Joel Mattli: Probleme bei „Let’s Dance“ – damit hätte niemand gerechnet
Nach seinem spektakulären Auftakt galt Joel Mattli für viele Fans sofort als Favorit bei „Let’s Dance“ – doch hinter den Kulissen kämpft der „Ninja Warrior“-Star mit unerwarteten Herausforderungen.

Als der Schweizer Athlet Joel Mattli in der Kennenlernshow der RTL-Tanzshow „Let's Dance“ erstmals über das Parkett wirbelte, sorgte er sofort für Begeisterung. Jury-Urgestein Joachim Llambi fand besonders deutliche Worte und bezeichnete den Auftritt sogar als „beste Performance des Abends“. Mehr noch: „Der beste Tanz, den ich jemals in einer Kennenlernshow gesehen habe.“ Die Jury-Bewertung spiegelte diese Euphorie wider: Joel erhielt starke 22 Punkte und sicherte sich damit direkt eine Safety für die erste reguläre Liveshow. Für viele Zuschauer:innen stand schnell fest: Dieser Kandidat könnte in der aktuellen Staffel weit kommen – oder etwa doch nicht?
Joel Mattli: Starker Start bei „Let’s Dance“ – doch die erste Liveshow bringt Kritik
In der ersten richtigen „Let’s Dance“-Liveshow musste Mattli zwar außer Konkurrenz antreten, doch auch dort zeigte sich schnell: Ganz so mühelos läuft die Tanzreise nicht. Die Jury erkannte weiterhin großes Potenzial. Motsi Mabuse betonte, dass der 31-Jährige viel Talent mitbringe, wünschte sich jedoch, dass er noch stärker auf die Musik hört. Auch Joachim Llambi blieb kritisch: Der Tanz habe stellenweise „anstrengend“ gewirkt, vor allem im Bereich des Oberkörpers. Trotz dieser Hinweise blieb die Punkteausbeute solide: 20 Punkte standen am Ende auf der Tafel.
Joel Mattli spricht offen über die Schwierigkeiten im Tanztraining
Während viele Zuschauer den „Ninja Warrior“-Star weiterhin als möglichen Titelkandidaten sehen, zeigt sich Mattli selbst überraschend ehrlich. In einer Fragerunde auf Instagram sprach er offen darüber, dass er sich das Training deutlich leichter vorgestellt hatte. Er erklärte: „Also, ein Beispiel ist sicher, dass ich gedacht hätte, wenn man mir was sagt, also was Einfaches zum Beispiel wie, halt mich nicht so fest, oder mache einen Fersenschritt, dass ich das dann direkt umsetzen kann.“
Doch genau diese Umsetzung fällt ihm schwerer als gedacht. Selbst wenn er eine Anweisung versteht, klappt es im nächsten Durchgang nicht immer automatisch. „Dass ich das höre und dann sage ich okay, jetzt nicht festhalten, das begreife ich auch und dann machen wir noch mal einen Durchgang und ich halte mich wieder so viel zu fest.“ Gerade die Haltung in Standardtänzen bereitet dem sportlichen Kandidaten Schwierigkeiten – eine Herausforderung, die viele Prominente bei „Let’s Dance“ erst nach Wochen meistern.
Besonders ehrlich wird Joel, wenn er beschreibt, wo die größte Hürde tatsächlich liegt. „Am meisten spür’ ich es aber im Kopf“, gesteht der 31-Jährige. Damit spricht er ein Problem an, das viele Teilnehmer:innen der RTL-Show erleben: Neben körperlicher Fitness ist vor allem mentale Konzentration entscheidend, um Choreografien, Haltung, Timing und Technik gleichzeitig umzusetzen.
Tanzpartnerin Malika Dzumaev unterstützt ihn
An seiner Seite steht Profitänzerin Malika Dzumaev, die den prominenten Sportler durch das intensive Training begleitet. Auch sie schildert die erste Woche ehrlich – aber positiv. Nach den ersten Trainingstagen schrieb sie auf Instagram: „War es immer einfach? Nein! Aber wir haben viele neue Schritte gelernt, zusammen gelacht, auch mal gezweifelt und vor allem aber Spaß gehabt.“ Genau diese Mischung aus harter Arbeit, Selbstzweifel und Teamgeist gehört seit Jahren zum Erfolgsrezept von „Let’s Dance“.
Trotz der ehrlichen Beichte bleibt Joel Mattli für viele Fans weiterhin einer der spannendsten Kandidaten der Staffel. Seine sportliche Grundfitness, Bühnenpräsenz und die starke Leistung in der Kennenlernshow sprechen dafür, dass er sich schnell weiterentwickeln könnte – und am Ende vielleicht sogar „Dancing Star“ 2026 wird.
Quellen
Instagram @joelmattli
Instagram @malikadzumaev








