Zum Hauptinhalt springen
Moderatorin plaudert aus

Inka Bause enthüllt: Darum bekam sie den „Bauer sucht Frau“-Job

Der Karrierestart von Inka Bause war alles andere als leicht. Jetzt berichtet sie offen vom Wendepunkt.

Inka Bause kneift die Lippen zusammen
Inka Bause verrät: Darum bekam sie RTL-Job. Foto: IMAGO / Bildagentur Monn

Inka Bause ist heute eines der bekanntesten Gesichter im deutschen Fernsehen. Seit 2005 moderiert sie erfolgreich die RTL-Kultsendung „Bauer sucht Frau“ und prägt das Format mit Charme, Empathie und Bodenständigkeit. Doch der Weg dorthin war alles andere als leicht. Nun spricht die 57-Jährige offen darüber, welche Hürden sie nach der Wende überwinden musste – und warum sie den begehrten TV-Job letztlich bekam.

Karriere nach der Wende: Zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands begann für viele Künstlerinnen und Künstler aus dem Osten eine Phase der Unsicherheit – auch für Inka Bause. Wie sie im Gespräch mit „Myillu“ berichtet, stieß sie bei beruflichen Angeboten immer wieder auf fragwürdige Erwartungen.

Rückblickend erzählt sie: „Ich glaube, ich habe mir deswegen die Haare abgeschnitten. Weil es immer wieder auf das Eine mit den Produzenten hinauslief und wenn ich denen sagte, da läuft nichts, bekam ich den Job nicht.“

Diese Erfahrungen hätten sie stark belastet. Immer wieder habe sie unter der Situation gelitten – emotional und finanziell.

„Ich heulte wie ein Schlosshund“ – Existenzangst bei Inka Bause

Besonders hart traf sie die Zeit nach der Wende, als berufliche Chancen ausblieben. „Nach der Wende ist mir das immer wieder passiert. Ich kam regelmäßig nach Hause und heulte wie ein Schlosshund“, erinnert sich Inka Bause.

Während andere Frauen die ersehnten Jobs bekamen, blieb sie oft außen vor. Das Gefühl, trotz Talent und Erfahrung keine faire Chance zu erhalten, habe sie „total verzweifelt“ gemacht. Offen spricht sie darüber, dass es für sie ums Überleben ging: „Ich habe ja auch ums Überleben gekämpft, brauchte das Geld.“

Diese ehrlichen Worte zeigen, mit welchen Herausforderungen der Medienbranche in den 1990er-Jahren auch die heute erfolgreiche Moderatorin zu kämpfen hatte.

Der Wendepunkt: „Bauer sucht Frau“ verändert alles

Der große Durchbruch kam im Jahr 2005, als RTL Inka Bause als Moderatorin für das neue Kuppelformat „Bauer sucht Frau“ verpflichtete. Die Sendung entwickelte sich rasch zu einem der erfolgreichsten Formate im deutschen Fernsehen – und machte Bause endgültig zur festen Größe im TV.

Für diese Chance ist sie bis heute dankbar. Besonders hebt sie einen unterstützenden RTL-Redakteur hervor: „Ich singe bis heute ein Hohelied auf ihn.“

Warum sie den Job wirklich bekam

Inka Bause spricht dabei ungewöhnlich offen über die Hintergründe ihrer Verpflichtung. Sie sagt: „Ich würde die Sendung nicht moderieren, wenn nicht die wichtigsten Entscheider homosexuell gewesen wären. Verrückt, oder?“

Mit dieser Aussage macht sie deutlich, dass sie sich bei den Verantwortlichen offenbar frei von den Erfahrungen fühlte, die sie zuvor gemacht hatte. Statt fragwürdiger Bedingungen erlebte sie Unterstützung – und bekam endlich eine faire Chance.

Mehr als nur eine Moderatorin: Inka Bause als Identifikationsfigur

Heute steht Inka Bause für Authentizität, Empathie und Nahbarkeit. Ihr offener Umgang mit schwierigen Kapiteln ihrer Karriere macht sie für viele Menschen noch greifbarer. Gerade in Zeiten, in denen Themen wie Machtmissbrauch und Gleichberechtigung in der Medienbranche intensiv diskutiert werden, setzt ihre Offenheit ein wichtiges Zeichen.

Dass sie sich trotz Rückschlägen nicht hat entmutigen lassen, macht ihre Erfolgsgeschichte umso beeindruckender. Der Weg zu „Bauer sucht Frau“, wo sie schon viele Paare erfolgreich verkuppelte, war kein Zufall – sondern das Ergebnis von Durchhaltevermögen, Charakterstärke und letztlich der richtigen Unterstützung zur richtigen Zeit.

Mannschaft von Borussia Dortmund bejubelt ein Tor gegen den HSV am ersten Spieltag.  - Foto:  IMAGO / NurPhoto
Fußball live!
Der DFB-Pokal live: Hier siehst du HEBC gegen Dortmund im Volksparkstadion

Teil zwei der Hamburg-Tage für den BVB. Gegen den Hamburg-Eimsbütteler-Ballspiel-Club geht es für Dortmund um den Einzug in die zweite Pokalrunde.

Gründer Jannis Jäger und Kevin Kiesewetter beim blookery-Pitch. - Foto: RTL
Das Abenteuer wartet!
blookery nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der Überraschungsreise-Website

Das große Abenteuer kann schon vor der Reise beginnen, wenn man über blookery bucht. Wer einfach reisen will, ohne sich für ein Ziel zu entscheiden, ist hier an der richtigen Adresse.

Diana zur Löwen auf dem Löwenstuhl. - Foto: RTL
Für alle, denen Zahnpasta immer zu günstig war
Artem oral care nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der modernen Zahnpasta

Erst saß Diana zur Löwen selbst auf einem Löwensessel, nun pitchte sie ihre Zahnpflegemarke Artem. Doch ein Deal ist doch alles andere als sicher ...

Gründer Viktor Dik und Markus Schnauer beim Loume-Pitch. - Foto: RTL
You snooze, you lose
Loume nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Schlafcoach

Man kommt abends nicht zur Ruhe und morgens schwer aus dem Bett – wer das kennt, könnte am Schlafcoach von Loume interessiert sein.

Gründer Bernd Schmekel beim Sauberkugel-Pitch. - Foto: RTL
Die Löwen kugeln sich vor lauter Begeisterung
Sauberkugel nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Krümelfänger für die Handtasche

Eine Kugel gegen Krümel in der Handtasche: Susanne und Bernd Schmekel kamen mit starken Verkaufszahlen in die Höhle – und lösten einen Bieterkampf aus.

Janna Ensthaler und Sebastian Wild beim SauberPo-Pitch. - Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer
Die Löwen hassen es!
SchaumPo nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus dem Schaumbadgenerator

SchaumPo soll die größten Schaumbad-Träume von Kindern wahr machen. Der Pitch in der „Höhle der Löwen“ wird jedoch zum Albtraum.