Ist Kara in „Supergirl“ betrunken? Interview mit Milly Alcock und Craig Gillespie
Wie gut kann Milly Alcock eigentlich pfeifen? Kommt mit großer Macht wirklich große Verantwortung? Und wie viel Method-Acting steckt in den Partyszenen? All das und noch viel mehr im TVMovie-Interview zu „Supergirl“ …

Im Alltag eines Journalisten gibt es meist nichts Schöneres als Interviews – insbesondere dann, wenn „Supergirl“-Darstellerin Milly Alcock neben Regisseur Craig Gillespie sitzt und voller Aufregung mit ihren Beinen wippt. Doch während ihr Fuß gar nicht stillhalten möchte, merkt man ihrem Gesicht keinerlei Nervosität an. Im Gegenteil: Je absurder die Frage, umso entspannter lacht sie kurz und ist für jeglichen Quatsch zu haben. Das kommt mir sehr gelegen, denn wenn jemand gerne Quatsch macht, dann bin ich es. Zu wie viel Schabernack „Supergirl“ neigt, kann man in unserem Video-Interview sehen – und hoffentlich auch folgendem kleinen Exzerpt entnehmen.
Warum heißt Supergirl nicht Superwoman? Milly Alcock verrät mehr

Ohne zu viel zu verraten: In „Supergirl“ versucht Kara Zor-El aka Supergirl (Milly Alcock), eine Antwort darauf zu liefern, warum ihr Alter Ego eigentlich nicht „Superwoman“ heißt. Doch bevor sie ihrer Begleitung Ruthye (Eve Ridley) die Antwort geben kann, bricht die Erklärung ab.
Umso schöner, dass Supergirl selbst eine Antwort darauf hat. „Eigentlich hatten wir eine Antwort darauf, aber die wurde dann geschnitten. Die Antwort war: ,So ist das nun mal.‘ So ist das Leben eben. So ist die Welt eben“, gibt Alcock an.
Auch Regisseur Craig Gillespie findet eine recht ambivalente Lösung für das Problem: „Ich glaube, der Name kam mit dem Kostüm.“
Zuletzt zieht Milly Alcock das zugrunde liegende Quellmaterial von „Supergirl“ hinzu: „Aber es ist auch an ,Supergirl: Woman of Tomorrow‘ angelehnt. Vielleicht ist sie also morgen eine Frau?“ Damit spielt die 25-Jährige auf den gleichnamigen Comic an, der auch als Basis für den Film diente. Denkbar ist auch, dass die Superheldin so heißt, weil man darstellen möchte, dass Kara noch nach ihrem Platz in der Welt sucht. Sprich: eine stellenweise infantile Heldin mit einem einigermaßen infantilen Namen.
Obgleich die Antwort auch sein mag, steht fest, dass „Supergirl“ ab dem 25. Juni in den deutschen Kinos läuft. Wer darüber hinaus wissen möchte, warum Ruthye-Darstellerin Eve Ridley nun alle mit ihren Schwerttricks „wegflext“, kann dies in unserem anderen Video-Interview herausfinden.






