen!

Die queere Hockey-Serie „Heated Rivalry“ lebt von den vielen Kussszenen und der fantastischen Chemie der Hauptsteller – doch in der ersten Version sah das noch ganz anders aus!

Ilya und Shane bei einer Pressekonferenz. Während Shane Illya verwirrt anschaut, versucht dieser dessen Augen zu meiden
„Heated Rivalry“ startet im Februar endlich hierzulande bei HBO MAX. Foto: Crave / HBO Max

In den vergangenen Wochen hat sich die kanadische Serie „Heated Rivalry“ zu einem regelrechten Phänomen entwickelt. Das Drama erzählt von den rivalisierenden Profieishockeyspielern Shane Hollander (Hudson Williams) und Ilya Rozanov (Connor Storrie), die hinter verschlossenen Türen eine Affäre beginnen. Über sechs Episoden hinweg wird ihre Beziehung jedoch zunehmend komplexer, als sich unerwartet tiefere Gefühle entwickeln.

Wie François Arnaud (Scott Hunter) nun in einem Interview bei CBS Mornings verrät, hätte die Serie jedoch beinahe ganz anders ausgesehen – und wäre vor allem deutlich stärker im Young-Adult-Bereich angesiedelt gewesen!

„eine große Lektion für Hollywood“

„Ich glaube nicht, dass diese Serie in den USA hätte gemacht werden können“, erklärt der Schauspieler den Hosts Gayle King und Nate Burleson. „Sie war zunächst bei einem großen Streaminganbieter geplant, doch dort gab es so viele Anmerkungen und Ideen dazu, was die Serie sein könnte, dass Jacob [Tierney] sich entschied, das Projekt zu verlassen und in Kanada zu realisieren.

Arnaud berichtete, dass unter diesen Vorgaben sogar gefordert wurde, „bis Folge fünf nicht zu küssen“ – eine Änderung, die für Fans der heißen Serie kaum tragbar gewesen wäre. Denn seien wir ehrlich: Es ist nicht nur die zugegeben echt gute Story, die der Serie so viel Aufmerksamkeit verschafft. Ein Großteil der Zuschauer:innen schaltet vor allem wegen Hudson Williams und Connor Storrie ein – und ihrer unglaublichen Chemie.

Arnaud wies außerdem darauf hin, dass die Zusammenarbeit mit der kanadischen Streamingplattform Crave zwar bedeutete, dass die Serie mit einem „viel kleineren Budget“ produziert wurde, Tierney dadurch jedoch die Freiheit hatte, genau die Show zu machen, die er sich vorgestellt hatte – inklusive der sexy Szenen.

„Ich denke, genau darauf reagieren die Leute, und auf eine Art ist das auch eine große Lektion für Hollywood“, so der 40-Jährige weiter. „Es ist eine Nischenserie, keine Filmstars – und trotzdem ein riesiger Erfolg.

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Warum „Heated Rivalry“ nicht PEGI 16 sein kann

Serienmacher Jacob Tierney betont in Interviews stets, dass er großen Wert darauf legt, dass Sex eine zentrale Rolle in Shane und Ilyas Liebesgeschichte spielt – und dieser auf der Leinwand realistisch und authentisch dargestellt wird.

„Es gibt diese sehr einschränkende, puritanische Sicht auf Sexszenen, bei der man entweder wegschwenkt und denkt ‚Ich will das nicht sehen‘, oder das Liebesleben der Figuren komplett ausspart, als gehöre es nicht zu ihnen“, erklärte Tierney gegenüber Entertainment Weekly. „Wir wussten von Anfang an, dass wir eine sexy Serie machen. Dann soll sie eben sexy sein. Genieß es! Das gehört doch zum Spaß, oder? Genau deshalb ist die Reaktion so stark – diese Serie ist anders, gerade deswegen.“

Abschließend fügte Tierney hinzu: „Sex soll hier kein Trauma sein, und das war mir wirklich wichtig. Ich wollte, dass es schön ist.“

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