Zoff um Männlichkeit bei GNTM

GNTM-Gastjuror Michele Morrone polarisiert mit knallharten Aussagen!

In Folge 7 von „Germany’s Next Topmodel“ wurde es nicht nur auf dem Laufsteg heiß, sondern auch während des Model-Walks.

Michele Morrone posend vor der Kamera.
Michele Morrone top gestylt! Foto: Imago/Zuma Presse

Als wäre das Stresslevel während der Castings für die Kandidaten noch nicht hoch genug, sorgte auch Gastjuror Michele Morrone, bekannt aus dem Netflixfilm „365 Days“, bei „Germany’s Next Topmodel“ mit seinen Äußerungen für reichlich Druck. Ganz klar betonte er: „Male-Models müssen behaart sein, eine starke maskuline Energie ausstrahlen und vor allem Männer sein.“

Kritik an fehlender „maskuliner Energie“

Gestern, am 4. März, stand für die männlichen Models die große Castingwoche an. Doch nach dem „Yellow-Walk“ kippte die Stimmung drastisch. Bei der Entscheidung übte Michele Morrone scharfe Kritik aus. Kandidat Adrian nahm er sich wegen seiner Bruststoppeln vor: „Männer rasieren sich nicht. Aber wenn ihr euch schon rasieren müsst, dann wenigstens ordentlich.“ Bei Alexavius vermisste er die nötige „maskuline Energie“. Für Morrone ist klar: „Wer Männermode präsentiert, müsse diese auch verkörpern, mit kraftvoller, männlicher Ausstrahlung.“

Das Netz spricht von „toxischer Männlichkeit“

In den sozialen Medien überschlugen sich die Reaktionen. Viele User zeigten sich schockiert über Michele Morrones Weltbild. „Was redet der von maskuliner Energie?“, schrieb ein Zuschauer. Andere wurden deutlicher: „Der Gastjuror darf sehr gerne nicht wiederkommen!“ oder „Personifizierte toxische Männlichkeit“ lauteten nur einige der vielen Kommentare.

Besonders der wiederholte Verweis darauf, wie „echte Männer“ zu sein hätten, stieß auf Kritik. Einige Fans forderten sogar die Rückkehr früherer Gastjuroren. Für sie steht fest: Mode lebt von Vielfalt, nicht von starren Rollenbildern.

Michele Morrone: „Mode ist Haltung“

Dabei ist Michele Morrone längst mehr als nur Schauspieler. Als internationales Model für Dolce & Gabbana, weiß er, wovon er spricht, wenn es um Inszenierung und Präsenz geht. Für ihn sind Schauspiel und Mode zwei unterschiedliche Welten: „Schauspiel ist Schauspiel – Mode ist Mode. Es ist eine Haltung“, betonte er in der Sendung. „Die Welt brauche Neues“, erklärte er weiter. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass für ihn Männlichkeit auf dem Laufsteg sichtbar sein müsse.

Quellen

  • ProSieben/Joyn