„Das Gesetz nach Lidia Poët“, Staffel 3: Ende erklärt – werden Jacobo und Lidia ein Paar?
Die dritte Staffel von „Das Gesetz nach Lidia Poët“ läuft seit dem 15. April auf Netflix und bringt die Geschichte der jungen Anwältin zu ihrem Abschluss. Doch werden dabei auch alle offenen Fragen geklärt?

Die finale Staffel von „Das Gesetz nach Lidia Poët“ ist endlich auf Netflix erschienen – und stellt Lidia nicht nur vor ihren bislang schwierigsten Fall, sondern auch erneut vor ein kompliziertes Liebesdreieck. Doch wie endet ihre Geschichte?
Neu auf Netflix im April 2026: Alle Serien und Filme im Überblick >>>
Gewinnt Lidia ihren Fall?
Obwohl es zunächst zu einem Zerwürfnis zwischen Lidia und Grazia kommt – nachdem Grazia unter Hypnose gesteht, einen Brief von Lidias Vater verbrannt zu haben, der eine Versöhnung hätte ermöglichen können – finden die beiden wieder zueinander und Lidia setzt alles daran, Grazias Unschuld im Mordfall ihres Ehemanns Guido Fontana zu beweisen. Währenddessen freundet sich Grazia im Gefängnis mit ihrer Zellengenossin Virginia an, einer radikalen Feministin, die versucht sie zur Flucht zu überreden.
Zur gleichen Zeit erleidet der Fall einen schweren Rückschlag, als der Arzt Tullio Munari, der zugunsten Grazias aussagen sollte, wegen des Mordes an seiner Schwester verhaftet wird. Zwar wird er später entlastet, doch seine Gefühle für Grazia kommen ans Licht – seine Aussage gilt damit als befangen und wird nicht zugelassen. Dabei hätte er belegen können, dass die Verletzungen an Grazias Körper auf Notwehr hindeuten. Auf der Suche nach einem neuen Ansatz stößt Lidia auf eine Villa, die Guido Fontana in Avigliana besaß. Dort verdichten sich Hinweise auf ein dunkles Geheimnis: Fontana hatte ein 16-jähriges Mädchen namens Amira aus Eritrea mitgebracht, als er im Dienste der Marine tätig war.
In der Villa treffen sie auf den eigenartigen Roberto Ronco, der enthüllt, dass Fontana Amira missbraucht hatte. Roberto hatte geplant, mit ihr zu fliehen, doch Fontana tötete sie zuvor. Schließlich deckt Lidia auf, dass der örtliche Carabinieri-Leutnant Povano, ein Freund Fontanas, ihm half, die Tat zu vertuschen und die Leiche zu verstecken.
Als Lidia und Jacopo ihn auf frischer Tat ertappen, hält er sie zunächst mit vorgehaltener Waffe in Schach, sperrt sie dann jedoch in einen Keller. Enrico und Consuelo können sie schließlich befreien, und die Wahrheit über Fontanas Verbrechen gelangt an die Öffentlichkeit.
Tragischerweise kann diese Enthüllung vor Gericht nicht mehr berücksichtigt werden, da sie zu spät eingebracht wurde. In den Schlussplädoyers kommt es zum Schock: Staatsanwalt Fourneau fordert die Todesstrafe für Grazia – ein ungewöhnlicher Schritt, da diese seit Jahrzehnten nicht mehr verhängt wurde. Wie sich herausstellt, wurde er von Richter Davanzati erpresst, der von einer geplanten Reise Fourneaus mit Lidia wusste und drohte, diese Affäre öffentlich zu machen. Demgegenüber steht Enricos leidenschaftliches Plädoyer, das von Mitgefühl geprägt ist.
Er prangert die Doppelmoral der Anklage an und stellt die Frage, wie viel Leid nötig sei, damit Grazia Mitgefühl erfahre – und kommt zu dem bitteren Schluss: offenbar erst ihr Tod. Er weist darauf hin, dass Fontana im umgekehrten Fall lediglich eine milde Strafe erhalten hätte. Enrico appelliert an die Jury, sich ihrer Verantwortung für die Zukunft aller Töchter Italiens bewusst zu sein. Das Publikum reagiert mit lautem Applaus, sehr zum Missfallen des Richters. Während die Jury berät, kehrt Grazia in ihre Zelle zurück.
Virginia gelingt es zwar, die Gitterstäbe zu durchbrechen, doch Grazia weigert sich zu fliehen und stellt sich ihrem Schicksal – woraufhin auch Virginia bleibt. Schließlich fällt das Urteil: Grazia wird in allen Anklagepunkten freigesprochen und kann ihre Tochter Mila endlich wieder in die Arme schließen.
Kommen Lidia und Jacobo am Ende zusammen?
Es wäre keine Staffel von „Das Gesetz nach Lidia Poët“, wenn kein Liebesdreieck geben würde. Dieses Mal scheint Generalstaatsanwalt Fourneau zunächst Lidias potenzieller Partner zu sein – nicht zuletzt, weil Jacopo zu Beginn der Staffel seine neue Freundin vorstellt: die spanische Opernsängerin Consuelo. Dennoch wird schnell deutlich, dass die Gefühle zwischen Jacopo und Lidia nie ganz verschwunden sind. Gleichzeitig steht Lidias Beziehung zu Fourneau von Anfang an unter keinem guten Stern, insbesondere als er die Anklage im Fall Grazia übernimmt.

Die beiden geraten immer wieder aneinander und beschließen schließlich, ihre Beziehung bis zum Abschluss des Falls auf Eis zu legen – doch dazu kommt es nie. Auch Jacopos Beziehung zu Consuelo beginnt zu bröckeln, da sie spürt, dass sein Herz eigentlich Lidia gehört. Zwar scheint sich alles zu stabilisieren, und sogar eine Verlobung steht im Raum, als Jacobo erfährt, dass sie von ihm schwanger ist.
Doch letztlich lehnt sie seinen Antrag ab und fordert ihn auf, ehrlich zu sich selbst zu sein. Jacopo gesteht schließlich, dass er Lidia liebt. In einer späteren Szene besucht er Lidia in ihrem Büro, wo sich beide ihre Gefühle eingestehen – und diese mit einem zärtlichen Kuss besiegeln.








