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„Die Diplomatin“: Aus für Karla Lorenz? Natalia Wörner spricht über ihre Zukunft

Natalia Wörner kehrt als Karla Lorenz in „Die Diplomatin in Rom – Gefährliche Lügen“ zurück. Doch wie lange bleibt sie der ARD-Reihe noch erhalten? Die Schauspielerin verrät, dass für ihre Figur schon die nächste Veränderung ansteht.

Die Diplomatin Karla Lorenz (Natalia Wörner, r.) und ihr Kulturattaché Florian (Langston Uibel) auf der Suche nach Raubgut.
Die Diplomatin Karla Lorenz (Natalia Wörner, r.) und ihr Kulturattaché Florian (Langston Uibel) auf der Suche nach Raubgut. Foto: ARD Degeto Film/UFA Fiction GmbH/Hans Joachim Pfeiffer

Seit zehn Jahren ist Natalia Wörner als Karla Lorenz in „Die Diplomatin“ im Einsatz. Die eigenwillige Botschafterin hat es dabei bereits nach Tunis, Prag und Rom verschlagen. Doch ausgerechnet jetzt, wo sich Karla in der italienischen Hauptstadt eingelebt hat, stellt sich die Frage: Wie lange wird sie dort noch bleiben und wie sieht ihre Zukunft in der ARD-Reihe aus?

Fest steht zunächst: Am Samstag, 29. August 2026, um 20.15 Uhr steht mit „Die Diplomatin in Rom – Gefährliche Lügen“ ein neuer Fall im Ersten an. Und der bringt Karla erneut in eine Situation, in der sie sich nicht einfach auf diplomatische Regeln verlassen kann.

„Die Diplomatin“: Muss Karla Lorenz Rom verlassen?

Fans müssen sich tatsächlich auf einen Abschied einstellen – allerdings zunächst nur von Rom. Natalia Wörner hat bereits verraten, dass die italienische Hauptstadt nicht dauerhaft der Schauplatz von „Die Diplomatin“ bleiben wird. In einem MDR-Interview erklärte die Schauspielerin, dass Karla Lorenz noch etwa ein Jahr in Rom bleiben werde. Danach soll für die Diplomatin offenbar der nächste Ortswechsel anstehen.

Wohin es sie verschlägt, ist allerdings noch offen. Wenn Natalia Wörner selbst entscheiden könnte, hätte sie durchaus ambitionierte Wunschziele: Großbritannien oder die USA mit Washington oder New York könnte sie sich für Karla vorstellen. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass bei einem neuen Schauplatz nicht nur kreative Überlegungen zählen. Auch Logistik und vor allem die Kosten spielen eine entscheidende Rolle.

Ein Ende von Karla Lorenz bedeutet der bevorstehende Abschied von Rom also keineswegs. Vielmehr sprechen Wörners Aussagen dafür, dass die Reise ihrer Figur an einem anderen Ort weitergehen könnte.

Neuer Fall für Karla Lorenz beginnt mit einem mysteriösen Verschwinden

Bevor es so weit ist, wartet in Rom allerdings noch jede Menge Arbeit auf Karla. In „Die Diplomatin in Rom – Gefährliche Lügen“ dreht sich alles um einen spektakulären archäologischen Fund: Bei einer Ausgrabung wird eine etruskische Kriegerfigur aus vorrömischer Zeit entdeckt.

Doch die Sensation entwickelt sich schnell zu einem gefährlichen Fall. Der deutsche Ausgrabungsleiter Thilo Kräutner (Daniel Christensen) verschwindet spurlos. Gleichzeitig sucht die schwangere Archäologin Simone Fechter (Luisa Gaffron) Hilfe bei Karla. Sie fühlt sich verfolgt und deutet an, dass Hehlerei eine Rolle spielen könnte.

Simone hofft auf Schutz in der deutschen Botschaft. Karla sieht zunächst jedoch keine Möglichkeit, sie dort aufzunehmen. Eine Entscheidung, die ihr schon bald schwer zu schaffen macht.

Denn wenig später verschwindet auch Simone.

Ein Mord führt Karla auf eine gefährliche Spur

Parallel dazu ermittelt Ricarda Motte (Clelia Sarto) im Mord an einem einheimischen Grabungshelfer. Besonders brisant: Der Mann wurde an genau jener Ausgrabungsstätte getötet, an der auch Simone und ihr verschwundener Doktorvater tätig waren. Karla vermutet zunehmend, dass die Ereignisse miteinander verbunden sind. Gleichzeitig macht sie sich Vorwürfe, weil sie die Gefahr für Simone zunächst unterschätzt hat.

Eine entscheidende Rolle könnte dabei die wertvolle Kriegerfigur spielen. Auf dem illegalen Kunstmarkt könnte der archäologische Fund enorme Summen einbringen. Gemeinsam mit ihrem neuen Kulturattaché Florian Martin (Langston Uibel) versucht Karla, Licht ins Dunkel zu bringen. Florian recherchiert dafür sogar im Darknet.

Auch Dr. Stefan Meier (Juergen Maurer), Leiter des Deutschen Archäologischen Instituts, gerät unter Druck. Gegen ihn stehen Hehlereivorwürfe im Raum, außerdem rückt er im Zuge der Mordermittlungen in den Fokus der Polizei.

Die Suche nach Simone führt in die Katakomben von Rom

Für Karla wird der Fall immer dringlicher, denn Simone befindet sich in einer gefährlichen Lage. Die Suche nach der schwangeren Archäologin führt schließlich tief unter die Straßen der italienischen Hauptstadt – in die Katakomben von Rom.

Gleichzeitig entwickelt sich der Fall zu einer diplomatisch heiklen Angelegenheit. Im Hintergrund wird über ein europäisches Kulturgüterabkommen verhandelt. Dr. Richard Zenk (Max von Pufendorf) reist deshalb aus Berlin an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Damit bleibt „Die Diplomatin“ ihrem bekannten Prinzip treu: Karla muss nicht nur einen Kriminalfall durchschauen, sondern gleichzeitig politische Interessen und persönliche Verantwortung miteinander vereinbaren.

Auch privat wartet auf Karla Lorenz ein Problem

Doch nicht nur beruflich wird es für die Diplomatin kompliziert. Auch ihr Lebenspartner Jan (Alexander Beyer) scheint ein Geheimnis vor ihr zu haben. Was genau dahintersteckt, wird für Karla zu einer weiteren Herausforderung.

Dass sie dabei nicht immer den klassischen diplomatischen Weg einschlägt, gehört seit Beginn zur Figur. Natalia Wörner beschrieb Karla in einem ARD-Interview sinngemäß als eine Frau, der die Sache wichtiger ist als ihre eigene Karriere. Dabei überschreitet sie mitunter Grenzen – übernimmt anschließend aber auch Verantwortung für ihr Handeln.

Wie geht es mit Natalia Wörner und „Die Diplomatin“ weiter?

Ein bevorstehender Serientod oder ein endgültiger Ausstieg von Natalia Wörner ist nicht angekündigt. Vielmehr legen ihre Aussagen nahe, dass vor allem Karlas Zeit in Rom begrenzt ist und danach ein neuer Schauplatz folgen könnte. Für Fans dürfte damit vor allem eine Frage spannend bleiben: Wo landet „Die Diplomatin“ nach Rom? Ob Natalia Wörners Wünsche nach Großbritannien oder sogar in die USA tatsächlich Wirklichkeit werden, steht derzeit noch nicht fest.

Zunächst geht es aber in Italien weiter: „Die Diplomatin in Rom – Gefährliche Lügen“ läuft am Samstag, 29. August 2026, um 20.15 Uhr im Ersten. Wer nicht bis zur TV-Ausstrahlung warten möchte, kann den 90-minütigen Film bereits in der ARD Mediathek streamen.

Regie führte Anna-Katharina Maier, das Drehbuch stammt von Christian Schnalke. Und eines macht Natalia Wörners Ausblick bereits deutlich: Karla Lorenz mag Rom irgendwann verlassen – von einem endgültigen Abschied als „Die Diplomatin“ kann bislang aber keine Rede sein.

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