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"Fuller House": Interview zu Staffel 2 auf Netflix mit Andrea Barber und Jodie Sweetin!

Am 09. Dezember startet Netflix Staffel 2 von "Fuller House": Natürlich dürfen sich die Fans auf eine Rückkehr von "Steph" (Jodie Sweetin) und "Kimmy" (Andrea Barber) freuen. Wir konnte die Gute-Laune-Naturen zur 2. Staffel der Kult-Sitcom interviewen.

Fuller House Staffel 2
Andrea Barber und Jodie Sweetin erwartet als Kimmy und Steph eine turbulente 2. Staffel von "Fuller House" auf Netflix! Netflix

Ein Herz und eine Seele: Wer die Chemie von Stephanie und Kimmy in „Full House“ und "Fuller House" über mehrere Staffeln verfolgt hat, kann sich etwa vorstellen, wie gut sich die beiden Sitcom-Stars auch außerhalb der Dreharbeiten verstehen. Für „Steph“-Darstellerin Jodie Sweetin begann mit der Fortsetzung von „Fuller House“ endlich wieder ein neuer Lebensabschnitt, der ihre turbulente Drogenvergangenheit, zu der sie offen steht, in Vergessenheit gerieten ließ. Auch für „Kimmy“-Darstellerin Andrea Barber war der erneute Sprung ins Rampenlicht durchaus gewöhnungsbedürftig.

Doch heute sind die früheren „Full House“-Mädels beide glückliche Mamas und hatten schon in der ersten Staffel der Serie richtig viel Spaß beim Dreh. Warum sich in „Fuller House“ – Staffel 2 einige ihrer größten Teenie-Wünsche erfüllten, haben uns die Sitcom-Stars beim exklusiven Interviewtermin in New York verraten.

TV-Movie.de: Was passiert mit Stephanie und Kimmy in der zweiten Staffel von Fuller House? 

Jodie Swetin: Es passieren eine Menge lustiger Sachen. Steph findet sich mit ihrer Rolle als Schwester und Tante immer besser zurecht, nachdem sie in der ersten Staffel zurückgekommen ist und ihr wildes Leben aufgegeben hat. Es war schön deutlich mehr in das Chaos zuhause eingebunden zu sein. Außerdem wartet eine neue Beziehung auf sie. Auf was ich mich besonders freue, sind unsere Feiertagsepisoden in dieser Staffel: Wir haben u.a. eine Weihnachts-, Thanksgiving-, Halloween- und Neujahrsfolge. Und ich bin richtig gespannt, wie die Fans darauf reagieren!

Fuller House Staffel 2
Die Gute-Laune ist bei den "Fuller House"-Mädels vorprogrammiert!

Andrea Barber: Und auch in der Familie gibt es einige Meilensteine: Es gibt den ersten Kuss der neuen Kinder. Es geht wirklich ganz stark um die Familie in dieser Staffel.

Könnt ihr euch den Erfolg von „Full House“ im Nachhinein erklären? 

JS: „Full House war so eine ikonische Show. Es hat Familie in einem ganz neuen Kontext gezeigt. Vor 20 Jahren haben sich Familienkonstellationen stark geändert: Den Menschen wurde deutlich, dass es eben nicht nur die Kernfamilie gibt, sondern auch Onkel und Tanten, die Kinder aufziehen. Oder Großeltern. Oder eben Single-Haushalte. Viele Menschen haben gespürt, dass Familie nicht nur etwas ist, in das man hineingeboren ist, sondern von den Menschen definiert wird, die für einen da sind. Egal ob als Kind oder Erwachsener.  

Gerade weil Full House so ikonisch war: Gibt es irgendeine Ikone der 1990er Jahre, die ihr gerne in der Show hättet? 

AB: Die hatten wir tatsächlich in dieser Staffel (lacht)!  

JS: New Kids on the Block hatten endlich einen Gastaufritt in der Serie. Ein Traum, der nach 30 Jahren endlichj wahr wurde (lacht). Zu unserer Zeit waren die Jungs so berühmt, dass wir uns nicht einmal die Rechte sichern konnten, um ein T-Shirt mit ihrer Aufschrift in der Serie zu tragen. Sie sind wieder zusammengekommen. Wir sind zurückgekommen. Und jetzt war der perfekte Zeitpunkt, dass einer meiner größten Teenie-Träume wahr wird (lacht). 

AB: Wir haben uns eine Woche lang wie 13-jährige Teenie-Mädels aufgeführt (lacht). Es war großartig. 

Wie hat sich das für dich angefühlt als "Kimmy" plötzlich tatsächlich Teil der „Tanner“-Familie zu werden? 

AB: Es war unglaublich. Ich glaube es war der Moment, in dem Kimmy ins Haus gezogen ist und gerufen hat: 'Ich bin zuhause!' Kimmy wollte schon immer im Tanner-Haus leben. Und sie passt so perfekt rein: Denn mit ihrer verrückten und lustigen Art bringt sie einfach so viel Leben ins Haus. Ich habe es sehr genossen gemeinsam mit Candace und Jodie im Mittelpunkt von ‚Fuller House‘ zu stehen. Wir sind auch im wahren Leben gut befreundet und das kommt wohl auch vor der Kamera zum Vorschein. Diese Chemie war immer da und die Fans reagieren sehr positiv darauf. 

Gibt es etwas in der 2. Staffel, was besonders treue und langjährige Fans freuen wird? 

JS: Wir haben einige überraschende Gaststars, die das erste Mal nach "Full House" zurückkehren. Marla Sukolov kommt als Gia zurück. Auf einem Instagram-Bild hab ich ihr Comeback angedeutet und die Fans sind völlig durchgedreht. Es kommen einige Figuren zurück, die zwar nicht zum Hauptcast gehören, aber die große Fans von "Full House" ein Lächeln aufs Gesicht zaubern werden. Wir lernen außerdem das erste Mal Kimmys Bruder, Jimmy Gibbler, kennen. 

Fuller House Staffel 2
Wer kann Kimmys heißem Bruder schon widerstehen?          Netflix 

Bisher hatten wir ja noch nicht die Gelegenheit Kimmys Familie kennenzulernen. Was hat sich in der 2. Staffel von Fuller House jetzt geändert? 

JS: Wir haben schon früher oft über die Familie von Kimmy in der Serie gesprochen, aber eben noch niemanden aus dem "Gibbler-Clan" kennengelernt.  

AB: Fans haben mich seit der ersten Staffel von "Full House" gefragt, ob die Serie jemals die Eltern oder Geschwister von Kimmy zeigen wird. Sie ist einfach so eine bizarre Figur, bei der man sich wirklich gefragt hat: ‚Wo kommt dieses verrückte Kind eigentlich her (lacht)?‘ Es hat mich riesig gefreut, dass wir dieses Jahr endlich den großen Schritt wagen und Kimmys Bruder zeigen.  

Gibt es eine Folge der neuen Staffel, bei der ihr besonders viel Spaß beim Drehen hattet? 

AB: Alle waren lustig. In der Thanksgiving-Episode kommen allerdings fast alle Familienmitglieder zurück! Sowohl die alten Hauptdarsteller als auch viele neue Figuren, wie bspw. Joeys Familie. Das Fuller House wird als noch voller. Da gibt es eine Szene, die bestimmt einen Rekord aufgestellt hat für die Szene mit den meisten Sprechrollen an einem Ort. Diese Szene allein war ganz schön aufwendig. 

JS: Wir haben an diesem riesigen Rundtisch gesessen während den ‚Thanksgiving‘-Szenen. Und es kam einem wirklich so vor, als hätten wir uns alle an ‚Thanksgiving‘ verabredet und würden einfach drauflos quatschen - mit unserer gigantischen, seltsamen Familie (lacht).  

Spielt ihr diese großen Szenen eigentlich lieber als subtile Szenen zwischen zwei Figuren? 

JS: Fuller House ist natürlich eine Sitcom und letzten Endes geht es darum etwas zu erschaffen, dass den Zuschauern Spaß bringt. Dazu gehört natürlich auch eine gute Portion Übertreibung - so oft wie wir ins Fettnäpfchen treten, müsste man im wahren Leben schon ein ziemlicher Pechvogel sein (lacht). Wenn wir allerdings als Darstellerinnen die Möglichkeit bekommen einen intimen und persönlichen Moment zu erschaffen, dann ist das für uns natürlich sehr befriedigend. Aber ich glaube auch die Fans wissen genau so etwas zu schätzen, weil es die Figuren viel authentischer und menschlicher macht, die wir spielen. Ich persönlich liebe Sitcom, aber gleichzeitig liebe ich es auch richtig zu spielen.  

Ihr habt die tolle Chemie zwischen euch am Set angesprochen: Verbringt ihr auch privat viel Zeit miteinander? 

JS: Wir hängen quasi die ganze Zeit miteinander ab (lachen). Wir sind vor kurzem mit unseren Familien gemeinsam zu den Universal Horror Nights gegangen. Selbst in den Drehpausen verbringen wir Zeit miteinander oder fahren gemeinsam in den Urlaub. Das ist sicher überhaupt nicht üblich - vor allem während einer 20-jährigen Zwangspause, in der wir auch nie den Kontakt verloren haben. 

AB: Für mich ist es so cool, dass wir während unserer Teenagerjahre "Full House" gedreht haben und dabei gemeinsam groß geworden sind. Und jetzt sind wir die Erwachsenen, die selbst Kinder haben und trotzdem dieses familiäre Gefühl weitermitteln - diesmal eben aus einer anderen Perspektive.  

Was macht euch persönlich glücklich? 

AB: Bei mir ist es joggen. Ich bin gestern in New York angekommen und habe gleich einmal eine Runde im Central Park gedreht.  

Fuller House Staffel 2 Halloween
Kimmy (r.) muss einmal mehr an ihrem Outfit arbeiten          Netflix

JS: Bei mir sind es meine Kinder. Die Zeit, die ich mit meinen Liebsten verbringe, lädt meine Batterien wieder auf. Wenn ich eben nicht drehe, sind es die kleinen Dinge, die mich dabei glücklich machen: sie zur Schule zu bringen, ihnen ein Mittagessen zu machen. Natürlich ist es manchmal auch anstrengend Mutter zu sein, aber ich kann mir einfach nichts Schöneres vorstellen, als Zeit mit meinen Mädels zu verbringen.  

Wie sieht es mit einem Wiedersehen mit „Michelle“ aus? 

JS: 'Michelle' ist in New York und hält ihr unglaubliches Mode-Imperium am Laufen. Die Tür steht immer offen, sollte sie sich entschließen irgendwann heimzukehren. Wir werden sehen. 

Habt ihr eigentlich ein Art Ritual, wenn ihr die Dreharbeiten zu einer Staffel abschließt? 

JS: Wir haben eine ziemlich wilde Party! Ich habe dieses Jahr in einem Hai-Kostüm getanzt. Ich weiß zwar nicht genau warum, aber es hat einfach am Set herumgelegen und mich irgendwie angelacht (lacht). Danach hab ich noch ein paar Leute nach Hause eingeladen, sozusagen zur 'After Hour': Wir haben Pizza bestellt und einfach jede Menge Spaß gehabt. Wir lieben nicht nur unsere Schauspielkollegen, sondern alle Mitwirkenden. Wir haben eine großartige Crew.  

Schauen eure Kinder eigentlich die Serie? 

AB: Sie lieben es! Als die erste Staffel ihre Premiere feierte, waren wir hier in New York. Ich kam dann nach einer langen Pressetour etwas erschöpft heim und habe meine Kinder als Erstes gefragt: ‚Was habt ihr das ganze Wochenende gemacht?‘ Und sie meinten nur: ‚Wir haben alle Folgen am Stück geschaut!‘ (lacht). Meine beiden sind 9 und 12 Jahre alt, was natürlich super ist, weil die Serie genau auf sie zugeschnitten ist.  

JS: Meine Mädels sind 6 und 8 und lieben die Serie auch. Sie finden es natürlich auch lustig, dass ihr Mama im Fernsehen ist und ziehen mich dann manchmal damit auf: ‚Uh, Mama ist berühmt!‘ Meistens, wenn ich ihnen sage, sie sollen in ihr Zimmer gehen (lacht). Unsere Töchter haben dieses Jahr einen kurzen Gastauftritt als Max' Klassenkameraden und waren super aufgeregt vor ihrem großen ‚Fuller House‘-Debüt.

Was haben sie eigentlich gesagt, als sie ihr Mütter in jung bei "Full House" gesehen haben? 

JS: Ich glaube die Meisten von uns finden es lustig, wenn sie Bilder oder Videos ihrer Eltern sehen, als diese noch jung waren. Das macht sie ja auch viel nahbarer. Meine Kinder lieben die alten Folgen und finden sie unglaublich lustig, dass ihre Mama damals noch Locken hatte (lacht).  

AB: Meine Kinder schämen sich ironischerweise, wenn sie die alten Folgen sehen. Ich habe ja eine ziemlich durchgedrehte Figur gespielt, die auch einen etwas wilden "Modegeschmack" hatte - die neue Kimmy Gibler hat mittlerweile ja ganz schön modisch zugelegt. Aber in den alten Folgen war es eine sehr bizzare Kombination an völlig unpassenden Klamotten. Mädels am Rande der Pubertät zu sein, ist ja schon nicht so einfach. Aber die Tochter von Kimmy Gibler zu sein, ist wohl eine ganz besondere Herausforderung (lacht). 

Interview & Text: David Rams

Was macht der "Full House"-Cast heute? Erfahrt es in unserer Bildergalerie:

Alle Infos zur Netflix-Neuauflage erfahrt ihr auf unserer Seite "Fuller House".

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