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Jaja Ding Dong!

Ding Dong Ping Pong nach „Die Höhle der Löwen“: Das wurde aus der automatisierten Tischtennishalle

Rund um die Uhr Tischtennis spielen, ob nun mit Freunden oder allein – in den Hallen von Ding Dong Ping Pong ist das möglich. Gerät Tischtennis-Fan Frank Thelen hier ins Schwärmen?

Gründer-Duo Kian Pariwar und Waldemar Zeiler beim Pitch.
Nach dem Rundlauf lief es für Ding Dong Ping Pong nicht gerade rund. Foto: RTL

Zehn Jahre nach seinem ersten Auftritt kehrt Waldemar Zeiler in die „Höhle der Löwen" zurück und sorgt erneut für reichlich Gesprächsstoff. Nachdem seine damalige Idee „Einhorn-Kondome" trotz Absage zu einer Millionenmarke wurde, wagt der Unternehmer mit seinem neuen Startup Ding Dong Ping Pong den nächsten großen Wurf.

Gemeinsam mit Mitgründer Kian Pariwar will er Tischtennis mit vollautomatisierten Clubs und digitalem Buchungssystem zum Freizeiterlebnis für alle machen. Doch bevor es um einen möglichen Deal geht, stehen die Löwen selbst an der Platte: Beim Rundlauf greifen alle zum Schläger und liefern sich einen sportlichen Schlagabtausch mit vollem Einsatz und ordentlich Ehrgeiz.

Eine innovative Idee trifft auf Zweifel

Die innovative Idee, moderne Tischtennis-Clubs rund um die Uhr zugänglich zu machen, trifft vor allem bei Tischtennis-Fan Frank Thelen einen Nerv: „Ich hätte wirklich große Lust, das mit Euch aufzubauen, weil ich Tischtennis so sehr liebe."

Doch aus anfänglicher Begeisterung entwickelt sich schnell eine hitige Diskussion. Nicht das Konzept sorgt für Zweifel, sondern die ambitionierte Unternehmensbewertung.

Das Angebot: 500.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile. Das bedeutet eine Bewertung von 5 Millionen Euro.

Für Dagmar Wöhrl ist das geforderte Geld viel zu hoch angesetzt, wenn man sich die hohen Kosten der Ausstattung und die verhältnismäßig niedrigen Einnahmen anschaut, selbst wenn die Auslastung der Hallen verhältnismäßig hoch ist. Sie steigt aus, auch weil sie findet, dass sich das Konzept zu leicht kopieren lässt.

Frank weiß sogar, dass dieses Konzept nicht neu ist, doch Ding Dong Ping Pong arbeitet mit den Erfindern bereits zusammen.

Ralf Dümmel findet die Idee toll, doch es ist nicht sein Geschäftsmodell, somit steigt er aus.

Alle Löwen steigen aus

Eine Bewertung, laut der das Unternehmen 5 Millionen Euro wert ist, ist Carsten Maschmeyer zufolge „eine Frechheit". Carsten ist deshalb raus, Janna Ensthaler schließt sich ihm an.

Frank hadert länger, er liebt schließlich Tischtennis und würde den Sport gerne größer machen, aber auch er kann die Bewertung nicht nachvollziehen.

Er wartet noch ab, ob die Gründer ihm mit ihrer Bewertung entgegenkommen, doch das tun sie nicht. So gehen sie ohne Deal nach Hause – und mit dem Vorwurf, dass sie gar nicht wirklich an einem Deal interessiert waren.

So geht es nach der Sendung weiter

Ding Dong Ping Pong gibt es weiterhin mit jeweils einer Filiale in Berlin und Essen, an einem weiteren Standort in Berlin wird aktuell gearbeitet.

30 Minuten kosten 10 Euro, unabhängig davon, ob nun 1, 2, 3 oder 4 Spieler dabei sein.

Ob sich das Konzept trotz der Absage in der Höhle weiter durchsetzen lässt, bleibt abzuwarten. Klar ist: Mit Waldemar Zeiler an der Spitze hat das Startup einen erfahrenen Gründer, der schon mit „Einhorn-Kondomen" bewiesen hat, dass er aus einer Idee eine erfolgreiche Marke machen kann.

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