„Die 100 – Was Deutschland bewegt“: So kannst du selbst in der ARD-Show mitdiskutieren
Die ARD-Sendung „Die 100 – Was Deutschland bewegt“ setzt auf echte Stimmen aus der Bevölkerung. Wer Lust hat, gesellschaftliche Themen im Fernsehen zu diskutieren, kann sich tatsächlich für die Show bewerben. Wie das funktioniert, erfährst du hier!

Politische Talkshows gehören seit Jahren zum festen Bestandteil des deutschen Fernsehens. Doch „Die 100 – Was Deutschland bewegt“ verfolgt ein anderes Konzept: Hier diskutieren nicht nur Journalist:innen, Expert:innen oder Politiker:innen, sondern 100 ganz normale Menschen aus Deutschland.
Die Idee dahinter: unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und gesellschaftliche Themen aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger diskutieren. Für Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutet das oft emotionalere, direktere Debatten als in klassischen Polit-Talks.
So funktioniert das Konzept der ARD-Sendung
In jeder Ausgabe steht ein aktuelles gesellschaftliches Thema im Mittelpunkt – etwa Migration, soziale Gerechtigkeit oder politische Entscheidungen, die viele Menschen im Alltag betreffen.
Die Besonderheit: 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bevölkerung bilden das Herzstück der Sendung. Sie stammen aus unterschiedlichen Altersgruppen, Regionen und Lebensrealitäten – von jungen Studierenden bis zu Rentnerinnen, aus Großstädten ebenso wie aus ländlichen Regionen.
Die Teilnehmer stimmen dabei nicht mit Karten oder Knöpfen ab, sondern mit ihrer Position im Raum. Eine Seite des Studios steht für „Pro“, die andere für „Contra“. Auf einer Skala von 1 bis 10 können sie zeigen, wie stark sie einer Aussage zustimmen oder sie ablehnen.
Moderator Ingo Zamperoni spricht anschließend mit einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern über ihre Beweggründe, persönliche Erfahrungen und ihre Meinung zum Thema.
Zwei Journalist:innen vertreten die Argumente
Damit die Diskussion ausgewogen bleibt, treten in jeder Sendung zwei Journalistinnen oder Journalisten auf, die Fakten sowie Pro- und Contra-Argumente vorstellen. Zum Pool der Beteiligten gehören unter anderem Linda Zervakis, Till Nassif, Ralph Caspers und Tobias „Checker Tobi“ Krell
Interessant dabei: Die Journalist:innen vertreten nicht zwangsläufig ihre eigene Meinung, sondern präsentieren bewusst unterschiedliche Perspektiven auf das Thema. Kurze Einspieler und Clips liefern zusätzliche Impulse – danach beginnt die Diskussion im Studio.
So kannst du selbst an der ARD-Show teilnehmen
Wer Lust hat, selbst im Studio mitzudiskutieren, kann sich für die Sendung bewerben. Die Teilnahme erfolgt über eine E-Mail an: info@myshow.de. Die Redaktion stellt anschließend eine Gruppe aus 100 Menschen zusammen, die möglichst viele gesellschaftliche Perspektiven widerspiegeln.
Das solltest du über die Teilnahme wissen
Die Aufzeichnungen finden in Berlin statt.
Für die Teilnahme wird keine Gage gezahlt.
Reisekosten werden erstattet, zum Beispiel:
ÖPNV: Tickets der 2. Klasse
PKW: 0,38 Euro pro Kilometer
Bei einer Anreise von mehr als 250 Kilometern wird eine Hotelübernachtung mit 100 Euro pro Person erstattet.
Tickets und Hotel müssen zunächst selbst gebucht werden. Die Kosten werden nach der Aufzeichnung erstattet. Vor Ort gibt es außerdem Catering für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Das Thema der Sendung bleibt bis zuletzt geheim
Ein Detail sorgt für zusätzliche Spannung: Das Thema der jeweiligen Sendung erfahren die Teilnehmer erst am Tag der Aufzeichnung.
So soll verhindert werden, dass sich jemand zu stark vorbereitet oder eine Rolle einstudiert. Stattdessen sollen spontane Meinungen und echte Diskussionen entstehen.
Wann läuft „Die 100 – Was Deutschland bewegt“?
Neue Ausgaben der Polit-Show laufen in der Regel montags um 21 Uhr im Ersten. Für 2026 sind vier weitere Folgen geplant – zwei im Frühjahr und zwei weitere gegen Ende des Jahres. Frühere Episoden können jederzeit in der ARD-Mediathek angesehen werden.







