Großes Instagram-Datenleck: Was man jetzt tun sollte!
Es gab ein großes Instagram-Datenleck: Wie konnte es so weit kommen? Und wie findet man heraus, ob man betroffen ist?

Die Daten von 6,2 Millionen Instagram-Nutzern und Nutzerinnen sind geleakt und nun machen sich viele Personen Sorgen. Doch sind diese Sorgen berechtigt? Wir haben die Antwort …
Instagram-Datenleck: Das ist passiert
Eine unbekannte Gruppe hat mithilfe von Scraping, also dem automatischen Extrahieren und Speichern von Daten, eine Instagram-Schnittstelle, auch API genannt, attackiert und dabei die Daten von 6,2 Millionen Instagram-Nutzern und Nutzerinnen gestohlen. Diese wurden dann in einem Untergrundforum angeboten. Ebenfalls betroffen waren 672.000 User und Userinnen der Plattform BreachForums.
Die Daten der Betroffenen stammen hierbei aus dem Jahr 2024 und enthalten Informationen wie die E-Mail-Adressen, geografische Angaben und Nutzernamen, aber in manchen Fällen auch die Handynummer. Troy Hunt, Betreiber der Website Have I Been Pwned (HIBP), schließt aber aus, dass „Passwörter oder andere sensible Informationen kompromittiert wurden“.
Have I Been Pwned: So findet man heraus, ob man betroffen ist
Pwned zu sein, bedeutet, dass man kompromittiert oder gehackt wurde. Ob dies jemals der Fall war, kann man mithilfe der bereits genannten Website Have I Been Pwned herausfinden. Das gilt nicht nur für alle Betroffenen der Instagram-Datenlecks, sondern auch für BreachForums-Nutzer. Einen ähnlichen Service findet man auch bei dem Identity Leak Checker des Hasso-Plattner-Instituts. Wer darüber hinaus Maßnahmen ergreifen möchte, sollte in Betracht ziehen, sein oder ihr Passwort zu ändern und/oder generell darüber nachzudenken, welche Daten man in den sozialen Medien preisgibt.






