„Ihr fällt es zu schwer“: Deshalb wird Haftbefehls Mutter in der Netflix-Doku nicht gezeigt
Haftbefehls Mutter bleibt in der Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ verborgen. Fans rätselten lange, was dahinter steckt. Jetzt wissen wir mehr.

Die Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ sorgt weiter für Furore. Während alle über Haftbefehls Drogenabsturz und seine auffällige Verwandlung sprechen, richten sich immer mehr Blicke auf eine andere, bisher weitgehend unsichtbare Figur: seine Mutter. Wer ist die Frau, die den Rapper und seine Brüder nach dem Tod ihres Mannes allein großgezogen hat – und warum bleibt sie der Öffentlichkeit verborgen?
Wer ist Haftbefehls Mutter?
Schon in den ersten Szenen der Doku wird deutlich, wie stark Haftbefehls Leben vom Verlust seines Vaters geprägt ist. Nach dessen Suizid wuchs Aykut Anhan mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in Offenbach auf – unter schwierigen Bedingungen. Doch während der Vater mehrfach im Fokus steht, bleibt die Mutter fast unsichtbar. Ein einziger Moment zeigt sie: Als Haftbefehl nach Hause kommt, nach dem Tod seines Vaters, bricht sie in Tränen aus. Mehr bekommt das Publikum nicht zu sehen.
Dabei war sie die eigentliche Heldin: eine Frau, die den Selbstmord ihres Mannes verarbeiten und gleichzeitig ihre Kinder als alleinerziehende Mutter großziehen musste. Auch außerhalb der Doku gibt es kaum Informationen über sie – offenbar möchte sie bewusst im Hintergrund bleiben.
Neue Einblicke! Das wissen wir über Haftbefehls Mutter
Neue Einblicke liefert der Spiegel-Podcast „Short-Cut“, in dem Autor Juan Moreno erstmals von ihr erzählt: „Die Mutter ist eine grandiose, tolle Frau (…) Sie ist nicht als vermeintliche Putzkraft gekommen, wie viele vielleicht meinen würden (…) sie war eine sehr, sehr erfolgreiche Ruderin, hat in Istanbul für Beşiktaş gerudert, war wahnsinnig erfolgreich.“
Moreno berichtet weiter über die Doku: „Wir hatten eigentlich vereinbart, dass wir ein Interview mit ihr führen. Wir haben sogar das Setting gehabt, das Team war bereit – und dann bat sie mich in einer herzerwärmenden Sprachnachricht, ob ich vielleicht drauf verzichten könnten, sie im Film zu zeigen, weil es zu ihr zu schwerfallen würde, über ihren verstorbenen Mann und den Zustand ihres Sohnes zu sprechen.“
Das zeigt nicht nur ihre Stärke und Entschlossenheit, sondern auch den tiefen Respekt, den man vor einer Frau haben muss, die nach solch tragischen Verlusten ihre Familie zusammenhielt. Gleiches gilt für Haftbefehls Frau Nina Anhan, die trotz der ganzen Trennungsgerüchte für ihre Familie und die Kinder stark bleibt.






