Joey Kelly: Todesangst bei „Surviving Amazonas“ – „Hast das Gefühl, du stirbst“
Bei Dreharbeiten im Amazonas wagt Joey Kelly ein extremes Kambo-Ritual und spricht im Podcast schonungslos über Todesangst, körperliche Folgen und die Schattenseiten spiritueller Grenzerfahrungen.

Für seinen TV-Einsatz bei „Surviving Amazonas – Die Prüfung der Shanenawa“ lässt sich Joey Kelly auf ein schamanisches Kambo-Ritual ein. Im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ erzählt er Barbara Schöneberger jetzt eindringlich von diesem Ausnahmezustand: „Innerhalb von dreieinhalb Sekunden hast du das Gefühl, du stirbst.“
Das Ritual wird mit Froschgift durchgeführt, das auf offene Hautstellen am Oberarm aufgetragen wird. Kelly beschreibt dramatisch die Folgen: „Bluthochdruck, das Herzrasen, der Kopf, das Gefühl, er platzt.“ Weitere Nebenwirkungen? „Du kotzt dir den Leib aus, du scheißt dir die Hosen voll.“ Für Kelly war es eine „crazy“ Erfahrung. „Ich bin sehr, sehr happy, dass ich das gemacht habe und überlebt habe. Ich würde es nie wieder tun“, gibt er offen zu.
Drogenrausch im tiefsten Amazonas
Auch auf die Frage, ob er Antworten auf eine Lebensfrage bekommen habe, bleibt Kelly ehrlich: „Nein, das war anders. Du hast das Gefühl, du fliegst durch den Amazonas.“ Was die Shanenawa als „Medizin aus dem Wald“ bezeichnen, nennt Kelly selbst ganz direkt: „Ich nenne das Drogen.“
Für ihn bleibt das Ritual eine grenzenlose Ausnahmesituation: „Ich habe das noch nie erlebt und ich will es nie wieder erleben, weil es eine unfassbare Erfahrung war.“ Die Produktion der Show betont er hingegen als „top organisiert“.
Trotz des intensiven Erlebnisses bleibt Joey auch kritisch. „Ich hätte Angst, wenn ich sowas öfter machen würde, dass man psychisch irgendwann so einen Knacks bekommt.“ Die Risiken beschreibt er offen. Der Eingriff mit Froschgift ist gefährlich, medizinische Checks waren vor dem Ritual Pflicht. „Wenn der Puls auf 250 oder was geht, muss man natürlich ein gutes Herz haben.“
Für Joey war das Kambo-Ritual eine einmalige Erfahrung, die ihm klar gezeigt hat, wo für ihn die persönlichen Grenzen liegen und warum manche Herausforderungen einfach kein zweites Mal nötig sind ...







