Ein Obstkorb als Dankeschön?

„Ich bin der CEO“: Aleks Petrovic stellt absurde Forderung an RTL

Nach „Temptation Island VIP“ sorgt Aleks Petrovic erneut für Aufsehen. In einem Instagram-Statement erhebt er schwere Vorwürfe – und fordert Anteile am Unternehmen.

Aleks Petrovic mit dunklem, kurzem Haar und Vollbart blickt ernst in die Kamera. Er trägt einen dunkelgrauen Blazer und hat ein Mikrofon am Ohr. Im Hintergrund sind unscharf Kerzenlicht und Dekoration zu sehen.
Er weiß, wie das Business funktioniert: Aleks Petrovic polarisiert weiter. Foto: RTL

Auch eine Woche nach dem Wiedersehen der letzten Staffel „Temptation Island VIP“ steht noch immer ein bestimmtes Paar im Fokus: Aleks Petrovic und Vanessa Nwattu. Für Aleks war es bereits die zweite Teilnahme an dem Format, die er dieses Mal nicht mit einer neuen Freundin, sondern allein und einer aufgehobenen Verlobung verlassen musste. In einem rund zehnminütigen Instagram-Statement reagiert er jetzt auf die massive Kritik, die ihm seit der Ausstrahlung entgegenschlägt, und richtet dabei deutliche Worte an den Sender RTL.

Aleks Petrovic: „Ich bin der CEO von ,Teamption Island‘“

In seinem Video inszeniert sich Aleks Petrovic bewusst provokant. Schon in der Caption des Videos stellt er klar: „Ich bin der CEO von ,Teamption Island‘. Damit ist alles gesagt.Anschuldigungen gegen Vanessa, Trennungsgedanken vor dem Drehstart und sein Verhalten während der Show ordnet er als Teil eines größeren Spiels ein. Seiner Ansicht nach gehe es im Reality-TV nicht um Authentizität, sondern um Unterhaltung.

„Ihr Leute bezahlt dafür, um entertaint zu werden“, erklärt er und ergänzt: „Reality kann nur funktionieren, wenn man polarisiert und etwas Krasses macht.“ Echtheit spiele dabei eine untergeordnete Rolle. Stattdessen betont Aleks mehrfach, dass er genau wisse, wie das Reality-Business funktioniere – und dass er diese Mechanismen gezielt nutze. Der Sender sollte ihm dankbar sein, ergänzt er anschließend.

Forderung an RTL: Anteile statt Gage?

Er erklärt, dass er bei „Temptation Island VIP“ ohnehin nur als Verlierer hätte herausgehen können – unabhängig davon, wie er sich verhalten hätte. „Ich habe akzeptiert, dass ich als Bösewicht besser funktioniere“, sagt er offen. Seine Begründung: Inhalte mit seinem Gesicht würden regelmäßig viral gehen, seine Rolle sichere somit Aufmerksamkeit – und damit Reichweite.

RTL hat durch mich Millionen gemacht“, behauptet er selbstbewusst. Für eine mögliche dritte Teilnahme stellt er daher eine ungewöhnliche Bedingung: „Ich müsste keine Gage bekommen – ich sollte verdammte Anteile am Unternehmen bekommen. Ich bin der CEO dieser Show.“ Dabei betont er erneut den Unterschied zwischen Fernsehen, Instagram und dem echten Leben und erklärt: „Meine Rolle ist es, der toxische Mann zu sein.“

Deutlicher Gegenwind aus dem Netz – auch von Janin Ullmann

Die Reaktionen auf Aleks Statement fallen alles andere als positiv aus. Unter seinem Instagram-Video sammeln sich zahlreiche Kommentare und Aussagen wie „Nehmt ihm endlich das Handy weg“ oder „Versucht er jetzt auch noch, uns zu manipulieren?“

Auch „Temptation Island VIP“-Moderatorin Janin Ullmann, die die Staffel eng begleitet hat, meldet sich öffentlich zu Wort. In ihrer Instagram-Story teilt sie einen Ausschnitt aus Aleks Reel und kommentiert sarkastisch: „Ob wir ihm einen Obstkorb als Dankeschön schicken sollten? Oder einen Gutschein für den Schmetterlingspark Buchholz?“ Damit nimmt sie die Aussagen aus seinem Statement humorvoll, aber deutlich auf die Schippe.

Provokation als Prinzip

Ob Aleks Petrovic mit seinem Video genau diese Reaktionen provozieren wollte, bleibt offen. Fest steht: Er polarisiert weiter – ganz bewusst. Wie er selbst sagt, seien Social Media und TV nicht die echte Welt, sondern eine Bühne. Für seine Rolle als Buhmann scheint er sich erneut entschieden zu haben.

Dass sein zehnminütiges Statement vor allem aus Rechtfertigungen und Erklärungen besteht, passt dabei ins Bild. Aleks nimmt seine selbstgewählte Rolle konsequent an – und sorgt damit dafür, dass die Schlagzeilen um ihn auch nach dem Finale von „Temptation Island VIP“ anhalten.

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