Hillary Clinton rechtfertigt sich bei Maischberger für Epstein-Verbindung: „Nichts zu verbergen“
Im Maischberger-Interview nimmt Hillary Clinton Stellung zu den anhaltenden Gerüchten um die Epstein-Kontakte ihres Mannes – und verteidigt sich mit deutlichen Worten.

Die Beziehung der Clintons zu Jeffrey Epstein steht seit Jahren im Fokus öffentlicher Spekulationen – insbesondere, weil Bill Clinton mehrfach mit dem berüchtigten Sexualstraftäter in Verbindung gebracht wurde. Hillary Clinton verteidigt sich jetzt in Interviews und betont: „Wir haben nichts zu verbergen.“ So äußerte sie sich auch im Gespräch mit der BBC, nachdem sie zur Verbindung zwischen ihrem Ehemann und Epstein befragt wurde.
Gegenüber dem „Spiegel“ relativiert Clinton die Bedeutung der Epstein-Akten weiter: „Tausende, teils sehr bekannte Menschen, werden in den Akten erwähnt. Eine Erwähnung sollte nicht dazu verleiten, irgendwelche Schlüsse zu ziehen, denn dafür braucht es Beweise.“ Ihre Message: Flugdaten und Fotos reichen nicht aus, um ein Fehlverhalten zu beweisen. Laut Clinton bestand zwischen Bill Clinton und Epstein keine enge Verbindung: „Er stand ihm nicht nahe.“
„Ich habe ihn nie getroffen“: Hillary Clinton im Interview
Tatsache ist: Bill Clinton nutzte mehrmals die sogenannte „Epstein-Boeing“; außerdem existieren Fotos, auf denen er von späteren Epstein-Anklägerinnen massiert wird. Der Ex-Präsident streitet jegliche Kenntnis von Epsteins Taten ab und sagt, er sei lediglich zu vier Stiftungsreisen mitgeflogen.
Hillary Clinton wiederum stellte im ARD-Interview bei Sandra Maischberger klar: „Ich habe ihn nie getroffen.“ Zwar ist nicht ausgeschlossen, dass sich ihre Wege einmal bei einem Empfang gekreuzt haben, doch daran könne sie sich nicht erinnern.
Aussage vor dem US-Kongress: Clintons stellen sich den Fragen
Am 26. Februar wird Hillary Clinton vor dem Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses aussagen – einen Tag später folgt Bill Clinton selbst. Für Hillary Clinton ist Transparenz oberstes Gebot: „Wir halten es für besser, dies öffentlich zu tun, anstatt hinter verschlossenen Türen auszusagen. Wir haben nichts zu verbergen. Wir haben wiederholt die vollständige Freigabe dieser Akten gefordert.“
Im Interview bei „Maischberger“ ließ Hillary Clinton zudem einen Seitenhieb gegen Donald Trump nicht aus. Sie wirft der aktuellen US-Regierung vor, die Veröffentlichung der Epstein-Akten zu verzögern. Diese Zurückhaltung werte sie als Verdacht: „Das lasse sie vermuten, dass sie etwas zu verbergen haben.“
Quellen
„Maischberger“






