Joachim Llambi übt harsche Kritik an „Let's Dance“-Profi Zsolt Sandor Cseke
Joachim Llambi ist als strenger „Let's Dance“-Juror bekannt. Doch diesmal nimmt er nicht Kandidatin Bianca Heinicke ins Visier, sondern stellt die Trainingsmethoden von Profitänzer Zsolt Sándor Cseke infrage.

Bianca Heinicke und Zsolt Sándor Cseke gelten bislang als eines der harmonischsten Duos der aktuellen 19. „Let's Dance“-Staffel. Zwischen den beiden stimmt die Chemie, im Training wird viel gelacht. Umso schwerer wiegt die Kritik von Joachim Llambi, die in Liveshow 3 weit über das hinausging, was man vom Chef-Juror gewohnt ist.
Llambi sieht Problem bei Zsolt: „Dieses Geschmeidige ist weg“
In Show 3 tanzten Bianca Heinicke und Zsolt Sándor Cseke einen Langsamen Walzer zu „Come Away With Me“ von Norah Jones. Die Performance war gefühlvoll, die beiden wirkten weiterhin eingespielt. Doch während Jorge González ihre Musikalität lobte und sich lediglich mehr Körperspannung wünschte, fiel Llambis Analyse deutlich kritischer aus.
Der Juror lobte zunächst Bibis Solo-Passagen: „Ich finde diese Soloteile, die du hast, super schön.“ Doch in den gemeinsamen Parts mit Zsolt sah er ein klares Problem. Seine Beobachtung: Sobald Zsolt ins Spiel kommt, verliere Bibi ihre Leichtigkeit.
Sinngemäß erklärte Llambi, sie wirke dann, als erinnere sie sich plötzlich an strenge Vorgaben ihres Tanzpartners und verliere dadurch an Geschmeidigkeit. Besonders brisant: Die Verantwortung sieht er nicht bei der Kandidatin allein, sondern ausdrücklich beim Profi. Sein Rat an Bibi: „Atme.“
Mit nur 5 Punkten fiel sein Urteil entsprechend hart aus. Zusammen mit den Wertungen von Jorge González (7) und Motsi Mabuse (7) kam das Duo auf insgesamt 19 Punkte.
Ungewöhnliche Kritik: Zsolt gilt eigentlich als lockerer Coach
Was diese Kritik so bemerkenswert macht: Zsolt Sándor Cseke ist eigentlich nicht als strenger Drillmaster bekannt. Im Gegenteil – der Profitänzer gilt als jemand, der im Training auf eine lockere Atmosphäre setzt und mit seinen Promis viel lacht.
Dass Llambi nun ausgerechnet ihm indirekt die Schuld für Bibis Schwächen zuschreibt, sorgt für Verwunderung. Denn normalerweise richtet sich die Kritik der Jury klar an die Prominenten – nicht an die Profis.
Konstanter Start: So liefen die ersten Shows für Bibi und Zsolt
Dabei hatte das Duo einen soliden Start in die Staffel hingelegt. Schon in den ersten beiden Shows konnten sie mit konstanten Leistungen überzeugen.
In Show 1 erreichte Bianca Heinicke direkt 21 Punkte und legte damit eine stabile Grundlage.
Auch in Show 2 lief es rund: Beim Cha Cha Cha zu „We’re All In This Together“ aus „High School Musical“ zeigte sich Jorge González erfreut über Bibis Spaß an der Performance, bemängelte jedoch ihre Haltung. Motsi Mabuse zeigte sich sogar „begeistert“, während Llambi die Leistung als „technisch schon sehr ordentlich“ einordnete. Das Ergebnis: dreimal 7 Punkte – insgesamt 21 Punkte.
Knackpunkt Show 3: Erste Delle im bisherigen Verlauf
Mit dem Punktverlust in Show 3 und vor allem Llambis deutlicher Kritik bekommt die Reise des Duos nun eine neue Dynamik. Erstmals steht nicht nur die Kandidatin selbst im Fokus, sondern auch die Zusammenarbeit im Paar.
Ob Zsolt seine Trainingsstrategie anpasst oder Bibi einen Weg findet, die geforderte Leichtigkeit auch in den gemeinsamen Passagen zu bewahren, dürfte sich in der nächsten Show zeigen. In dieser Woche ist es aber nicht am Freitag soweit, sondern zum ersten Mal in der Showgeschichte am Sonntag.
Nach dieser Kritik stehen Bianca Heinicke und Zsolt Sándor Cseke plötzlich stärker unter Druck als zuvor.







