„House of the Dragon“, Staffel 3: Harry Collett verteidigt Jaces Tod – „Es war ein Opfer“
Im Interview sprechen die „House of the Dragon“-Stars Harry Collett und Bethany Antonia mit uns über Jaces Serientod in Staffel 3 – und warum seine Teilnahme am Battle of the Gullet am Ende die richtige Entscheidung war!

„House of the Dragon“ ist endlich in die dritte Staffel gestartet und legt direkt wieder nach: mehr Drama, mehr Intrigen, ein besonders verstörender Mutter-Sohn-Kuss – und ein schmerzhafter Serientod. In dem Battle of the Gullet fallen Jacaerys und sein Drache Vermax den Grünen zum Opfer.
Ein Ausgang, der im Netz gerade für hitzige Diskussionen unter den Fans sorgt. Im Interview mit TV Movie verteidigt Darsteller Harry Collett jedoch die Entscheidung seines Seriencharakters!
Melissa Mundhenk, TV Movie: Jace entscheidet sich, sich seiner Mutter zu widersetzen und in der Schlacht im Gullet zu kämpfen – eine Entscheidung, die ihn letztlich das Leben kostet. Glaubst du trotzdem, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat?
Harry: Ja. Ich denke immer noch, dass es die richtige Entscheidung war. Sonst wäre seine Mutter gegangen. Vielleicht hätte sie dabei ihr Leben verloren – wir wissen nicht, wie es ausgegangen wäre. Es war ein Opfer. Er hat Rhaenyra nicht absichtlich im Stich gelassen, auch wenn es vielleicht so wirkte. Er wollte nur seine Mutter beschützen. Ich glaube nicht, dass ihm klar war, dass er sterben würde. Am Ende ging es nur darum, sie zu schützen.
Bethany: Ich finde, es war ein dummes Opfer. Sie hat einen viel größeren Drachen und viel mehr Leute. Ihr wäre nichts passiert.
Harry: Mit Sheepstealer weiß man das nicht. Vielleicht hätten Sheepstealer und Syrax gegeneinander kämpfen müssen.
Bethany: Syrax ist viel größer als unsere Drachen – etwa dreimal so groß.
Harry: Ja, aber wir sind klein und schnell. Wir können entkommen.
Bethany: Bist du aber nicht. Du hast es im wahrsten Sinne des Wortes nicht geschafft. Sagen wir also theoretisch.

Baela schließt sich Jace trotz großer Zweifel in der Schlacht an. Wie denkt sie heute darüber? Bereut sie, ihre Bedenken nicht stärker geäußert zu haben? Hätte sie ihn umstimmen können?
Bethany: Ja. Sie bereut alles. Sie denkt: „Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen.“ Sie hat versucht, ihn davon abzuhalten.
Harry: Du versuchst immer, mich aufzuhalten.
Bethany: Immer. Ich glaube, das wird Baelas Entwicklung prägen: ihre Entschlossenheit, das Richtige zu tun und ihrem Instinkt zu vertrauen. Jedes Mal, wenn sie ihr Bauchgefühl ignoriert hat, ist es schiefgegangen. Sie wusste sofort, dass das eine schlechte Idee war, konnte aber nicht erklären, warum. Sie ist nur mitgegangen, weil sie ihn liebt und ihn nicht allein gehen lassen wollte. Sie wusste, dass er ohnehin gegangen wäre. Von Anfang an waren sie ein Team. Deshalb ist sie ihm gefolgt – und er ist gestorben.
Melissa: Was kommt jetzt für sie, nachdem sie ihren Verlobten und ihre Schwester verloren hat?
Bethany: Trauer. Wer weiß, was als Nächstes passiert? Vielleicht lernt sie jemanden kennen.
Harry: Denk dran: Jace schaut von oben zu. Er passt auf sie auf.
Bethany: Wirklich?
Harry: Ja. Er kann sie beschützen.
Bethany: Und vielleicht hat sie irgendwann eine Familie.
Das ganze Interview könnt ihr oben im Video sehen.






