Dschungel-Nachspiel: Jan Köppen nimmt Ofarim in die Mangel – so steht er wirklich zum Dschungelkönig
Beim großen RTL-„Dschungelnachspiel“ gerät Gil Ofarim erneut unter Druck: Jan Köppen hakt kritisch nach, während Sonja Zietlow liebevoller mit dem Dschungelkönig umgeht – trotz Kritik.

Seit 20.15 Uhr läuft das zweite Wiedersehen von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ – und schon der Einstieg macht klar: Harmonie ist an diesem Abend zweitrangig. Sonja Zietlow erklärt, dass das Team die komplette Staffel erst im Nachhinein vollständig habe sehen und „mit unseren Rechtsberatern sprechen“ können. Ein bemerkenswerter Hinweis, der darauf hindeutet, dass auch bei RTL nachjustiert wurde.
Eisige Party-Stimmung – Zietlow findet klare Worte
Als Gil Ofarim die Bühne betritt, nennt er sich selbst augenzwinkernd „König Gil der Erste“. Erkältet sei er, die Klimaanlage im Flieger habe ihm zugesetzt. Doch die gezeigten Bilder von der ersten Party nach dem Finale sprechen eine andere Sprache.
Die Teilnahme sei „verpflichtend“ gewesen, so Zietlow. Als Gil mit seiner Begleitung erscheint, verstummen viele. Kein Applaus, keine sichtliche Begeisterung. Sonja Zietlow bewertet die Szene später als „cringe“ und sogar als „Schande“. Sie verteidigt damit zumindest den respektvollen Umgang mit dem gewählten Sieger.
Einige Camper:innen versuchen, die Situation herunterzuspielen. Simone Ballack betont, sie habe „kein Problem“ mit Gils Sieg. Hubert Fella nennt ihn „nett“ und würde „mal ein Bier“ mit ihm trinken. Andere sprechen offen von Anspannung. Umut Tekin beschreibt die Stimmung als angespannt, Ariel findet es „krass“, Gil mit der Krone zu sehen.
Köppen konfrontiert – und bleibt hartnäckig
Während Zietlow moderierend eingreift, übernimmt Jan Köppen die Rolle des kritischen Fragestellers. Er spricht Gils frühere Aussagen zu juristischen Hintergründen an und hakt nach. Gil räumt ein, sich „nicht richtig ausgedrückt“ zu haben. Doch als es konkreter wird, blockt er weitere Stellungnahmen ab und verweist darauf, sich nicht äußern zu dürfen.
Köppen akzeptiert das nicht einfach kommentarlos. Seine Nachfragen sind ruhig, aber deutlich. Die Haltung wirkt distanziert – und das kommt nicht aus dem Nichts.
Bereits nach dem Finale war im Netz aufgefallen, dass Jan Köppen Beiträge gelikt hatte, die sich kritisch mit Gil Ofarim auseinandersetzten. Für viele Beobachter:innen ein Zeichen, dass der Moderator dem Dschungelkönig nicht unvoreingenommen gegenübersteht.
Im Nachspiel verfestigt sich dieses Bild noch einmal. Köppen sieht Gils Verhalten offenbar auch sehr kritisch, wünscht sich mehr Ehrlichkeit und Selbstkritik.
Sonja Zietlow in der Kritik
Ganz anders wurde Sonja Zietlow in den sozialen Netzwerken wahrgenommen. Dort bekam sie spürbaren Gegenwind, weil einige Zuschauer:innen ihr vorwarfen, Gil beim ersten Wiedersehen unverhältnismäßig positiv behandelt zu haben. Besonders umstritten war ihre Aussage, es gebe „zu allem zwei Seiten“, als es um Gils juristische Auseinandersetzungen ging – obwohl die damalige Faktenlage für viele klar erschien.
Diese Debatte schwingt im „Nachspiel“ mit. Während Zietlow den kühlen Empfang als „Schande“ bezeichnet, wirkt Köppen nüchterner und kritischer.
Später hakt Sonja Zietlow kritisch bei Patrick Romer und Simone Ballack nach, wieso sie Gil im Verlauf der Sendung immer mehr kritisiert hätten. Kam der Kurswechsel, weil sie sich um ihr Image sorgten, will sie wissen. Am Anfang habe vor allem Ballack noch angekündigt, nicht auf Gil herumtrampeln zu wollen. Auch hier bekommt man als Zuschauer:in das Gefühl, Sonja möchte Gil in Schutz nehmen. Die Kritik im Netz scheint sie sich offenbar weniger zu Herzen genommen zu haben.

Nicht nur Kritik an Gil Ofarim
Dabei gibt es noch weitere Themen. Hubert Fella und Samira Yavuz eröffnen die Show, berichten von ihren sehr unterschiedlichen Gefühlen nach dem Camp. Aus dem „Greenroom“ melden sich Hardy Krüger und Stephen Dürr mit Klärungsbedarf. Mirja du Mont spricht offen über ihre Angst- und Panikstörung seit 2018. Und Dr. Bob zieht im Einspieler von der Dschungelparty sein Fazit: „IBES 19“ sei eine „Jahrhundertshow“ gewesen.
Doch trotz all dieser Momente dreht sich vieles um Gil.
Klare Rollenverteilung im RTL-Studio
Das Dschungelnachspiel zeigt vor allem eines: Jan Köppen geht auf kritische Distanz zum Dschungelkönig, während Sonja Zietlow um Ausgleich bemüht ist. Ob das bewusstes Zusammenspiel oder persönliche Haltung ist, bleibt offen.
Für die Zuschauer:innen wird jedoch sichtbar, was sich im Netz längst angedeutet hatte: Köppen nimmt Gil Ofarim in die Mangel – und macht keinen Hehl daraus, dass er genauer hinschaut.
Quellen
Dschungelcamp-Nachspiel auf RTL






