„Ein Krimi aus Passau“ ist zurück: Doch bei einem neuen Film bleibt es nicht!
Frederike und Zankl ermitteln endlich wieder. Doch nach „Verlorene Seelen“ ist noch lange nicht Schluss: Der nächste neue Passau-Krimi folgt schon bald.

Eine Leiche, die plötzlich wieder verschwunden ist, mysteriöse Einbrüche auf einem Schiff und ein vermisster Kapitän: „Ein Krimi aus Passau“ kehrt heute, am 10. September, mit einem neuen Fall ins Erste zurück. In „Verlorene Seelen“ bekommen es Frederike Bader (Marie Leuenberger) und Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski) mit einem Rätsel auf der Donau zu tun.
Für Fans der seit 2020 laufenden Krimireihe endet damit eine längere Wartezeit. Zuletzt war im April ein neuer Film im Ersten zu sehen. Nun gibt es sogar doppelten Nachschub: „Verlorene Seelen“ ist der zehnte Film der Reihe, bereits am 17. September folgt mit „Wer einmal lügt“ Fall Nummer elf.
„Ein Krimi aus Passau“: Darum geht es heute in „Verlorene Seelen“
Eigentlich klingt der neue Auftrag für Ferdinand Zankl zunächst überschaubar. Auf dem Ausflugsschiff „Queen Danubia“, das im Passauer Industriehafen liegt, kommt es immer wieder zu nächtlichen Einbrüchen. Der Privatermittler soll herausfinden, wer sich unerlaubt Zutritt verschafft.
Also überwacht Zankl das Schiff in der Nacht – doch dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung. Nach einem Sturz auf den Kopf glaubt er, eine Leiche in der Donau treiben zu sehen. Nur wenig später ist von dem vermeintlichen Toten allerdings nichts mehr zu entdecken. Hat Zankl sich die unheimliche Beobachtung nach seinem Sturz nur eingebildet?
Frederike Bader glaubt Zankl zunächst kein Wort
Ausgerechnet Frederike Bader ist von Zankls Geschichte zunächst wenig überzeugt. Doch dann taucht ein Detail auf, das seine Beobachtung plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Hans Lindegger (Martin Weinek), der Kapitän eines in der Nähe liegenden Transportschiffs, ist verschwunden. Sein Neffe Lenny (Simon Morzé) hat seit der Nacht, in der es erneut einen Einbruch auf der „Queen Danubia“ gab, nichts mehr von ihm gehört. Damit stellt sich für Frederike und Zankl die entscheidende Frage: War die Gestalt im Wasser tatsächlich der vermisste Kapitän?
Bei ihren Nachforschungen geraten mehrere Personen ins Visier. Auch Lenny scheint möglicherweise mehr über die Vorfälle zu wissen, als er zunächst preisgibt. Gleichzeitig könnte ein wortkarger Fischer vom gegenüberliegenden Donauufer etwas Entscheidendes beobachtet haben.
Aus einem vermeintlich harmlosen Fall um Einbrüche entwickelt sich damit ein immer undurchsichtigeres Rätsel.
„Verlorene Seelen“ ist bereits der 10. „Krimi aus Passau“
Mit „Verlorene Seelen“ erreicht die ARD-Reihe einen kleinen Meilenstein: Frederike Bader und Ferdinand Zankl ermitteln bereits in ihrem zehnten gemeinsamen Film. „Ein Krimi aus Passau“ startete 2020 und setzt seitdem auf ein ungewöhnliches Ermittlerduo. Frederike ist eine ehemalige Berliner Polizistin, die mit ihrer Tochter Mia (Nadja Sabersky) unter neuer Identität in Passau lebt. Zankl wiederum ist österreichischer Privatdetektiv – und mit seiner ganz eigenen Art nicht immer der unkomplizierteste Partner.
Auch im neuen Film stehen Marie Leuenberger und Michael Ostrowski wieder im Mittelpunkt. Nadja Sabersky kehrt als Frederikes Tochter Mia zurück. Zum weiteren Cast gehören unter anderem Simon Morzé, Michael Roll, Xenia Tiling, Stefan Rudolf und Martin Weinek. Regie bei „Verlorene Seelen“ führte erstmals Daniel Rübesam, das Drehbuch stammt von Michael Vershinin.
Schon nächste Woche kommt der nächste „Ein Krimi aus Passau“
Wer nach dem zehnten Fall direkt wissen möchte, wie es weitergeht, muss diesmal nicht monatelang warten. Schon am Donnerstag, 17. September, zeigt Das Erste um 20.15 Uhr „Wer einmal lügt. Ein Krimi aus Passau“. Und darin wird es für Frederike und ihre Tochter besonders persönlich: Mias lange verschwundener Vater Adam Nolan (Raphaël von Bargen) taucht plötzlich in Passau auf.
Für Mia dürfte das ein Schock sein. Sie ist mit der Geschichte aufgewachsen, ihr Vater habe sich als mutiger Journalist verstecken müssen, weil mächtige Feinde hinter ihm her seien. Doch Frederike weiß, dass sie ihrer Tochter damit nicht die Wahrheit erzählt hat. Als Adam schließlich auch noch unter Mordverdacht gerät, droht die Vergangenheit die Familie endgültig einzuholen.
Damit verbindet der elfte Film den neuen Kriminalfall unmittelbar mit einer der wichtigsten Geschichten der gesamten Reihe.
„Ein Krimi aus Passau“ heute im TV und in der ARD Mediathek
„Verlorene Seelen. Ein Krimi aus Passau“ läuft heute, am 10. September 2026, um 20.15 Uhr im Ersten. Wer den Film nicht zur Primetime sehen kann, findet ihn auch in der ARD Mediathek. Dort sind aktuell außerdem alle neun zuvor ausgestrahlten Filme der Reihe sowie die beiden neuen Fälle verfügbar. Wer Frederike und Zankl noch nicht kennt oder vor dem neuen Film sein Gedächtnis auffrischen möchte, kann also auch noch einmal ganz von vorne beginnen. Und diesmal folgt der nächste Nachschub besonders schnell: „Wer einmal lügt. Ein Krimi aus Passau“ läuft bereits am 17. September um 20.15 Uhr im Ersten.







