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Alle Drehorte im Überblick

Gibt es das Dorf „Frühling“ wirklich? Die Wahrheit hinter der ZDF-Serie

Die ZDF-Serie „Frühling“ begeistert seit Jahren mit atemberaubender Bergkulisse, idyllischen Seen und einem Dorfleben wie aus dem Bilderbuch. Doch wie viel davon ist echte Realität und wo liegt das Serien-Dorf wirklich?

Simone Thomalla als Katja Baumann steht lächelnd auf einer Blumenwiese vor alpiner Bergkulisse und dem Dorf „Frühling“ in der ZDF-Serie „Frühling“.
Katja Baumanns Heimat: Hier wird die ZDF-Serie „Frühling“ gedreht. Foto: ZDF/ Barbara Bauriedl

Sanfte Alpenpanoramen, ein glitzernder See und bayerische Häuser wie aus dem Bilderbuch: Die ZDF-Reihe „Frühling“ gehört seit Jahren zu den beliebtesten Sonntagsserien im deutschen Fernsehen. Doch während Dorfhelferin Katja Baumann Woche für Woche für ihre Mitmenschen kämpft, stellen sich viele Fans immer wieder dieselbe Frage: Gibt es den Ort „Frühling“ wirklich – oder steckt eine unechte TV-Kulisse dahinter?

Existiert das Dorf „Frühling“ wirklich?

Die kurze Antwort lautet: Nein. Das Dorf „Frühling“ ist fiktiv. Die gute Nachricht für Fans: Die Drehorte lassen sich sehr wohl besuchen. Denn die Kulisse der Serie entsteht im oberbayerischen Bayrischzell, einem rund 1.700 Einwohner zählenden Ort in den Voralpen. Seit dem Serienstart im Jahr 2011 dient Bayrischzell als zentrales Filmdorf – und ist damit längst ein beliebtes Reiseziel für „Frühling“-Fans geworden.

Bayrischzell: Oberbayern wie aus dem Bilderbuch

Zwischen Wendelstein und Sudelfeld gelegen, vereint Bayrischzell genau das, was „Frühling“ so besonders macht: Bergidylle, Ruhe und Dorfgemeinschaft. Viele markante Orte aus der Serie gibt es hier zu sehen. Am Kirchplatz etwa steht die Skischule Bayrischzell, die in der Serie regelmäßig als Dorfhelferinnen-Station zu sehen ist. Auch Kirche und Rathaus tauchen immer wieder auf – mal als Polizeistation, mal als Marktplatz oder Gerichtsgebäude. Ein weiterer bekannter Schauplatz ist das Haus Antretter, das im TV als Pfarrhaus fungiert. Und selbst eingefleischte Fans werden überrascht sein: Die Praxis von Dr. Tom Kleinke ist keine Kulisse, sondern tatsächlich eine echte Arztpraxis!

Das fiktive Hotel Leutmeier, ein wichtiger Treffpunkt in der Serie, befindet sich in Wirklichkeit im Hotel Alpenrose an der Schlierseer Straße. Als Herzstück der Serie gilt die Dorfhelferinnen-Station. Bis Folge 41 war sie in der Skischule untergebracht, bevor sie ab Folge 42 in ein liebevoll renoviertes Ladenlokal umzog – nur wenige Schritte entfernt, aber mit frischem Look und neuer Atmosphäre. Für viele Fans ist dieser Ort sinnbildlich für das soziale Zentrum von „Frühling“.

Warum „Frühling“ so authentisch wirkt

Nicht alle Schauplätze jedoch liegen in Bayern. Krankenhausszenen entstehen unter anderem im Armona Medical Alpinresort im Tiroler Thiersee sowie im RoMed-Klinikum Prien am Chiemsee. Auch landschaftlich greift die Serie weit aus: Neben dem Thiersee tauchen immer wieder Schliersee und Tegernsee auf.

Die Mischung aus realen Orten, echten Gebäuden und alpiner Landschaft sorgt dafür, dass „Frühling“ nicht wie eine Studioproduktion wirkt, sondern wie ein lebendiges Dorf mit Geschichte. Genau das macht den besonderen Reiz der ZDF-Serie aus – und erklärt, warum viele Zuschauer:innen nach der Ausstrahlung selbst Lust bekommen, die Drehorte zu erkunden.

Quellen
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