Haftbefehl außer Lebensgefahr, aber noch auf Intensivstation: Das ist über seinen Zustand bekannt
Große Sorge um Rapper Haftbefehl: Nach einem mutmaßlichen Drogenrückfall soll der 40-Jährige zeitweise in Lebensgefahr geschwebt haben.

Noch vor wenigen Wochen stand Haftbefehl wieder auf der Bühne und feierte nach einer längeren Pause sein musikalisches Comeback. Doch nun sorgen erschütternde Nachrichten über den Gesundheitszustand des Rappers für Aufsehen. Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, wird Medienberichten zufolge seit Anfang Oktober in einer Klinik in der Schweiz behandelt.
Wie die BILD berichtet, soll ein schwerer Rückfall in seine Kokainabhängigkeit zu der lebensbedrohlichen Situation geführt haben. Demnach musste Haftbefehl zeitweise sogar künstlich beatmet werden.
Haftbefehl nach Drogenrückfall auf Intensivstation: Was ist passiert?
Laut BILD soll Haftbefehl Anfang Oktober nach massivem Kokainkonsum über gesundheitliche Beschwerden geklagt haben. Der Bericht nennt eine Menge von bis zu 30 Gramm Kokain, die der Musiker konsumiert haben soll. Sein Zustand habe sich daraufhin dramatisch verschlechtert. Demnach bestand zwischenzeitlich akute Lebensgefahr. Der Rapper soll in ein künstliches Koma versetzt und beatmet worden sein. Bestätigt hat das die Familie bisher nicht.
Mittlerweile gibt es jedoch vorsichtig positive Nachrichten. Haftbefehl soll wieder bei Bewusstsein sein und sich körperlich erholen. Laut einem weiteren Bericht unter Berufung auf BILD könne der Musiker inzwischen wieder sitzen und gehen. Ein Sprecher der Familie erklärte gegenüber BILD: „Er ist wieder da, er ist auf dem Wege der Besserung.“ Trotz dieser Fortschritte soll Haftbefehl weiterhin intensivmedizinisch betreut werden. Wann er die Klinik verlassen kann, ist bislang nicht bekannt.
Haftbefehls Bruder Capo meldet sich mit ernster Botschaft
Schon bevor die Details über den mutmaßlichen Drogenrückfall bekannt wurden, hatte Haftbefehls Bruder Cem Anhan, der selbst als Rapper Capo bekannt ist, die Fans über die gesundheitlichen Probleme informiert.
In einer Videobotschaft auf Instagram erklärte er am Sonntagabend, 11. Oktober, dass sein Bruder derzeit nicht selbst mit der Öffentlichkeit sprechen könne. „Mein Bruder Aykut kann gerade nicht selbst zu Euch sprechen, denn er befindet sich aktuell unter ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren“, teilte Capo mit.
Die Familie habe sich deshalb gemeinsam mit Haftbefehl dazu entschieden, seine anstehenden Konzerte abzusagen. Capo entschuldigte sich bei den Fans für die Enttäuschung und bat darum, die Entscheidung zu respektieren. Sein Bruder benötige jetzt vor allem Zeit, um sich zu erholen. Über die genauen medizinischen Hintergründe hatte sich die Familie in dieser Videobotschaft zunächst nicht geäußert.
Dass Haftbefehl seit vielen Jahren gegen eine schwere Suchterkrankung kämpft, ist öffentlich bekannt. Der Musiker machte seine persönlichen Probleme insbesondere in der Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ zum Thema. Darin sprach er offen über seinen langjährigen Kokainkonsum, die gesundheitlichen Folgen seiner Abhängigkeit und frühere Rückfälle.







