Drama pur!

„Grey's Anatomy“: Zwischenfinale von Staffel 22 sorgt für schockierende Wendung!

Nach dem Trailer zum Herbstfinale waren Grey’s-Fans schon auf einiges vorbereitet – doch damit konnte wirklich niemand rechnen!

Jo liegt in Krankenbett und schaut Winston voller Trauer an
Wird Jo den Kaiserschnitt überleben? Foto: ABC

Die Trailer zum Herbstfinale von „Grey’s Anatomy“ hatte die Fans schon auf dramatische Situationen für zwei Ärztinnen des Grey Sloan Memorial vorbereitet: Teddy (Kim Raver), die unter einem umstürzenden Bus eingeklemmt zu sein schien, und Jo (Camilla Luddington), bei der Winston (Anthony Hill) gegenüber Link (Chris Carmack) andeutete, dass „ihr Herz versagt“.

Jos Diagnose – peripartale Kardiomyopathie* – war deshalb erschütternd, aber nicht völlig überraschend. Doch dann nahm die Folge eine unerwartete Abzweigung: Plötzlich geriet ein weiterer Fanliebling in akute Lebensgefahr – und damit jemand, den wirklich niemand auf dem Zettel hatte …

Plötzlich müssen sich Fans um Richard sorgen

Achtung, Spoiler zur Folge 6 der 22. Staffel von „Grey's Anatomy“!

Richard (James Pickens Jr.) offenbart, dass er Krebs hat. Damit endet ein ungewohnt heftiger Schlagabtausch mit Miranda (Chandra Wilson), die sich die ganze Folge über mit ihm streitet – unter anderem, weil er sich weigerte, die Reanimation eines Busopfers einzustellen. Eine Entscheidung, durch die der Patient letztlich überlebt.

Währenddessen ziehen Jo und Link in dieser Staffel scheinbar alles Pech der Welt an. Nach Links beinahe tödlicher Begegnung im Staffelpremiere-Drama trifft es nun Jo und die Zwillinge.

Jo hat sich in der vorherigen Folge vermutlich überanstrengt – sie führte eine komplizierte Geburt in der 30. Schwangerschaftswoche durch – und nachdem sie auf dem Heimweg Flüssigkeit verliert, geht es mit Link sofort zurück ins Grey Sloan. Zuerst wirkt alles harmlos, doch Jos Atemnot stellt sich schnell als Warnsignal heraus – sie wird mit einer peripartalen Kardiomyopathie diagnostiziert. Zunächst klingt die Situation noch kontrollierbar: Winston erklärt, dass Medikamente oder eine Herzpumpe helfen könnten, den Babys mehr Zeit im Mutterleib zu verschaffen. Doch diese wirken nicht.

Und der eigentlich unkomplizierte Eingriff zum Einsetzen der Pumpe gerät im OP außer Kontrolle. Jo und die Zwillinge sind plötzlich in höchster Gefahr. Ausgerechnet jetzt ist kein einziger OBGYN verfügbar, und Winston muss seinen ersten Kaiserschnitt seit der Unizeit wagen …

Und nun? Wie die OP für Jo und ihre Babys ausgeht, bleibt offen. Und auf eine Antwort müssen wir bis zum 7. Januar warten....

Die peripartale Kardiomyopathie (PPCM) ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Herzschwäche, die gegen Ende der Schwangerschaft oder in den Monaten danach auftritt.